Verbot - Aktuelle Meldungen

04.05.2020 - Die Freunde der E-Scooter dürften die Ergebnisse der „Autostudie 2020“ der Targobank schockieren. Nur zwei Prozent der 1000 vom Umfrageinstitut Forsa befragten, repräsentativ ausgewählten Autofahrer haben schon einmal auf den Brettern gestanden, die noch vor Monaten als Lösung der innerstädtischen Verkehrsprobleme galten. Die meisten fanden sie gefährlich, störend und nervig. Doch im Mittelpunkt der Studie standen die Kriterien für den Kauf eines neuen Autos, die Einstellung zu alternativen Antriebsarten sowie die Ansichten zu verkehrspolitischen Fragestellungen und Maßnahmen.
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03.05.2020 - Der Grünen-Chef Robert Habeck war nicht allein, als er jetzt im Vorfeld des virtuellen Parteitag der Grünen forderte, die Wirtschaft müsse verpflichtet werden, die vielen Milliarden der Bürger in umweltverträgliche Technologien zu investieren. Das kann jeder unterschreiben. Denn das ist genauso richtig wie die Spruchweisheit, dass auf Regen Sonne folge. Erleben wir in den vergangenen Jahrzehnten nicht alle, wie jede Technologie von ihrer Nachfolgerin übertroffen wird beim sorgsameren Umgang mit Ressourcen, Umwelt und Menschen?
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29.04.2020 - Seit gestern gilt der neue Bußgeldkatalog. Ausgerechnet zu einer Zeit, in der Millionen Geringverdiener um ihre Jobs fürchten, kommt die Drohung mit einem Verlust des Führerscheins bei vielen Verstößen sicher wie gerufen. Mitten in der Coronakrise wird ein maßloser Katalog ausgerechnet von dem Mann durchgewunken, der kürzlich eine Strafanzeige kassierte, als er – entgegen aller Warnungen des Bundesrechnungshofes – eine halbe Milliarde Steuergelder mit der geplatzten Pkw-Maut in den Sand setzte.
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29.04.2020 - Der Automobilclub Mobil in Deutschland e.V. übt harte Kritik an der Anhebung der Strafen für Geschwindigkeitsverstöße, die mit der StVO-Novelle am 28. April 2020 in Kraft getreten sind. Mit der gestern eingeführten Novelle droht schon bei einem Geschwindigkeitsverstoß von 21 km/h innerorts der Führerscheinentzug. Das könne zukünftig im Jahr in Deutschland bis zu zwei Millionen Führerscheine kosten. Über eine Online-Petition will der Automobilclub gegen die Novelle vorgehen. (ampnet/deg)
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28.04.2020 - Aufgrund der aktuell anhaltenden Einschränkungen durch die Corona-Pandemie sind die sonst üblichen langen Staus vor dem verlängerten Wochenende (1.–3.5.2020) diesmal nicht zu befürchten. Die geltenden Einschränkungen des öffentlichen Lebens und des Kontaktverbotes gelten noch. Die Bevölkerung ist nach wie vor angehalten, von Tagesausflügen abzusehen, erinnert der Auto Club Europa. Allenfalls die Naherholungsmöglichkeiten in der unmittelbaren Umgebung sollten angesteuert werden. Schleswig-Holstein und Mecklenburg-Vorpommern haben touristische Einreisen sogar untersagt. Übernachtungen sowohl in Hotels als auch auf Campingplätzen sind derzeit nur für Geschäftsreisende oder in zwingend notwendigen Fällen gestattet. Eine Durchreise durch Deutschland ist EU-Bürgern aber gestattet.
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28.04.2020 - „Beide Hände ans Lenkrad!“, „Fuß von der Kupplung!“ „Nicht ins Lenkrad greifen!“ – Wer erinnert sich nicht an die Ermahnungen des Fahrlehrers. Doch so oft man sie gehört, inzwischen sind sie erfolgreich verdrängt. Über die Jahre schleichen sich immer wieder kleine und große Fehler beim Autofahren ein. Im harmlosesten Fall kosten sie Geld, im schlimmsten gefährden sie die Sicherheit, die eigene und die der anderen. Wir zeigen die häufigsten Fehler beim Autofahren, welche Folgen sie haben und wie sie vermieden werden können.
