Wirtschaft - Aktuelle Meldungen

03.07.2020 - Mercedes-Benz will Gespräche über den Verkauf des Smart-Werkes im französischen Hambach führen. Man prüfe derzeit „die Anpassung und Neuausrichtung der Kapazitäten innerhalb des globalen Produktionsnetzwerkes“, teilte der Daimler-Konzern mit. In der 1997 eröffneten Fabrik arbeiten derzeit rund 1600 Beschäftigte. Ab 2022 sollen die Elektroautos der Marke ohnehin in einem Joint Venture mit Geely in China gebaut werden. Man wolle mit dem Verkauf dem Standort eine Zukunft geben, so das Unternehmen.
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03.07.2020 - Die Corona-Lage entspannt sich weiter. Nach ersten lokalen Terminen stehen bald auch wieder erste Pressepräsentationen im nahen europäischen Ausland an. Unser Chefredakteur Jens Meiners war bei den letzten Abnahmefahrten der nächsten M3- und M4-Generation von BMW dabei. Der frühere AMS-Chefredaktuer Bernd Ostmann ist für uns den Ferrari SF 90 Stardale gefahren.Der Achtzylinder leistet 780 PS, 1000 PS sind es dann, wenn die drei Elekromotoren mit ins Spiel kommen. Stärker war noch kein Auto aus Maranello.
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02.07.2020 - Realisten oder Klugscheißer – je nach Blickwinkel werden beide Begriffe bei der Beschreibung des deutschen Charakters erscheinen. So wundert sich vermutlich niemand darüber, wenn jetzt die Senkung der Mehrwertsteuer um drei Prozentpunkte als lächerlich dargestellt wird. Drei Prozent sind eben relativ wenig, aber auch ganz schön viel, wenn es zum Beispiel um eine Lohnerhöhung geht. Aber können drei Prozent die Konjunktur anheizen?
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02.07.2020 - Wer mit seinem Pkw ins europäische Ausland reist, kann in vielen Ländern damit rechnen den Kraftstoff Super E10 tanken zu können. Der im Vergleich zum gewohnten Benzin (Super E5) doppelt so hohe Anteil von Bioethanol sorgt für einen geringeren CO2-Ausstoß. Im Jahr 2018 wurden in Deutschland durch die Beimischung von Bioethanol in Benzin 3,2 Mio. Tonnen CO2 vermieden, berichtet jetzt der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe).
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01.07.2020 - In der Dieselaffäre beim Volkswagen-Konzern hat es neuerliche Durchsuchungen gegeben. Wie die „Wirtschaftswoche“ meldet, sind dieses Mal Mitarbeiter des Zulieferers Continental in den Fokus gerückt. Auch weitere Büros von Volkswagen sollen in diesem Zusammenhang durchsucht worden sein. Laut Staatsanwaltschaft Hannover handelt es sich bei den Ermittlungen gegen neun Continental-Mitarbeiter um einen Ableger des Verfahrens, das die Staatsanwaltschaft Braunschweig bereits gegen VW-Beschäftigte führt. Das Technologie-Unternehmen aus Hannover bestreitet eine Mitverantwortung an der 2015 öffentlich gewordenen Manipulation von Abgassoftware bei Volkswagen. (ampnet/jri)
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01.07.2020 - „Ein Entweder-Oder gibt es nicht“, sagt Hildegard Müller, Präsidentin des Verbandes der Automobilindustrie (VDA). Ihre Aussage zielt auf die künftige Rolle des Automobils im urbanen und ländlichen Raum ab. Während sich BMW-Chef Oliver Zipse und andere sich autofreie Innenstädte durchaus vorstellen können, sieht der VDA die Zukunft der urbanen Mobilität in einem Mix aus „innovativen Automobilen, autonom fahrenden Fahrzeugen, ÖPNV und Mikromobilität in allen Formen sowie progressiven Sharing- und Nahverkehrskonzepte“.
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30.06.2020 - Der Automobilsalon in Genf, die jeweils erste Automesse eines Jahres mit strategischer Bedeutung, steht auf der Kippe. Der Veranstalter, die Stiftung „Salon International de l’Automobile“, hat am Montag beschlossen, 2021 keine „Geneva International Motor Show“ (GIMS) zu veranstalten. Stattdessen hat der Stiftungsrat empfohlen, den Salon an das Ausstellungs- und Kongresszentrum Palexpo in Genf zu verkaufen. Auf diesem Messegelände mit gut 100.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche fand die Messe bisher in den ersten Märztagen eines Jahres statt.
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30.06.2020 - Der Auftakt war noch vielversprechend. „Borgward“, so meldete das Unternehmen im Sommer vor zwei Jahren, „hat einen erfolgreichen Marktstart in Deutschland hingelegt“. Mehr als 500 Neugierige wollten damals in Stuttgart das Comeback der Anfang der 1960er Jahre von ihrem Gründer Carl F. W. Borgward in die Pleite gesteuerten Marke miterleben. Mit chinesischer Unterstützung plante damals der Enkel des Pleite-Unternehmers die Wiederauferstehung der Marke in Deutschland. Mit der Hansestadt Bremen, dem einstigen Standorts des Unternehmens, wurde sogar über den Bau einer Fabrik verhandelt.
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28.06.2020 - Beim „Summer of Purpose“ in München sprach auch Traton-CEO Andreas Renschler jetzt über die zentralen Lehren, die der Nutzfahrzeughersteller mit den Marken Scania, MAN und Volkswagen Caminhões e Ônibus aus der bisherigen Corona-Krise gezogen hat. „Die Erfahrungen aus der Corona-Pandemie werden unsere Widerstandsfähigkeit als Gesellschaft stärken, weil wir flexibler und noch fokussierter geworden sind“, sagte Renschler und fügte für sein Unternehmen hinzu: „Im Lockdown ist deutlich geworden, in welchem Tempo wir uns anpassen können, wenn es darauf ankommt.“
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25.06.2020 - Eine etwas ungewöhnliche Petition haben Lada-Fans gestartet. Nachdem Hersteller Avtovaz den Export nach Europa Ende vergangenen Jahres auf unbestimmte Zeit eingestellt hat, wollen die Unterzeichner diesen Schritt wieder rückgängig machen. Sie sprechen sich „für den Erhalt aller aktuellen Lada-Modelle in Deutschland und der EU“ aus. Adressaten sind Lada und Avtovaz in Togliatti, die Renault-Nisssan-Mitsubishi-Allianz als Anteilseigner, das Wirtschaftsministerium in Moskau und die Botschaft der russischen Föderation in Berlin. (ampnet/jri)
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25.06.2020 - Wenn die Internationale Automobil-Ausstellung (IAA) im September kommenden Jahres zum ersten Mal in ihrer 123-jährigen Geschichte in der bayerischen Landeshauptstadt ihre Tore öffnet, soll „die Welt wahrnehmen, dass neue Mobilitätskonzepte zuerst in München gezeigt werden.“ Da haben sich der Freistaat Bayern und die Stadt viel vorgenommen. Aktuell leidet die Isar-Metropole – wie andere große Städte auch – vor allem unter Staus und dicker Luft.
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