Wasserstoff - Aktuelle Meldungen

06.01.2021 - Die Zahl der verkauften Elektroautos in Deutschland war trotz eines rund 20-prozentigen Rückgangs der Pkw-Neuzulassungen so hoch wie noch nie. Ihr Absatz legte mit 394.940 Fahrzeugen gegenüber 2019 um das Dreifache (plus 206 Prozent) zu. 13,5 Prozent aller in Deutschland neu zugelassenen Pkw hatten damit einen elektrischen Antrieb, zu denen das Kraftfahrt-Bundesamt auch Plug-in-Hybride zählt. Besonders hohe Anteile weisen die Bundesländer Schleswig-Holstein, Berlin und Baden-Württemberg mit über 16 Prozent auf. Der Anteil am Pkw-Gesamtbestand wuchs von 0,5 auf 1,2 Prozent.
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18.12.2020 - „Ohne Kraftstoffe und Strom aus erneuerbaren Quellen können wir klimaneutrale Mobilität nicht realisieren“, betont die Präsidentin des Verband der Automobilindustrie (VDA), Hildegard Müller. „Gerade auch die Benziner und Diesel, die jetzt auf der Straße sind, brauchen E-Fuels, um einen Beitrag zu den Klimazielen leisten zu können. Nicht der Zylindermotor ist das Klimaproblem, es ist der Kraftstoff aus fossilen Quellen.“ Deswegen begrüßt der VDA den Lösungsvorschlag der Bundesregierung zur Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) im Verkehrssektor.
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17.12.2020 - Nachdem der portugiesische Hersteller Caetano einen Brennstoffzellen-Bus mit der Technik des Toyota Mirai entwickelt hat, steigt das Joint Venture Toyota Caetano Portugal ins Geschäft ein. TCAP wird neuer Anteilseigner von Caetano Bus und des Pkw-Finanzdienstleisters Finlog. Die strategische Allianz mit den beiden portugiesischen Unternehmen soll den Ausbau der Wasserstoffmobilität in Europa weiter beschleunigen. Der Caetano H2 City Gold wurde im vergangenen Jahr auf der belgischen Messe „Busworld“ vorgestellt und hat eine Reichweite von 400 Kilometern. (ampnet/jri)
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16.12.2020 - Hyundai schafft unter dem Namen HTWO einen eigenen Geschäftsbereich für die Weiterentwicklung und Vermarktung seines Brennstoffzellensystems verantwortet. Die Buchstaben stehen für die englische Aussprache des Wasserstoffmoleküls H2. Das Logo mit dem doppelten H soll zudem die beiden Wörter Hydrogen (Wasserstoff) und Humanity (Menschheit) symbolisieren.
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15.12.2020 - Die Lkw-Hersteller Daimler, Iveco und Volvo sowie die Mineralölkonzerne OMV und Shell haben sich zur Interessengemeinschaft „H2Accelerate“ (H2A) zusammengeschlossen. Gemeinsames Ziel ist der europaweite Einsatz von Wasserstoff-Lastwagen. Nur so könne das europäische Ziel emissionsfreien Transports bis zum Jahr 2050 erreicht werden, meinen die beteiligten Unternehmen. Sie rechnen damit, dass die flächendeckende Einführung von Lkw mit Brennstoffzellentechnik etwa ein Jahrzehnt in Anspruch nehmen wird.
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12.12.2020 - Mea culpa. Nicht einmal ich bin ohne Fehl, habe ich doch das Wort Verbrennungsmotor bisher auch immer verwendet als eine Bezeichnung für die Maschinen unter der Motorhaube eines Personenwagens und als Synonym für das Böse in der Welt, für den Gott-sei-bei-uns der Mobilität. Deutlich weniger Verachtung ziehen bei den Gläubigen allerdings die Flugzeugtriebwerke auf sich oder die Schiffmaschinen – besonders die in Kreuzfahrtschiffen.
