Verkehrsmittel - Aktuelle Meldungen

Merz und Lindner gegen neue Umweltprämie
29.01.2025 - Mit einer neuen Umweltprämie für Elektroautos wird es wohl nichts werden. Beim Neujahrsempfang des Zentralverbands Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) in Berlin sprachen sich Unions-Kanzlerkandidat Friedrich Merz und FDP-Chef Christian Lindner gestern dagegen aus. Noch-Kanzler Olaf Scholz (SPD) hatte eine solche neue Prämie ins Spiel gebracht.
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Der Gütertransport wird um ein Drittel zunehmen
24.10.2024 - Bundesverkehrsminister Volker Wissing hat heute in Berlin die gemeinsam mit Intraplan erstellte Verkehrsprognose 2040 vorgestellt. Sie löst die bisherige Prognose für 2030 ab und soll als Grundlage für die Bedarfsplanung und damit die Neuausrichtung der Verkehrsinvestitionen dienen. Erwartet wird vor allem ein besonders starker Anstieg des Güterverkehrs. Prognostiziert wird eine Zunahme um rund ein Drittel gegenüber 2019, dem letzten Jahr vor der Corona-Pandemie. Laut Studie legt dabei der Transport auf der Schiene am stärksten zu (plus 35 Prozent). Der Lkw bleibt mit einem Plus von 34 Prozent das dominierende Verkehrsmittel, während der Warenverkehr auf dem Wasserweg zurückgehen dürfte.
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Jeder vierte Bus ist mit Mängeln unterwegs
08.10.2024 - Die Zahl der Reise- und Linienbusse mit „erheblichen“ oder „gefährlichen Mängeln“ ist deutlich gestiegen. 14,1 Prozent aller vom TÜV in den vergangenen zwei Jahren geprüften Fahrzeuge bestanden die Hauptuntersuchung nicht. Das ist gegenüber dem „TÜV-Report Omnibus 2022“ eine Zunahme um 2,4 Prozentpunkte. Bei weiteren 10,5 Prozent haben die Sachverständigen „geringfügige Mängel“ festgestellt (plus 0,9 Punkte). „Trotz engmaschiger Kontrollen ist fast jeder vierte Bus in Deutschland mit technischen Mängeln unterwegs“, stellte Richard Goebelt, Bereichsleiter Fahrzeug und Mobilität beim TÜV-Verband, heute bei der Vorstellung der Ergebnisse fest. Nach einem Rückgang während der Corona-Pandemie erreichten die Mängelquoten damit wieder das alte Niveau – trotz einer etwas geringeren Fahrleistung.
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Der AvD wurde 13 Jahre nach Erfindung des Autos gegründet (1)
20.07.2024 - Man selbst spricht nicht gerne vom ältesten, sondern vom traditionsreichsten Automobilclub Deutschlands: Und so heißt er zunächst auch einfach Deutscher Automobil-Club (DAC). Aus ihm wurde knapp zwei Jahrzehnte später der Automobilclub von Deutschland, der jetzt sein 125-jähriges Jubiläum feiert.
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Ungleichheit der Geschlechter auch bei der Gestaltung von Verkehrsmitteln
07.07.2024 - Viele Produkte und Dienstleistungen sind auf die Bedürfnisse und Anforderungen eines durchschnittlichen Mannes angepasst. Das gilt auch für den Mobilitätsbereich. Wissenschaftlerinnen der Institute für Verkehrsforschung sowie für Fahrzeugkonzepte am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) haben in einer Studie festgestellt: Schon bei der Planung und Gestaltung von Verkehrsmitteln und Mobilitätsangeboten werden die unterschiedlichen Bedürfnisse von Frauen und Männern oft nicht ausreichend berücksichtigt. Dieser „Mobility Design Gender-Gap“ zeige sich – so die Autorinnen der Studie – vor allem in den Bereichen Sicherheit, Funktionalität, sanitäre Bedürfnisse und Komfort.
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Peter Lohmeyer fährt einen GWM Wey 03
06.07.2024 - Schauspieler Peter Lohmeyer, bekannt unter anderem aus „Das Wunder von Bern“, hat sich jetzt privat für einen GWM Wey 03 entschieden. Kriterien waren für ihn unter anderem das Platzangebot mit 517 Litern Kofferraumvolumen und die elektrische Normreichweite des Plug-in-Hybrids von fast 140 Kilometern.
