Verfahren - Aktuelle Meldungen

16.04.2021 - Der angeschlagene koreanische Automobilhersteller Ssangyong macht sich mit einem offenen Bieterverfahren auf die Suche nach Investoren. Zuvor hatte das Unternehmen versucht, in einem Restrukturierungsverfahren in Eigenregie einen Interessenten zu finden. Bis Ende März war es jedoch nicht gelungen, dem Seouler Gericht eine entsprechende Absichtserklärung vorzulegen. Mit dem neuen Weg will Ssangyong den Sanierungsprozess verkürzen, da es einige potenzielle Investoren geben soll.
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14.04.2021 - Porsche hat für die Taycan-Produktion in Kooperation mit dem Klebstoff-Spezialisten Tesa ein neues Verfahren am Stammsitz in Zuffenhausen entwickelt, mit dem die für den Korrosionsschutz erforderlichen Löcher der Karosserie nach der Lackierung deutlich effektiver verschlossen werden. Die Lösung heißt: Klebepads statt Kunststoff-Stopfen. Und der vollelektrische Taycan ist das erste Fahrzeug weltweit, bei dem dieses neue Verfahren zum Einsatz kommt. Automatisiert, schnell und zuverlässig positioniert ein Roboter mehr als 100 Klebepads, schließt die Löcher und optimiert so die Effizienz in der Porsche-Produktion.
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11.04.2021 - Sowas hat uns gerade noch gefehlt. Da verkündet ein ebenso skrupelloser wie steinreicher anerikanischer Industrieller in Brandenburg zuerst, eine Fabrik für Elektroautos bauen zu lassen sowie anschließend eine riesige Produktion für Batteriezellen. Dafür streicht er staatliche Fördermittel von vermutlich 1,4 Milliarden Euro ein. Dann aber mahlen ihm die deutschen Genehmigungsmühlen zu langsam, worauf er als selbst ernannter Kronzeuge eines eher zweifelhaften Vereins zum Schutz der Umwelt vor Gericht auftaucht. Gleichzeitig gibt er zu erkennen, dass er außerdem wenig Lust hat, sich deutschen Sitten und Gepflogenheiten im Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern unterwerfen zu wollen.
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08.04.2021 - Wie viele andere Hersteller muss Peugeot den Flottenverbrauch der Modellpalette senken. Sonst drohen saftige Strafzahlungen für zu hohe CO2-Emissionen. Gut dafür sind Elektrofahrzeuge wie der gerade vorgestellte 208e oder Plug-in-Hybride. Dass letztere nur vor dem Gesetz wenig verbrauchen, ist dem Energiegehalt des Akkus anzurechnen, der bei der Verbrauchsermittlung unberücksichtigt bleibt. Aber wenn schon den Vorgaben auf dem Papier genüge getan wird, warum nicht aus dem Vollen schöpfen und gleich den stärksten Serien-Peugeot auf die Räder stellen, der je gebaut wurde? Die neue Leistungsspitze aus Frankreich trägt aber noch ein weiteres Novum.
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06.04.2021 - MG – die beiden Buchstaben sind auch heute noch Musik in den Ohren von Autofans. Dann kam MG Rover und das klang nicht mehr ganz so schön. 2005 wurde dann der Stecker gezogen und Großbritannien verlor einen weiteren seiner traditonsreichen Autobauer. Namensrechte, Konstruktionspläne und Produktionswerkzeuge gingen nach China. Aber MG is back. Nachdem der SAIC-Konzern die Marke vor einigen Jahren wieder in Großbritannien etabliert und mit Erfolg an den Mann oder die Frau bringt, gibt es MG seit diesem Jahr auch wieder bei uns – zum Beispiel in Form des EHS.
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04.04.2021 - Während der Hannover Messe Digital 2021 zeigen die Fraunhofer-Institute für Produktionstechnologie IPT aus Aachen, für Werkstoff- und Strahltechnik IWS aus Dresden und für Werkzeugmaschinen und Umformtechnik IWU aus Chemnitz, mit welchen Produktionstechnologien Brennstoffzellen zukünftig so kostengünstig gefertigt werden können, dass ein Antrieb mit Wasserstoff nicht deutlich teurer sein muss als ein benzinbetriebener.
