Wissenschaft - Aktuelle Meldungen

Nissan steuert den Leaf bei
18.06.2026 - Nissan leitet ein Forschungsprojekt der britischen Regierung, dass die Art und Weise, wie Elektrofahrzeuge geladen, betrieben und genutzt werden, optimieren soll. Unter dem Namen „Project SUITE“ (Smart Use of Integrated Technology for EVs) bündelt der Automobilhersteller dabei gemeinsam mit zehn Partnern aus Industrie und Wissenschaft modernste Technologien in einem Leaf. Im Fokus stehen Lösungen, die den Energieverbrauch optimieren, Ladekosten senken und die Integration erneuerbarer Energien verbessern sollen. Das Projekt ist auf drei Jahre angelegt. (aum)
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Fraunhofer-Institut ertüchtigt Solarmodule
16.06.2026 - Mehr als 117 Gigawatt installierte Leistung und ein Anteil von etwa 16,8 Prozent an der öffentlichen Nettostromerzeugung machen Deutschland zum größten Solarenergie-Produzenten in Europa. Für viele Fahrzeughalter macht der Besitz eines Elektroautos ohnehin erst ökologisch und ökonomisch Sinn, wenn zumindest ein Teil des Stroms für die Fahrbatterie vom eigenen Dach kommt. Schätzungsweise sind bei uns 5,7 Millionen Solaranlagen in Betrieb. Im Durchschnitt erzeugt 1 Kilowatt-Peak (kWp) installierter Leistung etwa 1000 Kilowattstunden (kWh) Solarstrom pro Jahr, genug für rund 400 km Fahrstrecke mit dem Elektroauto. Dieser Wert könnte sich dank Forschungen nun verbessern.
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Westfalia geht mit Nansen auf die Reise
10.06.2026 - Seit jeher setzt Westfalia bei der Taufe seiner Kastenwagen-Camper auf große Namen. Der James Cook auf Mercedes Sprinter und der Sven Hedin auf VW LT gehören zu den erfolgreichsten Modellen der früher in Rheda-Wiedenbrück beheimateten Marke. Der Unternehmenssitz wurde nach der Übernahme durch die französische Rapido-Gruppe Richtung Osten verlagert, heure ist Gotha der Standort von Westfalia. Für das neue Modelljahr kündigt der Hersteller eine neue Baureihe an, die erneut nach einem Entdecker benannt wird. Der Nansen basiert auf dem Fiat Ducato und ist in zwei Aufbaulängen zu Preisen ab 69.490 Euro zu haben.
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„Wir wollen keinen Klickzirkus“
04.06.2026 - Monatlich rund zwei Millionen Leser, drei Millionen Besuche, vier Terabyte ausgelieferte Daten und 15 Millionen Seitenabrufe: Die Medien der Autoren-Union Mobilität erreichen heute ein Fachpublikum, das weit über die ursprünglich angepeilte Zielgruppe von ein paar Tausend Medienmenschen hinausgeht.
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Peugeot mit neuer Europa-Chefin
08.05.2026 - Marta Navarro ist mit sofortiger Wirkung zur Leiterin der Marke Peugeot in Europa ernannt worden. Sie löst Alain Favey ab, der nach nicht einmal 16 Monaten seinen Posten räumt. Gründe für den Wechsel nannte der Stellantis-Konzern nicht.
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Massimo Fumarola wird Vice President bei Alpine
31.03.2026 - Massimo Fumarola ist neuer Vice President Strategy & Product Performance bei Alpine. Er folgt auf Sovany Ang, die andere Aufgaben innerhalb der Renault Group übernimmt.
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Designer zeigen Entwürfe und tauschen sich aus
05.03.2026 - In München hat zum vierten Mal das Car Design Event (CDE) stattgefunden und internationale Automobil- und Motorraddesigner zusammengebracht. Dabei wurden zahlreiche neue Fahrzeugentwürfe präsentiert und Themen wie die Zukunft der Mobilität und der Einsatz von KI im Transportation Design diskutiert. Durch die Kooperation mit den Designschulen der Hochschule München, Hochschule Pforzheim und der Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hof wurde auch der direkte Austausch zwischen den Designern und Studierenden gefördert.
