Verkehrsunfall - Aktuelle Meldungen

Zahl der Verkehrstoten im Januar auf Vorjahresniveau
26.03.2024 - Im Januar 2024 sind in Deutschland knapp 23.100 Menschen bei Verkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, waren das in etwa so viele wie im ersten Monat des Vorjahres. Die Zahl der Verkehrstoten war mit 170 genauso hoch wie im Januar 2023, allerdings stieg die Zahl der polizeilich erfassten Unfälle um sechs Prozent auf rund 203.000 (plus 10.900). Bei 18.000 Unfällen wurden Personen verletzt oder getötet. Das sind rund 100 weniger als im Januar 2023. Die Zahl der Unfälle, bei denen es bei Sachschaden blieb, stieg um sechs Prozent bzw. 11.000 auf rund 184.900. (aum)
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Europäischer Rechnungshof sieht Vision Zero in Gefahr
13.03.2024 - Sollten die Mitgliedsstaaten der Europäischen Union nicht einen Gang höher schalten, dürften die langfristigen Ziele der Verkehrssicherheit nicht erreicht werden. Das jedenfalls befürchtet der Europäische Rechnungshof. Die EU will die Zahl der Toten und Schwerverletzten bei Straßenverkehrsunfällen zunächst halbieren und dann im Rahmen der Mission „Vision Zero“ bis 2050 auf nahezu null senken. Es seien jedoch trotz umfassender Anstrengungen in den letzten Jahren kaum Fortschritte erzielt worden, konstatiert der Rechnungshof. Ob es der EU gelingen werde, diese Zahl bis 2050 auf nahezu null zu drücken, sei daher äußerst fraglich. Bis 2030 werde die Zahl der Verkehrstoten im Vergleich zu 2019, als 22.800 Menschen ums Leben kamen, anstelle der angepeilten Halbierung voraussichtlich nur um ein Viertel sinken.
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Mehr Verkehrs- als Drogentote
27.02.2024 - Im vergangenen Jahr sind 2830 Menschen im Straßenverkehr ums Leben gekommen. Das sind 1,5 Prozent bzw. 42 Personen mehr als 2022. Damit starben erneut mehr Menschen durch Verkehrsunfälle als beispielsweise durch Drogen.
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Für einen Cent kann man nichts erwarten
23.01.2024 - In Deutschland ist in jedem Auto das Mitführen einer Warnweste vorgeschrieben. Sie erhöht im Fall einer Panne oder eines Verkehrsunfalls insbesondere bei Dunkelheit die eigene Sichtbarkeit. Dadurch leisten Warnwesten einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit. Doch wie gut sind sie wirklich? Die Gesellschaft für Technische Überwachung (GTÜ) hat gemeinsam mit dem Auto Club Europa (ACE) 21 Warnwesten verschiedener Hersteller getestet, darunter drei Produkte speziell für Kinder. Die Preisspanne bewegte sich zwischen einem Cent und rund 14 Euro.
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Senioren häufiger schuld an Autounfällen mit Personenschaden
04.12.2023 - Ältere Autofahrerinnen oder -fahrer sind zwar seltener als jüngere in einen Unfall mit Personenschaden verwickelt. Doch wenn, tragen sie häufiger die Hauptschuld daran. Im Jahr 2022 waren die mindestens 65-Jährigen in mehr als zwei Drittel der Fälle (68,7 Prozent) für den Unfall verantwortlich, wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt. Bei den mindestens 75-Jährigen wurde sogar gut drei von vier Beteiligten die Hauptschuld am Unfall zugewiesen (76,6 Prozent) – mit Abstand der höchste Wert aller Altersgruppen.
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Mehr Tote und Verletzte
21.11.2023 - Im September sind in Deutschland rund 36.700 Menschen im Straßenverkehr verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das 2600 Personen bzw. acht Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten stieg um 48 auf 297. Dabei gab es mit 210.700 annähernd so viele Verkehrsunfälle wie im Vorjahresmonat.