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E-Autofahrer scheuen die Urlaubsfahrt nicht
18.06.2024 - Mit Niedersachsen und Bremen starten nächste Woche die ersten beiden Bundesländer in die großen Ferien. Eine aktuelle Umfrage von Eon, durchgeführt vom Meinungsforschungsinstitut Civey, zeigt, dass nach wie vor bei mehr als der Hälfte der Deutschen der eigene Pkw für die Urlaubsreise genommen wird (insgesamt 56 Prozent). Bei 3,4 Prozent der deutschen Urlauber ist dabei bereits das Elektroauto das Transportmittel der Wahl. 25 Prozent fliegen in den Urlaub, acht Prozent nehmen die Bahn. Gute drei Prozent verreisen mit oder auf einem Schiff.
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Vorbehalte gegen Elektrofahrzeuge setzen sich fest
04.06.2024 - Mit einem Anteil von 58 Prozent hält eine deutliche Mehrheit der Bundesbürger die Aufteilung des Verkehrsraumes in Deutschland für ungerecht. Das ist eines der Ergebnisse der „TÜV Mobility Studie 2024“. Bei deren Vorstellung nannte Dr. Michael Fübi, der Präsident des TÜV-Verbands, die Neugestaltung des Verkehrsraumes „die Kernaufgabe für eine nachhaltige und sichere Mobilität.“ Mobilität sei dann gerecht, wenn unterschiedliche Verkehrsteilnehmer gleichermaßen sicher und schnell ans Ziel kommen, sagte Fübi.
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Deutschland hinkt bei der Mobilität hinterher
17.05.2024 - Die Bundesbürger sind insgesamt unzufrieden mit der Verkehrssituation in Deutschland. Das ist die Kernaussage der Mobilitätsstudie 2024 der HUK-Coburg. 63 Prozent von rund 4100 Befragten gaben dabei sogar an, dass sie darin eine „Wachstumsbremse“ sehen. Den Zustand der Verkehrsinfrastruktur halten noch einmal fünf Prozent als nicht mehr zeitgemäß für eine moderne Industrienation.
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Zwei Drittel der Deutschen sehen Verkehrsnetz als Wachstumsbremse
28.04.2024 - Zum vierten Mal in Folge hat die Versicherungsgruppe HUK-Coburg ihre Mobilitätsstudie als repräsentative Befragung von mehr als 4000 Personen ab 16 Jahren durchgeführt – mit teils überraschenden, teils erwartbaren Ergebnissen.
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Europäischer Rechnungshof sieht Vision Zero in Gefahr
13.03.2024 - Sollten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht einen Gang höher schalten, dürften die langfristigen Ziele der Verkehrssicherheit nicht erreicht werden. Das jedenfalls befürchtet der Europäische Rechnungshof. Die EU will die Zahl der Toten und Schwerverletzten bei Straßenverkehrsunfällen zunächst halbieren und dann im Rahmen der Mission „Vision Zero“ bis 2050 auf nahezu null senken. Es seien jedoch trotz umfassender Anstrengungen in den letzten Jahren kaum Fortschritte erzielt worden, konstatiert der Rechnungshof. Ob es der EU gelingen werde, diese Zahl bis 2050 auf nahezu null zu drücken, sei daher äußerst fraglich. Bis 2030 werde die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2019, als 22.800 Menschen ums Leben kamen, anstelle der angepeilten Halbierung voraussichtlich nur um ein Viertel sinken.
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Ratgeber: Vorsicht an den närrischen Tagen
06.02.2024 - Mit den Straßenumzügen erreicht das närrische Treiben des Karnevals bzw. Faschings nächste Woche seinen Höhepunkt. Den Auftakt bildet nach christlichem Brauchtum die „Weiberfastnacht“ am Donnerstag, 8. Februar. An dem darauffolgenden Rosenmontag und dem Faschingsdienstag finden die größten Umzüge mit bis zu sechsstelligen Besucherzahlen statt. Autofahrer müssen in den Karnevalshochburgen mit weiträumigen Sperrungen rechnen. Auch Anwohner, so der der Automobilclub von Deutschland, müssen sich zum Beispiel auf vorübergehende Parkverbote einstellen. Wer sich nicht daran hält, muss damit rechnen, dass das Fahrzeug abgeschleppt wird. Die Kosten hat nach der Rechtsprechung der Halter zu tragen. Dabei sind lediglich drei volle Tage Vorankündigung notwendig, danach darf das Auto rechtmäßig abtransportiert werden.
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