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Experten fordern Nebeneinander von Batterie und Wasserstoff
03.03.2026 - Wasserstoffmobilität im Straßengüter sowie im Flug- und Schiffsverkehr muss als ein Teil der industriepolitischen Priorität behandelt werden, nicht als Nischentechnologie. Das ist eine der Forderungen des Nationalen Wasserstoffrates (NRW), einem Beratergremium aus 22 Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die nicht Teil der öffentlichen Verwaltung sind. Klare Marktsignale, regulatorische Verlässlichkeit, ökonomische Anreize und skalierbare Infrastruktur für alle Fahrzeugsegmente fordert der NRW, damit Deutschland eine führende Rolle bei emissionsfreien Antrieben übernehmen kann, statt von Importtechnologien abhängig zu werden.
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E20: Der nächste Schritt an der Zapfsäule
18.02.2026 - Beim Thema Kraftstoff zeigt sich Deutschland traditionell zögerlich. Obwohl nahezu alle Benzinmotoren Super E10 vertragen, greift nur etwa jeder dritte Autofahrer zur günstigeren und klimafreundlicheren Variante. Mit der absehbaren Einführung von E20 könnte sich diese Zurückhaltung als noch kostspieliger erweisen — sowohl finanziell als auch ökologisch.
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Durchbruch für synthetisches Benzin
30.01.2026 - Erstmals ist industriell produziertes, strombasiertes E-Methanol in Deutschland zu nahezu klimaneutralem Benzin weiterverarbeitet worden. In der Großversuchsanlage der TU Bergakademie Freiberg entstanden Ende 2025 rund 23.000 Liter synthetischer Ottokraftstoff – auf Basis von E-Methanol aus der 2025 in Betrieb genommenen dänischen Großanlage in Kassø. Das Projekt gilt als technologischer und strategischer Meilenstein für die Industrialisierung von E-Fuels, denn damit gelang die vollständige Demonstration der Prozesskette vom biogenen CO₂ über grünen Wasserstoff bis zum marktfähigen synthetischen Benzin.
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Deutscher Verkehrsgerichtstag: Wegweiser für die Mobilität von morgen
28.01.2026 - Einmal im Jahr steht das niedersächsische Goslar im Blickpunkt der Verkehrswelt. Denn dann wird die 47.000-Einwohner-Stadt zum wichtigen Impulsgeber für die Mobilität von morgen. Seit 1963 findet dort der Deutsche Verkehrsgerichtstag statt: Eine mehrtägige Fachkonferenz, bei der Vertreter aus Justiz, Wissenschaft, Verwaltung, Politik sowie Interessensverbänden zusammenkommen, um aktuelle Verkehrsrechts- und Verkehrssicherheitsthemen voranzubringen. In diesem Jahr werden unter anderem Promillegrenzwerte für Fahrradfahrer, die Einführung von „Handy-Blitzern“ sowie der Einsatz von gebrauchten Ersatzteilen bei der Autoreparatur diskutiert. Die Konferenz läuft vom 28. bis zum 30. Januar.
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Wie der Renault Twingo zu seinem Namen kam
22.01.2026 - Irgendwann Anfang der 1990er Jahre klingelte bei Manfred Gotta das Telefon. Am anderen Ende der Leitung war ein Renault-Mitarbeiter. Der französische Konzern suchte damals nach einem Namen für einen neuen Kleinwagen, und Manfred Gotta hatte sich damals bereits einen Namen als Entwickler für Produktnamen gemacht. „Ich war damals überrascht, denn die Franzosen hatten bis dahin keinen Kontakt zu mir aufgenommen“, sagt er. Nach einem ersten Gespräch mit dem damaligen Chefdesigner Patrick Le Quément durfte Gotta im Allerheiligsten des Konzern, dem Technocentre bei Paris, das neue Modell in Augenschein nehmen.
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