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Schwere Nebelunfälle häufen sich zum Jahresende
31.10.2023 - Schwere Verkehrsunfälle aufgrund von Nebel ereignen sich am häufigsten im letzten Quartal eines Jahres. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) mitteilt, wurden 65 Prozent von ihnen in den Jahren 2018 bis 2022 in den Monaten Oktober bis Dezember gezählt.
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Das Auto nicht mit dem Führerscheinrecht bekämpfen
13.10.2023 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) ruft alle politische Verantwortlichen dazu auf, die Diskussion zur Änderung der europäischen Führerschein-Richtlinie in vernünftige Bahnen zurückzuführen. Damit wendet sich auch der Club gegen die Vorschläge, die Karim Delli (Die Grünen) als zuständige Berichterstatterin dem EU-Parlament vorgelegt hat. Delli spricht sich unter anderem für eine neue Führerschein-Kategorie für Autos mit einem Gewicht über 1,8 Tonnen aus, die Bewerber erst nach einer zweijährigen Probezeit ab dem 21. Lebensjahr erhalten können.
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Zahl der Verkehrstoten nahezu unverändert
22.08.2023 - In den ersten sechs Monaten des Jahres 2023 sind in Deutschland 167.000 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Nach vorläufigen Ergebnissen des Statistischen Bundesamtes waren das 2700 oder knapp 2 Prozent weniger als im ersten Halbjahr 2022. Die Zahl der Verkehrstoten blieb mit 1270 nahezu unverändert (-1 Person). Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2019, dem Jahr vor Beginn der Corona-Pandemie, wurden 206 Personen weniger getötet (-14 Prozent) und 15.100 weniger verletzt (-8 Prozent).
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Unfall auf dem Schulweg: Kinder haften erst ab dem 10. Geburtstag
15.08.2023 - In einigen Bundesländern sind die Sommerferien bereits vorbei. Zigtausende Kinder und Jugendliche machen sich wieder auf den Schulweg. Und damit steigt für sie auch wieder das Unfallrisiko. Kinder verunglücken nach Zahlen des Statistischen Bundesamtes besonders häufig am frühen Morgen, zwischen 7 und 8 Uhr, sowie ab Mittag, wenn die Schule aus ist. Der Weg zur Schule sollte also nicht der kürzeste, sondern der sicherste sein. Ein kleiner Umweg kann sich lohnen, wenn dafür Ampeln oder Schülerlotsen das Überqueren der Straße sicherer machen, rät die HUK-Coburg.
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989 Verkehrstote in den ersten fünf Monaten
25.07.2023 - Im Mai 2023 sind in Deutschland rund 36.300 Menschen bei Straßenverkehrsunfällen verletzt worden. Wie das Statistische Bundesamt (Destatis) nach vorläufigen Ergebnissen mitteilt, waren das zwei Prozent bzw. 880 Menschen weniger als im Vorjahresmonat. Die Zahl der Verkehrstoten sank um elf auf 254 Personen. In den ersten fünf Monaten des Jahres 2023 erfasste die Polizei insgesamt rund 999.000 Straßenverkehrsunfälle. Das waren fünf Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Dabei sank die Zahl der Unfälle mit Personenschaden leicht. 989 Menschen kamen ums Leben und damit ebenso viele wie von Januar bis Mai 2022. (aum)
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Ratgeber: Was tun nach einem Unfall?
14.07.2023 - Im vergangenen Jahr registrierte die Polizei rund 2,4 Millionen Verkehrsunfälle. Das ist ist umgerechnet etwa alle zwölf Sekunden einer. Bei den meisten bleibt es zum Glück bei Sachschäden. Dennoch hat grundsätzlich für die Betroffenen die eigene Sicherheit und die der anderen Verkehrsteilnehmer oberstes Priorität. Deshalb ist die Unfallstelle mit Warnblinker und Warndreieck abzusichern. Und alle Fahrzeuginsassen sollten möglichst immer eine Warnweste griffbereit haben und sich zum Beispiel an Autobahnen am besten hinter die Leitplanke begeben, rät die Gesellschaft für technische Überwachung.
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