Verkehrsunfall - Aktuelle Meldungen

19.06.2020 - Die Verkehrssicherheit für Radfahrende betrachtet der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club derzeit mit großer Sorge. Seit Jahren verschlechtern sich laut ADFC die Unfallzahlen gegen den Trend beim Gesamtverkehr. Und es gebe erste Hinweise, dass sich die Situation seit der Corona-Krise deutlich zugespitzt habe. Anlässlich des morgigen Verkehrssicherheitstages ruft der ADFC die Kommunen daher auf, jetzt Beschleunigungsprogramme für den Ausbau der Radinfrastruktur aufzusetzen.
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10.06.2020 - Jeder siebte Verkehrsunfall in Deutschland ist nach Einschätzung der Versicherungsbranche fingiert. Betrüger haben sich darauf spezialisiert, Zusammenstöße zu provozieren und dann die Versicherung abzukassieren. Für die Versicherten bedeutet dies nicht nur einen zusätzlichen Risikofaktor bei der Prämienberechnung, sondern vielfach auch Ärger und Zeitverlust.
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25.05.2020 - Das durch die Corona-Pandemie bedingte geringe Verkehrsaufkommen hat sich im März auch auf die Zahl der Unfälle ausgewirkt. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, sank die Zahl der Verkehrsunfälle gegenüber März 2019 um 23 Prozent auf 166.000. Die Zahl der Verkehrstoten ging ebenfalls deutlich zurück: Im März kamen in Deutschland nach vorläufigen Ergebnissen 158 Menschen bei Verkehrsunfällen ums Leben. Das sind 76 weniger als vor einem Jahr (März 2019: 234). Noch nie seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990 wurden in einem Monat weniger Menschen bei Verkehrsunfällen getötet.
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23.04.2020 - Im Februar 2020 sind in Deutschland 203 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, ist die Zahl der Verletzten gegenüber dem Vorjahresmonat um 2,1 Prozent auf rund 23.900 gesunken. In den Angaben sind die aktuellen Ergebnisse für Rheinland-Pfalz geschätzt.
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08.04.2020 - Nach einem Verkehrsunfall müssen die Beteiligten den Ort des Geschehens schnellstmöglich absichern und den nachfolgenden Verkehr warnen, damit nicht noch ein Folgeunfall passiert. Gibt es Verletzte, sind die Unfallbeteiligten, aber auch am Unfallort Eintreffende verpflichtet, Erste Hilfe zu leisten. So sieht es das Gesetz vor. Als Unfallbeteiligte gelten in dem Zusammenhang alle Personen, deren Verhalten in irgendeiner Weise dazu beigetragen hat oder haben kann, den Unfall zu verursachen.
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12.03.2020 - Früh übt sich, wer ein Meister werden will. Diese Volksweisheit trifft auch für Fahranfänger zu. Deshalb hat der Gesetzgeber die Möglichkeit des Begleiteten Fahrens ab 17 (BF17) geschaffen. Die Regelung soll jungen Menschen ermöglichen, ein Jahr früher als normal den Führerschein zu machen und mit einem erfahrenen Begleiter auf dem Beifahrersitz schon vorzeitig mit dem Autofahren zu beginnen.
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11.03.2020 - In punkto Sicherheit stehen Serien-Elektrofahrzeuge vergleichbaren Fahrzeugen mit konventionellem Antrieb in nichts nach. Dies haben aktuelle Crashtests der Dekra-Unfallforschung in Kooperation mit der Verkehrsunfallforschung der Universitätsmedizin Göttingen ergeben. Die Forscher simulierten bei den Tests mit einem Renault Zoe und drei Nissan Leaf den seitlichen und frontalen Baumaufprall, der hohe Anforderungen an die Sicherheitstechnik stellt. Die Geschwindigkeiten lagen mit 60 bis 84 km/h weit über denen, die bei Standard-Crashtests üblich sind.
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25.01.2020 - Im November 2019 sind in Deutschland 218 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 18 Personen weniger als im November 2018. Die Zahl der Verletzten ist im November 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 1,8 Prozent auf knapp 31.100 gestiegen.
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15.01.2020 - Es gibt nicht mehr allzu viele Bereiche im Leben, in denen der Mann noch das Maß der Dinge ist. Einer dieser Bereiche sind die Crashtests: Denn dabei kommen vorwiegend „männliche“ Crash-Test-Dummies zum Einsatz. Die Geschlechterungleichheit bei Crashtests erweist sich als nachteilig für die Damen. Denn aufgrund maskulin-orientierter Ergonomie und Sicherheitstechnik in Autos, die anhand von männlichen Dummies entwickelt wurden, erleiden Frauen bei Unfällen oft schwerere Verletzungen und sterben häufiger in Verkehrsunfällen als Männer. Und das obwohl Männer häufiger in Autounfälle verwickelt sind.
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08.01.2020 - Die Anforderungen an den öffentlichen Rettungsdienst sind in den vergangenen Jahren deutlich gestiegen: Gegenüber den Jahren 2012/13 gab es in 2016/17 pro 1000 Einwohner 13 Prozent mehr Einsatzfahrten. Bei Notfalleinsätzen stieg diese Rate sogar um fast 16 Prozent an. Dies ergab eine aktuelle Analyse des Leistungsniveaus im Rettungsdienst im Auftrag der Bundesanstalt für Straßenwesen (BASt). Etwa 60 Prozent aller Einsätze erfolgten mit Blaulicht und Sirene. Das erste Rettungsfahrzeug brauchte bei diesen Einsätzen durchschnittlich neun Minuten, bis es am Einsatzort eintraf.
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23.12.2019 - Im Oktober sind in Deutschland 290 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen ums Leben gekommen. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen weiter mitteilt, waren das 25 Personen weniger als im Oktober 2018. Die Zahl der Verletzten ist im Oktober 2019 gegenüber dem Vorjahresmonat um 5,8 Prozent auf rund 34 000 zurückgegangen.
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02.12.2019 - Automatische Notrufsysteme können bei schweren Verkehrsunfällen ausschlaggebend dafür sein, dass Rettungskräfte frühzeitig vor Ort sind. Sie können eine deutlich schnellere medizinische Versorgung von Unfallopfern sicherstellen – und so im Zweifel Leben retten. Aus diesem Grund schreibt die EU seit dem 1. April 2018 vor, dass Fahrzeuge, deren Typgenehmigung erteilt wird, mit dem europäischen Notruf E-Call ausgestattet sein müssen. Eine Recherche des ADAC zeigt, dass bisher nur die wenigsten Fahrzeuge über den „echten“ Emergency-Call an die 112 verfügen.
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