Verkehr - Aktuelle Meldungen

Cupra schickt den Born nach Down Under
11.11.2022 - Cupra wird den Born auch in Australien anbieten. Im kommenden Monat soll dort der Vorverkauf beginnen. Wegen der klimatischen und geographischen Marktbesonderheiten spulte das vollektrische Modell in Down Under noch einmal über 22.000 Testkilometer extra ab.
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Drei Sportler legen sich für den Opel Astra ins Zeug
10.11.2022 - Opel hat eine große Medien-Kampagne für den Astra gestartet. Unter dem Motto „Ein Champion für Champions“ machen sich Jürgen Klopp, zweifacher Welttrainer des Jahres, die zweifache Sprint-Europameisterin Gina Lückenkemper und Zehnkampf-Welt- und Europameister Niklas Kaul, auf Social-Media-Plattformen für den mehrfach ausgezeichneten Kompaktwagen stark. Denn auch er ist Titelträger.
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VDA: „Euro 7 in dieser Form nicht machbar“
10.11.2022 - Der Verband der Automobilindustrie hält die heute von der EU-Kommission verabschiedete Euro-7-Abgasnorm zeitlich für nicht umsetzbar. Sie soll für Pkw ab Juli 2025 gelten. Für technologisch kaum realisierbar hält der Branchenverband außerdem die Umsetzung bei schweren Nutzfahrzeugen bis Juli 2027.
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TÜV: Jedes fünfte Auto muss wiederkommen
10.11.2022 - Der technische Zustand der Autos auf Deutschlands Straßen hat sich verschlechtert: So sind von den 9,6 Millionen Pkw, die der TÜV zwischen Juli 2021 und 2022 geprüft hat, 20,2 Prozent mit „erheblichen“ oder „gefährlichen Mängeln“ durch die Hauptuntersuchung gefallen. Das sind 2,3 Prozentpunkte mehr als im „TÜV Report“ des Vorjahres. Die festgestellten Mängel müssen innerhalb von vier Wochen behoben und das Fahrzeug erneut vorgeführt werden. Die Quote der Pkw mit „geringen Mängeln“ ist um 1,6 Punkte auf 10,7 Prozent aber ebenfalls deutlich gestiegen.
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Audi Q8 e-Tron aerodynamischer und effizienter
10.11.2022 - Nach vier Jahren spendiert Audi dem e-Tron eine umfassende Modellpflege und benennt ihn in Q8 e-Tron um, um den Stellenwert als Topmodell unter den vollelektrischen SUV zu unterstreichen. Die Überarbeitung umfasst ein optimiertes Antriebskonzept, bessere Aerodynamik, eine höhere Ladeleistung und besser nutzbare Netto-Batteriekapazität. Die Maßnahmen erhöhen die Reichweite auf bis zu 582 Kilometer beim SUV und auf bis zu 600 Kilometer beim Sportback. Erkennbar ist der ab Frühjahr erhältiche neue Modelljahrgang vor allem an der geänderten Front.
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Mehr Fahrgäste nutzen ÖPNV auf der Schiene
10.11.2022 - Das Fahrgastaufkommen im öffentlichen Personennahverkehr auf der Schiene hat sich im dritten Quartal deutlich erhöht. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) ermittelt hat, waren elf Prozent mehr Menschen als im zweiten Quartal mit Zügen und S-Bahnen im Nahverkehr unterwegs. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum waren es sogar mehr als die Hälfte (56 Prozent).
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Kommentar: Der Selbstbetrug geht weiter
09.11.2022 - Das Timing passt. Während in Kairo die Weltklimakonferenz läuft, legte Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) jetzt Zahlen zu den Klimafolgen von Verbrennungsmotor und Elektroantrieb vor. Seine Mitarbeiter und er suchten für einen wissenschaftlich basierten Vergleich beider Technologien nach der letzten Kilowattstunde und dem letzten Gramm Kohlendioxid-Emission (CO2) entlang der gesamten Lebensdauer – vom Rohstoff bis zum Recycling. Das eindeutige Ergebnis: Das Elektroauto ist jetzt schon eine Umweltsau. Und bei unserem Energiemix wird er erst einmal noch dreckiger.
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Interview Thomas Koch: Thermofenster – darum geht es wirklich
09.11.2022 - Diese Woche hat der Europäische Gerichtshof im Kontext einer Klage am Verwaltungsgericht Schleswig ein Urteil veröffentlicht, wonach es neue Klagebefugnisse für die Deutsche Umwelthilfe gegen ältere Dieselfahrzeuge gibt, die ein so genanntes Thermofenster verwenden. Diese Fahrzeuge emittieren beispielsweise bei fünf Grad Umgebungstemperatur mehr Stickoxidemissionen NOx als bei 20 Grad. Doch was bedeutet dieses Urteil in der Praxis? Wir sprachen darüber mit Prof. Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT). Er war gemeinsam mit Prof. Christian Beidl aus Darmstadt und Prof. Hermann Rottengruber aus Magdeburg Gutachter zum Thema „Thermofenster“; dieses Gutachten wurde vor nationalen Gerichten und auch dem EuGH genutzt.
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Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt
09.11.2022 - Die EU-Kommission soll zeitnah eine europaweite Methode zur Erfassung der Emissionen von Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen über den gesamten Lebenszyklus einführen, fordert jetzt der Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen UNITI. Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn: „Batterieelektrische Fahrzeuge werden bewusst bevorzugt – zum Leidwesen des Klimas.“ Reale CO2-Emissionen, die während der Herstellung sowie der späteren Entsorgung des Fahrzeugs und besonders seines Akkus aber auch bei der Produktion des Ladestroms entstehen, würden in diesem Ansatz nicht erfasst, so Kühn. „Für eine faire Evaluation der Klimabilanzen verschiedener Antriebskonzepte sind Daten über die gesamten CO2-Emissionen notwendig.“
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Gefährlich abgestellte Lastwagen auf jedem zweiten Rastplatz
08.11.2022 - Der ADAC hat vor dem Hintergrund fehlender Lkw-Parkplätze entlang der Autobahnen die Situation an 96 Anlagen überprüft. Das Ergebnis: An fast jeder zweiten Rastanlage waren Lastwagen im sicherheitsrelevanten Ein- und Ausfahrtbereich oder auf den Seitenstreifen der Autobahn abgestellt. Auf 86 Rastanlagen standen sie im absoluten Halteverbot oder auf nicht für sie freigegebenen Parkflächen. Zudem war das Parken außerhalb markierter Flächen die Regel. Nur an einer einzigen Anlage gab es keine Falschparker (Lüneburger Heide West, A7, Niedersachsen). Zwei der überprüften Anlagen waren so zugeparkt, dass die Tester selbst dort nicht parken konnten.
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Die EU rudert zurück: Der Ausstieg aus dem Ausstieg?
07.11.2022 - Es ist erst wenige Tage her, dass die EU mit großer Geste das Aus des Verbrennungsmotors für Pkw proklamiert hat: Ab 2035 sollen auf dem gesamten Kontinent nur noch Elektroautos zugelassen werden, klimaneutrale e-Fuels sollten nicht anerkannt werden. Ein Herzensprojekt grüner Politik schien damit unwiderruflich fixiert. Eine Hintertür hielt man sich allerdings offen: Die für 2026 geplante „Überprüfung“ der Maßnahmen. Jetzt wird klar: Spätestens dann könnte alles noch einmal ganz anders kommen. Binnenmarktkommissar Thierry Breton jedenfalls ließ in einem Interview mit dem „Brussels Playbook“ der Webseite „Politico“ die Alarmglocken schrillen.
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