08.10.2019 - In der Einbecker Fahrzeugsammlung PS-Speicher wurde ein neuer Saalbereich der Dauerausstellung eingerichtet. Auf 320 Quadratmetern und anhand von 27 Exponaten werden die „Die 80er Jahre bis zum Mauerfall“ gezeigt. Zu den Ausstellungsstücken gehört beispielsweise ein von Anette Graf-Sturm gestifteter seltener AHS IMP, ein seinerzeit im Autohaus Südhannover in Göttingen gebauter Buggy auf Basis des VW Käfer. Ein weißes VW Golf Cabrio erinnert an die TV-Serie „Schwarzwaldklinik“, und in einem gläsernen Vorbau an der Außenfassade steht das originale Promotionfahrzeug des Kinofilms „Zurück in die Zukunft“, ein DeLorean DMC 12 aus dem Jahr 1981. Eine seltene Van Veen OCR 1000 mit Wankelmotor und zwei der mächtigen Maschinen von Friedel Münch sprechen die Motorradfans an. Natürlich dürfen weder ein Trabant noch eine MZ ETZ 250 fehlen. Als I-Tüpfelchen wird ein Bonanza-Rad präsentiert.
08.10.2019 - In der Hälfte der Fahrzeugsegmente hat im September das zulassungsstärkste Modell gewechselt. Wie das Kraftfahrt-Bundesamt meldet, löste der Fiat 500 bei den Minis den Smart Fortow ab, und der Opel Corsa verdrängte den VW Polo vom Spitzenplatz der Kleinwagen. In der oberen Mittelklasse zog die E-Klasse von Mercedes-Benz am Audi A6 vorbei und in der Oberklasse überholte der BMW 7er den Porsche Panamera. Zulassungsstärkstes SUV war der Mercedes-Benz GLK/GLC und erfolgreichstes Utilitie-Fahrzeug der VW Caddy. Im Vormonat hatten hier der VW T-Roc und der VW T6 die Nase vorn gehabt.
07.10.2019 - Am 24. Juli 2020 beginnen mit der Eröffnungsfeier im japanischen Tokio die Olympischen Sommerspiele. Nach Ansicht von Toyota – in Abwechslung mit VW in einem Kopf-an-Kopf-Rennen mal größter, mal zweitgrößter Automobilproduzent der Welt – stellt dieser Termin den „Wendepunkt auf dem Weg in eine wasserstoffbasierte Gesellschaft“ dar. Denn das Unternehmen hat sich als Sponsor zum Ziel gesetzt, Athleten und Organisatoren eine Fahrzeugflotte mit den niedrigsten Emissionen in der Geschichte der Olympischen und Paralympischen Spiele zur Verfügung zu stellen.
04.10.2019 - Die Wirtschaft setzt auf Digitalisierung. Nur das deutsche Kraftfahrzeuggewerbe offenbar nicht. 90 Prozent der Betriebe verfügen über keine Digitalisierungsstrategie. Das ist das ernüchternde Ergebnis einer aktuellen Umfrage des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK).
02.10.2019 - Carsharing bringt nicht die Vorteile, die sich seine Befürworter von diesem Konzept versprechen. Zu diesem Ergebnis kommt eine aktuelle Studie der Beratungsgesellschaft A.T. Kearney. Demnach gibt es in Deutschland lediglich etwa vier Millionen Menschen, die für die Nutzung von Carsharing-Autos infrage kommen. Zudem sehen die Berater zurzeit weder die Voraussetzungen in den Städten noch die Bereitschaft der Kunden gegeben, auf das eigene Auto zu verzichten. In anderen europäischen Ländern sei das Bild ähnlich, stellt A.T. Kearney fest.