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11.12.2020 - Toyota hat die Bestellbücher für den Mirai geöffnet. Die komplett neue entwickelte zweite Modellgeneration der Brennstoffzellenlimousine startet zu Preisen ab 63.900 Euro. Der Wasserstoff an Bord ermöglicht Reichweiten von bis zu 650 Kilometern. Der Elektromotor hat eine Leistung von 182 PS (130 kW). Der Mirai bietet zudem nun fünf der bisher vier Sitze und eine Reihe von weiterentwickelten Fahrassistenzsystemen. (ampnet/jri)
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11.12.2020 - Mein Freund ist Raunheimer. Wer diesem Satz in Rüsselsheim in den Mund nimmt, provoziert. Zwischen den beiden Nachbarorten am Untermain gab es zumindest noch vor einigen Jahren eine innige Hassliebe, so etwa wie zwischen Frankfurt und Offenbach. Oder Düsseldorf und Köln. In ihrer auf die Einwohnerzahl bezogene Größe unterscheiden sich hier beide Orte erheblich. 14.800 Menschen leben in Raunheim, 66.000 dagegen in Rüsselsheim. Aber während die Wirtschaft in der Opel-Stadt nicht zuletzt wegen der anhaltenden Autokrise schwächelt, geht es in Raunheim aufwärts.
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09.12.2020 - Jetzt ist es raus. So ganz ohne die sonst übliche diplomatische Zurückhaltung. Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), spricht endlich für klar hörbar aus, was sie denkt: „Die EU-Kommission setzt in ihrer Mobilitätsstrategie viel zu einseitig auf Schiffe und Züge. In der Realität ist aber nach wie vor die Straße der wichtigste Ort für die individuelle Mobilität der Menschen und die Logistik. Sie wird auch in Zukunft einen wichtigen Anteil haben. Schiffe und Züge werden den Mobilitätsbedarf der Menschen allein nicht bewältigen können, wie soll das gehen? Vor diesem Hintergrund erstaunt uns, dass die großen Chancen zur Steigerung der Effizienz im Straßenverkehr durch Digitalisierung und Vernetzung nur oberflächlich und allgemein behandelt wird.
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07.12.2020 - Toyota will die Chancen von Wasserstoff in Europa steigern und hat dazu die Fuel Cell Business Group ins Leben gerufen. Von Brüssel aus soll die neue Geschäftseinheit die Technologie für neue Geschäftspartner zugänglich machen. Toyota wird über die Fuel Cell Business Group eng mit Industriepartnern, Regierungen und Behörden sowie Organisationen zusammenarbeiten, um den Aufbau von Wasserstoff-Ökosystemen an mehr Standorten voranzutreiben und dem Ziel einer Wasserstoff-Gesellschaft näherzukommen.
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04.12.2020 - Einsicht oder Panik? Der BUND kommentiert heute Ergebnisse der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) mit der Überschrift: „NPM-Werkstattbericht alternative Kraftstoffe: Wichtiges Instrument für den Klimaschutz – Aber als künstliche Lebenserhaltungsmaßnahme für Verbrennungsmotoren ungeeignet“. Nun ist der Betrachter hin-und hergerissen: Zeigt der Zusammenhang von Wasserstoff und Klimaschutz, dass es auch im BUND nun unter den Blinden einen Sehenden gibt, nämlich dessen Vertreter in der NPM-Werkstatt? Oder kommt Panik auf, der Verbrennungsmotor könne durch die Wasserstofftechnologie gerettet werden?
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04.12.2020 - Entscheidend ist, was hinten rauskommt, soll einmal ein deutscher Bundeskanzler gesagt haben. Treffender könnte man es auch beim Toyota Mirai nicht formulieren. Es ist reinstes Wasser, was dem Mirai aus seinem Auspuff entweicht. Keine schädlichen Stickoxide, weder Ruß noch andere Schadstoffe. Wenn überhaupt ist das nasse Element in Form von Wasserdampf das einzige Abfallprodukt des Japaners.
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