Verkehr - Aktuelle Meldungen

Erster Auftrag für Solaris Urbino 18 Hydrogen kommt aus Deutschland
20.02.2023 - Der erste Auftrag zur Lieferung des Solaris Urbino 18 Hydrogen kommt aus Deutschland. Die Verkehrsgesellschaft der Stadtwerke Aschaffenburg hat zwei der 18 Meter langen Wasserstoff-Gelenkbusse beim polnischen Hersteller bestellt. Dazu kommen zehn Urbino 12 Hydrogen. Die Fahrzeuge sollen im nächsten Jahr geliefert werden.
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Erste Klagen gegen Dieselfahrverbot in München eingereicht
20.02.2023 - Seit 1. Februar dürfen Diesel-Fahrzeuge mit der Schadstoffklasse Euro 4 nicht mehr auf und innerhalb des Mittleren Rings in München fahren. Das betrifft allein schon 70.000 in der Stadt zugelassene Autos. Ab Oktober soll das Fahrverbot möglicherweise auch für Euro 5-Fahrzeuge gelten. Gegen diese Entscheidung der rot-grünen Stadtregierung regte sich von Anfang an massiver Widerstand. So hatte Automobilclub Mobil in Deutschland dazu zwei Informationsveranstaltungen organisiert, online eine Seite für Betroffene eingerichtet und zu Klagen aufgerufen. Die ersten zehn Klagen wurden jetzt beim Verwaltungsgericht München eingereicht, weitere sollen folgen.
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Mobilitätsmonitor: Das Interesse an Elektroautos kommt nicht voran
17.02.2023 - Unter den zehn wichtigsten Hebeln für Klimaschutz sehen die Deutschen fünf im Verkehrssektror – allen voran den Ausbau des ÖPNV (71 Prozent). Das 49-Euro-Ticket wird von einer Zwei-Drittel-Mehrheit der Befragten positiv bewertet. Jeder Vierte kann sich den Kauf eines Elektrofahrzeugs vorstellen. Das sind Ergebnisse aus dem „Mobilitätsmonitor“ der Deutschen Akademie der Technikwissenschaft (acatech) mit 1006 Befragten.
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AvD hält Frankfurter Pläne für falsch
16.02.2023 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) wendet sich gegen die Pläne der Stadt Frankfurt, auf den Straßen der City das Parken abzuschaffen. Verkehrsdezernent Stefan Majer hatte in dieser Woche angekündigt, langfristig nur noch Parkplätze für den Lieferverkehr und Menschen mit Mobilitätseinschränkungen vorhalten zu wollen. Mit diesem Schritt will der Grünen-Politiker vor allem den Parkplatz-Suchverkehr eindämmen und Autofahrer in die Parkhäuser leiten. Zudem soll das Anwohnerparken kostenpflichtig werden. Kleinere Straßen der Innenstadt werden laut Majer in den nächsten Monaten zu verkehrsberuhigten Geschäftsbereichen mit Tempo 20 als Höchstgeschwindigkeit für alle Fahrzeuge umgewandelt.
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Peugeot will bis zu 15 Prozent sparen
16.02.2023 - Peugeot wird im zweiten Quartal im 3008 und 5008 ein neues 48-Volt-Hybridsystem einführen. Der neu entwickelte 1,2-Liter-Dreizylinder mit 136 PS (100 kW) ersetzt den Puretech 130 EAT8. Er ist an ein ebenfalls neu entwickeltes Sechs-Gang-Doppelkupplungsgetriebe gekoppelt, in dem auch der neun kW (zwölf PS) starke Elektromotor untergebracht ist. Er sorgt für zusätzliches Drehmoment bei niedrigen Drehzahlen und soll so dazu beitragen, den Kraftstoffverbrauch um bis zu 15 Prozent zu senken. Zudem geht Peugeot davon aus, dass im Stadtverkehr über die Hälfte der Zeit rein elektrisch gefahren werden kann. Ausgegangen wird von einer Senkung des durchschnittlichen CO2-Ausstoßes um 20 Gramm pro Kilometer.