02.10.2019 - Seit 1992 kürt die IVOTY Co Ltd. (International Van of the Year), eine Gruppe europäischer Fachjournalisten für leichte Nutzfahrzeuge, alljährlich die besten unter den neuen Kasten-, Pritschen- und Lieferwagen sowie Kleinbussen und Hochdachkombis. Ford war von Anfang an 13-mal in der Spitzengruppe vertreten, landete dabei fünfmal auf Platz drei, dreimal auf Platz zwei und belegte fünfmal das Siegertreppchen. Für 2020 sind die Chancen auf einen Platz ganz oben erneut vielversprechend, denn Ford schickt als erster Automobilhersteller mit dem Transit Custom und dem Tourneo Custom Fahrzeuge in der Ein-Tonnen-Nutzlastklasse als PHEV (Plug-in Hybrid Electric Vehicle) ins Rennen.
01.10.2019 - Audi hat den im September 2017 neu vorgestellten RS 4 Avant nachgeschärft. Die neu gestaltete Frontpartie und das Interieur mit dem neuen Bediensystem MMI Touch sollen Käufer überzeugen. Der V6-Biturbo-Benziner mit 450 PS Leistung stellt zwischen 1900 und 5000 Umdrehungen in der Minute 600 Newtonmeter Drehmoment bereit. In Deutschland und weiteren europäischen Ländern ist Verkaufsstart im Oktober 2019. Ab Dezember 2019 steht der neue RS 4 Avant beim Händler. Die Preise beginnen bei 81 400 Euro.
27.09.2019 - Die Leser von „Auto, Motor und Sport“ haben entschieden: Die schönsten neuen Autos in zehn zur Wahl stehenden Kategorien kommen jeweils zur Hälfte von deutschen und ausländischen Herstellern und werden mit dem „Autonis 2019“ ausgezeichnet. Die Gewinner sind: Abarth 595/695 (Minis), Audi A1 (Kleinwagen), Mazda 3 (Kompaktwagen), BMW 3er (Mittelklasse), Audi A6 Avant (Oberklasse), Porsche 911 (Sportwagen), Aston Martin DBS Volante (Cabrios), Range Rover Evoque (Kompakt-SUV), Porsche Macan (große SUV) und VW Multivan (Vans).
27.09.2019 - Ein SUV bietet zwar meist mehr Platz, ist aber fast immer schwerer und deutlich teurer als das vergleichbare Schrägheck- oder Kombimodell und hat zudem einen höheren Verbrauch – das ist das Fazit des ADAC. Er hat zehn Sports Utility Vehicles (SUVs) mit ihren jeweiligen Pkw-Entsprechungen verglichen. Beim Fußgängerschutz schneiden die größeren Fahrzeuge nicht generell schlechter ab als die Standardmodelle.
25.09.2019 - Varta stellt sich bei Nutzfahrzeugbatterien neu auf. Das neue Truck-Portal Clarios soll den Nutzfahrzeugflotten-Managern Service, Training und Information bieten. Mit inbegriffen sind zum Beispiel ein Batterie-Finder, ein TCO-Kalkulator und ein Bereich mit flottenspezifischem Fachwissen. Unter Berücksichtigung nachgerüsteter Verbraucher erklärt und empfiehlt Varta die Batterietechnologien.
24.09.2019 - Die 15 untersuchten Winterreifen in der Van-Dimension 205/65 R16C T schneiden im aktuellen ADAC-Test auf nasser Fahrbahn deutlich besser ab als die entsprechenden Sommerreifen. Im Schnitt ist der Bremsweg mit Van-Winterreifen acht Meter kürzer als mit Sommerreifen. Die hatte der Club erstmals im Frühjahr getestet und ihnen ein überwiegend schlechtes Urteil ausgestellt.
22.09.2019 - Kann man die Rolle überschätzen, die Patrick Le Quément für die Welt des Designs besitzt? Nach einem kometenhaften Aufstieg, der bei Simca begann und zu Ford und Volkswagen führte, wurde er 1987 schließlich zum Renault-Designchef ernannt. Natürlich kann niemand die Geschichte seines Lebens und seiner Karriere besser erzählen als er selbst, und deshalb hat Le Quément „Design between the Lines“ geschrieben – ein 224 Seiten starkes, englischsprachiges Buch mit 50 Essays, akzentuiert durch Beiträge des französischen Intellektuellen Stéphane Geffray und humorvoll illustriert von Gernot Bracht, einem deutschen Designer und Hochschullehrer, der einst für Le Quément arbeitete.