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31.03.2021 - Darauf ist Mazda mächtig stolz: Nachdem viele Versuche anderer Hersteller scheiterten, gelang es den Japanern, einen Benzinmotor zu konstruieren, dessen Zündung wie bei einem Dieselmotor durch Kompression erzeugt wird. Skyactive X nennt die Marke diese Technik, die den Treibstoffkonsum eines Benziners reduzieren soll. Dafür verzichtet man auf einen Turbolader, der bei anderen längst zur Standardausrüstung gehört. Das Drehmoment der X-Motoren erreicht daher aber nicht die Spitzenwerte der fremdgezündeten Kollegen. Daran hat man für den Modelljahrgang 2021 gearbeitet.
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31.03.2021 - Güter gehören auf die Bahn. Mit diesem Slogan wollte sich nicht nur der Schienenverkehr vor geraumer Zeit etwas vom wachsenden Gütertransport-Kuchen abschneiden. Auch mancher Autofahrer wollte diese Forderung ob der schon damals schier endlos erscheinenden Brummi-Kolonen auf den Fernstraßen unterschreiben. Es hat sich seitdem nichts geändert. Nur dass die Schlangen auf der rechten Spur noch länger geworden sind, die Parkplätze für Lastwagen überquellen und die schweren Brummer immer häufiger auf Landstraßen ausweichen, um Staus und die Autobahnmaut zu umgehen.
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30.03.2021 - Das Bundesverkehrsministerium will weitere 300 Millionen Euro in den Aufbau der Ladeinfrastruktur stecken. Das neue Förderprogramm ist vor allem für all die Elektroautofahrer gedacht, die ihre Stromer weder Zuhause noch im Betrieb aufladen können. „Wir bauen die Ladeinfrastruktur dort auf, wo sie im Alltag gebraucht wird und das ist bei den Menschen vor Ort – an Supermärkten, Hotels, Restaurants, Schwimmbädern oder Sportplätzen“, so Bundesminister Andreas Scheuer.
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29.03.2021 - Ein Auto muss niemand mehr kaufen, um mobil zu sein. Inzwischen haben sich einige neue Mobilitätskonzepte auf dem Markt etabliert, bei denen nur noch für die Nutzung des Fahrzeugs bezahlt wird. Neben dem klassischen Leasing, bei dem sich der Kunde für eine bestimmte Zeit verpflichtet und gleichzeitig im Vertrag auch eine bestimmte Laufleistung vereinbart, haben sich in den vergangenen Jahren auch Carsharing-Konzepte durchgesetzt. Dabei kann sich der Vertragspartner aus einer Flotte von Automobilen bedienen, die über die Stadt verteilt parken. Die Freigabe erfolgt meistens über eine App, und am Ende der Fahrt werden die gefahrenen Kilometer abgerechnet.
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26.03.2021 - Der Aufsichtsrat von Volkswagen will gegen den ehemaligen Konzernchef Prof. Dr. Martin Winterkorn und den früheren Audi-Vorstandsvorsitzenden Rupert Stadler Schadenersatzansprüche geltend machen. Damit soll ein Schlussstrich unter die seit Oktober 2015 laufenden Untersuchungen im Rahmen der Abgasmanipulation bei Dieselfahrzeugen gezogen werden.
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21.03.2021 - Audi will seinen Wasserverbrauch weiter runterfahren und perspektivisch kein Trinkwasser mehr in der Fahrzeugproduktion verwenden. Dafür setzen die Ingolstädter auf geschlossene Wasserkreisläufe und die verstärkte Nutzung von Regenwasser an allen Produktionsstandorten. „Wir wollen bis 2035 den Wasserverbrauch pro produziertem Auto halbieren“, sagt Peter Kössler, Audi-Vorstand Produktion und Logistik.
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