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Ratgeber: Vorsicht an den tollen Tagen
15.02.2023 - Mit der Weiberfastnacht am 16. Februar 2023 beginnt der Höhepunkt der diesjährigen Karnevalsaison. Fünf Tage lang feiern Jecken und Narren ausgelassen und es werden erhebliche Mengen Alkohol getrunken. Nach der Party sollte man darum nicht selbst, sondern mit Taxi, Bus oder Bahn heimfahren. Auch die beliebten E-Scooter sollten dann tabu sein, warnt die Deutsche Verkehrswacht.
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Studie: Mehr als jeder Vierte ist monetan gegen das E-Auto
15.02.2023 - Klima, Corona, Krieg in Europa, Inflation und hohe Energiekosten: Die Unternehmensberatung GSR und die Marktforscher von Miios haben jetzt eine Studie vorgelegt, die zeigt, wie sich die augenblicklich angespannte Lage auf das Konsumverhalten und damit auch auf die Verkehrswende auswirkt, insbesondere auf den Umgang mit der Elektromobiltät. Hierfür wurden 1500 fünf Minuten dauernde Interviews geführt.
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Auch Uniti ist von der EU enttäuscht
15.02.2023 - Auch Elmar Kühn, Hauptgeschäftsführer des Bundesverbands mittelständischer Mineralölunternehmen (Uniti) ist von der gestrigen Entscheidung des EU-Parlaments enttäuscht, ab 20235 nur noch emissionsfreie Autos zuzulassen. Mit dem de facto Verbot von Verbrennungsmotoren werde der hiesigen Automobilindustrie geschadet und der „ruinöse Wettbewerb“ mit ausländischen Anbietern von Elektroautos gefördert. Vor allem aber werde verhindert, dass Pkw im Bestand, die in Europa derzeit zu rund 99 Prozent über einen Verbrennungsmotor verfügen, in die Klimaschutzbemühungen einbezogen werden können. Hier werde die Chance vertan, dass Europa weltweites Vorbild für die Nutzung CO2-neutraler Kraftstoffe werde.
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„Held der Straße“ besucht regelmäßig Erste Hilfe-Kurse
15.02.2023 - Torsten Hanspach ist „Held der Straße“ des Monats Januar. Mit der Auszeichnung würdigt der Automobilclub von Deutschland (AvD) den Ersthelfereinsatz des 54-Jährigen bei einem schweren Verkehrsunfall im Dezember, bei dem zwei Autos frontal zusammengeprallt sind.
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Kommentar: Wasserstoff und Klassenkampf
15.02.2023 - Ein Dreifach Hoch auf Brüssel! Endlich ist es geschafft: Wir werden eine Wasserstoff-Wirtschaft, eine völlig dekarbonisierte. Und grün wird der Wasserstoff auch noch sein, denn er darf nur aus dem Überschuss-Strom von Photovoltaik, Wind- und Wasserkraft gewonnen werden. Der Überschuss soll so groß sein, dass er unseren zukünftigen Wohlstand nachhaltig speist.
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Prof. Thomas Koch erklärt den Beschluss des EU-Parlaments
14.02.2023 - Es rauscht im Blätterwald: Jetzt hat auch das EU-Parlament das "Verbrenner-Aus" beschlossen. Eine neue Situation begründet das nicht, von einer Korrektur früherer Entscheidungen ist die EU jedoch noch immer weit entfernt. Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ordnet den Beschluss ein.
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Für die CO2-Ziele bei Nutzfahrzeugen braucht es mehr Infrastruktur
14.02.2023 - Während das EU-Parlament wie erwartet das Verbrennerverbot für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge ab 2035 beschlossen hat, hat die Europäische Kommission einen Gesetzesentwurf zur Flottenregulierung für schwere Nutzfahrzeuge vorgelegt. Der Verband der Automobilindustrie hält diesen mit Blick auf die nur unzureichende Lade- und Wasserstoffinfrastruktur für höchst ambitioniert. „Die EU verschärft die CO2-Grenzwerte deutlich, ohne dabei notwendige flankierende Maßnahmen zu verabschieden und damit einen tatsächlich realisierbaren Hochlauf alternativer Antriebe sicherzustellen“, beklagt Verbandspräsidentin Hildegard Müller.
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