30.09.2024 - Stefan Weil, Niedersachsens Ministerpräsident und damit auch Großaktionär bei der Volkswagen AG, engagiert sich selbstverständlich für die Wolfsburger Lokomotive der Automobilwirtschaft. Er diskutiert aktuell alle Möglichkeiten, der Industrie durchs tiefe Tal zu helfen. Auf jeden Fall besteht er auf konsequenter Umsetzung der Entscheidung für die Elektromobilität. Der MP erinnert daran, welche Parteien an der Regierung waren, als die EU die Monokultur anordnete – seine Partei und federführend die CDU/CSU. Dieser Hinweis soll die aktuellen Fürsprecher der Technologieoffenheit wieder auf Kurs bringen. Doch wie sagte schon Adenauer: „Was kümmert mich mein Geschwätz von gestern.“
26.09.2024 - Um Assistenzsysteme und automatisierte Fahrfunkionen weiterzuentwickeln sowie Software-Aktualisierungen vorzunehmen, will der Volkswagen-Konzern Sensor- und Bilddaten aus Kundenfahrzeugen im Straßenverkehr nutzen. Der Beginn ist ab dem vierten Quartal in Deutschland geplant. Zunächst geht es um Modelle von VW und Audi. Voraussetzung für die Verarbeitung ist das Einverständnis der Fahrzeughalter.
26.09.2024 - Die Feinheiten liegen im Detail: Per se haben erneut alle von Green NCAP bewerteteten Elektroautos fünf Sterne erhalten. Mit einer Durchschnittspunktzahl von 97 Prozent liegt der Toyota bZ4X vor allem wegen der etwas höheren Effizienz leicht vor dem Kia EV6 (94 %) und dem BYD Seal U (93 %).
25.09.2024 - Erwartungsgemäß ergebnislos ist das erste dreistündige Gespräch zu Beginn der neuen Tarifrunde bei Volkswagen verlaufen. Aufgrund der aktuellen wirtschaftlichen Lage hatten der Autohersteller und die IG Metall die ursprünglich erst für Ende Oktober geplanten Verhandlungen vorgezogen. Konzernchef Oliver Blume hatte Anfang des Monats die Aufkündigung der Beschäftigungsgarantie angekündigt und auch Werkschließungen nicht ausgeschlossen. Diese Fragen werden derzeit zusätzlich zur Gewerkschaftsforderung nach sieben Prozent mehr Lohn verhandelt, die VW mit dem Hinweis auf die dringend gebotene Wettbewersbfähigkeit ablehnt. Die Friedenspflicht endet zum 30. November. (aum)
25.09.2024 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) ist am kommenden Wochenende (27.–29.9.) Partner und Teilnehmer des internationalen Edelweiß-Bergpreis Roßfeld Berchtesgaden. Die Veranstaltung für historische Sport-, Touren-, Renn- und Formelwagen sowie Vorkriegsmotorräder findet alle zwei Jahre auf der Roßfeld-Panoramastraße, der höchsten durchgehend und ganzjährig befahrbaren Straße Deutschlands, statt. Die ersten Rennen wurden 1925 auf der steilen Sandstrecke von Berchtesgaden zum Obersalzberg veranstaltet, die letzten Läufe gab es 1973 mit Wertung zur europäischen Bergmeisterschaft.
24.09.2024 - Wären es nur die hohen Personalkosten in Deutschland oder die Bürokratie oder die hohen Steuern oder die hohen Energiekosten oder die Absatzkrise in China, oder die Elektromobilität – jede einzelne dieser Herausforderungen könnte die Automobilindustrie sicher managen. Vielleicht auch zwei oder drei. Aber alle zusammen?
23.09.2024 - Warum soll man sich ein chinesisches Auto kaufen? Dafür gibt es inzwischen viele Gründe: Design, Leistung, innovative Features. Aber ursprünglich haben sich die chinesischen Hersteller einen Namen als Preisbrecher gemacht, als Marken, die Mobilität erschwinglich machen. Genau hier setzt MG auch weiterhin an, jetzt mit dem HS an, der in seiner zweiten Generation auf den Markt kommt. Ganze 27.990 Euro kostet er im Einstieg.
23.09.2024 - So mancher Automobil-Manager fürchtet in diesen Tagen immens hohe Strafzahlungen an Brüssel, wenn er die Emissionsziele nicht erreicht. Opel-Chef Florian Huettl gehört nicht dazu: „Unsere Aufgabe ist es, Elektromobilität aufregend und bezahlbar zu machen. Dann werden auch genügend Kunden die Null-Emissions-Fahrzeuge kaufen“, zeigt sich Huettl im Interview mit der Autoren-Union Mobilität überzeugt. Beiträge wie dieser sorgen immer wieder beeindruckende Abrufzahlen wie in dieser Woche.
16.09.2024 - Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) zeigt auf der IAA Transportation neben dem neuen Transporter weitere Modellneuheiten. So wurde das ID Buzz-Programm nach unten und oben ausgebaut. Neben den 210 kW (286 PS) starken ID Buzz Pro-Modellen mit normalem Radstand und 79-kWh-Batterie sind seit kurzem der ebenfalls 210 kW starke ID Buzz mit langem Radstand samt großer 86-kWh-Batterie und bis zu 487 km Reichweite sowie die zwei 250 kW (340 PS) starken ID. Buzz GTX Modelle mit Allradantrieb bestellbar.
16.09.2024 - Es erweist sich als eine Lebenserfahrung unserer Redaktion: Immer wenn die Zeit kommt, übers kommende Jahr zu sprechen, schnellen in unserer Statistik die Abrufzahlen nach oben. Diese Woche 1,5 Millionen – das verfehlt die Rekordmarke vom Vorjahr nur um 100.000. Aber was, wenn das gar nicht an unserer Arbeit, sondern nur an den Messeterminen liegt?
16.09.2024 - Volkswagen Nutzfahrzeuge (VWN) hat auf der IAA Transportation in Hannover den neuen Transporter enthüllt. Mit der siebten Generation der gewerblichen Version ist das Bulli-Angebot nun wieder komplett. Den Transporter gibt es als Kastenwagen (reiner Gütertransport), Kastenwagen Plus (Laderaum, Sitze in der zweiten Reihe, verschiedene Trennwände), Kombi (reiner Personentransport) sowie als Doppelkabine mit Pritschenaufbau und langem Radstand. Die Kombi- und Kastenwagen sind optional mit Hochdach und verlängertem Radstand erhältlich. Auch die neunsitzige Kleinbus-Variante Caravelle sowie eine Panamericana-Version mit Allrad sind im Angebot. Als Antriebe sind Verbrenner, Hybride und drei Elektro-Varianten vorgesehen. Damit biete VW „für jeden den richten Bulli“, sagt VWN-Chef Carsten Intra.
15.09.2024 - Warum erst jetzt? Zwischen den Worten schwingt Überraschung mit, wenn Medien in diesen Tagen berichten, die Lobbyisten der Automobilindustrie wehrten sich gegen die weitere Verschärfung der sogenannten Flottengrenzwerte. Es ist europäisches Gesetz, dass in diesem Jahr alle Automodelle eines Unternehmens im Schnitt nicht mehr als 115 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro 100 Kilometer emittieren dürfen. Ab 2025 sollen es 95 g/100km, ab 2030 weniger als 50 g/100 km und ab 2025 sollen die CO2-Emissionen bei null liegen. Wer das nicht schafft, zahlt Milliarden an Brüssel.