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26.04.2020 - Die mit der Novelle der Straßenverkehrsordnung (StVO) am Dienstag in Kraft tretenden Änderungen hält der Automobilclub Mobil in Deutschland in einigen Teilen für „überzogen“. Die verschärften Regelungen zu Bußgeldern und Fahrverboten nennt Club-Präsident Dr. Michael Haberland eine „Führerschein-Vernichtungsmaschine“. Die teils drastischen Änderungen seien gerade in Corona-Zeiten ein falsches Signal.
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25.04.2020 - Mit einem neuen Konzept, das die Gesundheit der Beteiligten berücksichtigt, startet der Nürburgring ab Donnerstag, 30. April, mit „kontaktlosen Touristenfahrten“. Seit Beginn der Corona-Krise ist dies erste Aktivität, die in angepasster Form auf der Rennstrecke stattfinden kann. Für das Befahren der Strecke im Rahmen der Touristenfahrten sind pro Fahrzeug maximal zwei Personen erlaubt, die bereits gemeinsam angereist sein müssen. Der Fahrer muss außerdem Buch darüber führen, wer ihn begleitet, damit eine mögliche Infektionskette später nachvollzogen werden kann.
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23.04.2020 - Harley-Davidson hat auf die Durchführung seiner Veranstaltungen gehofft, doch nun ist klar, dass aufgrund des bundesweiten Verbots von Großveranstaltungen bis Ende August weder die für den 26. bis 28. Juni geplanten Hamburg-Harley-Days, noch die für den 24. bis 26. Juli vorgesehenen Harley-Days-Dresden wie geplant stattfinden können. In Abstimmung mit der Harley-Davidson-Germany haben die Veranstalter nun entschieden, beide Events im Jahr 2020 nicht durchzuführen.
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17.04.2020 - Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) hat seit Juli 2019 verschiedene Nachrüstsysteme zur Senkung der Stickoxidemissionen genehmigt. Damit können Euro 4- oder Euro 5-Diesel-Pkw nachgerüstet werden. Fahrzeuge, die über ein solches Stickoxid-Minderungssystem verfügen, sind von Verkehrsverboten ausgenommen. Die Nachrüstung biete „eine weitere Möglichkeit, den im Bundes-Immissionsschutzgesetz festgelegten Emissionswert von 270 Milligramm NOx pro Kilometer im realen Fahrbetrieb zu unterschreiten“, sagte KBA-Präsident Richard Damm. Damit werde nicht nur ein Beitrag zur Verbesserung der Luftqualität geleistet, sondern für die Fahrzeughalter auch die Mobilität in besonders belasteten Regionen erhalten.
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14.04.2020 - Das anhaltend schöne Wetter hätte unter normalen Umständen Hunderttausende von Campern mit ihren Reisemobilen zu Ausflügen und Urlaubsfahrten gelockt. Das wegen Sars-CoV-2 verhängte Reiseverbot hat ihnen einen Strich durch die Rechnung gemacht, Stell- und Campingplätze sind geschlossen. Die Tourismusverbände, der ADAC und der Branchenverband CIVD suchen nach Auswegen und Möglichkeiten, nach oder trotz der Kontaktsperre Angebote zu schaffen.
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09.04.2020 - Die Nachricht schlug in der Branche ein wie eine Bombe: Das renommierte Autohaus Wichert ist pleite. Das war im Februar. Damals war der Corona-Virus noch in weiter Ferne. 1400 Menschen beschäftigte das Unternehmen an seinen 23 Standorten in Norddeutschland. Jetzt bemüht sich der Insolvenzverwalter um einen Investor, um zu retten, was noch zu retten ist. Doch inzwischen sorgt sich nicht nur Wichert, sondern das gesamte Gewerbe um seine Zukunft. Corona führt zu massiven Beeinträchtigungen im Geschäfts- und Privatleben.
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