Ziele - Aktuelle Meldungen

15.12.2021 - Für die vermurkste Software im aktuellen Golf musste VW in der Vergangenheit viel Kritik und Spott einstecken. Sowohl einzelne Fehlfunktionen wie auch die fehleranfällige Bedienlogik ließen Experten wie Kunden nicht selten irritiert zurück. Aber auch bei der Hardware hapert es, wie etwa an den schlecht zu bedienenden Lautstärke- und Temperatur-Slidern, die dazu noch nachts unbeleuchtet sind. „Wir haben verstanden und die Rückmeldungen unserer Kunden zu Herzen genommen“, sagt Axel Heinrich, Leiter Elektrik/Elektronikentwicklung bei VW.
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11.12.2021 - Ist sie die Elektromobilität wirklich die alleinige Mobilitätslösung der Zukunft? An der Antwort auf diese Frage kommt heute niemand mehr vorbei. Spätestens bei der Entscheidung fürs nächste Auto wird ein klares Bekenntnis fällig. Die steigenden Absatzzahlen von E-Autos scheinen auf einen Siegeszug der Elektromobilität hinzudeuten. Doch die Bundesregierung will mehr: nur noch voll batterieelektrische Autos und davon bis 2030 zehn Millionen in Deutschland. Das setzt voraus, dass ab heute jedes zweite neu zugelassene Auto eine fette Fahrbatterie und Elektromotoren an Bord hat.
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10.12.2021 - In den USA werden aktuell Gesetzesentwürfe für Steueranreize beim Kauf von batteriebetriebenen Fahrzeugen diskutiert. Der Verband der Automobilindustrie befürchtet eine Benachteiligung von Fahrzeugen aus deutschen und europäischen Standorten sowie der deutschen Hersteller vor Ort. Die Vorschläge, die aktuell im US-Senat verhandelt werden, binden die Steuererleichterungen beim Kauf an lokale Wertschöpfung und Produktion in den USA und haben eine Vertretung der US-Gewerkschaften in den Unternehmen als weitere Bedingung, kritisiert VDA-Präsidentin Hildegard Müller die einseitige Förderung.
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07.12.2021 - Der Volkswagen-Konzern hat erstmals einen Kredit aufgenommen, dessen Konditionen an die Erreichung eines Nachhaltigkeitsziels geknüpft sind (Sustainability Linked Loan). Der Zinssatz des über drei Jahre laufenden Vertrags in Höhe von 1,8 Milliarden Euro ist abhängig von der Erreichung des CO2-Flottenemissionsziels bei Europas größtem Autobauer. Die Mittel werden zur Refinanzierung und Deckung neuer Liquiditätsbedarfe verwendet. Das Geld wird über ein Bankenkonsortium bestehend aus Crédit Agricole (Koordination), Banco Santander, Bayerische Landesbank, Commerzbank, Intesa Sanpaolo und Société Générale bereitgestellt.
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06.12.2021 - Ein reiner Elektro-Ansatz in der europäischen Automobil- und Zulieferindustrie dürfte in den nächsten 20 Jahren zum Verlust von rund einer halben Million Arbeitsplätze führen (netto bis zu 275.000). Zu diesem Ergebnis kommt in Auftrag der europäische Verband der Automobilzulieferer CLEPA. Dabei wurden drei Szenarien untersucht: den gemischten Technologieansatz, den aktuellen reinen EV-Ansatz, der im Fit-for-55-Paket vorgeschlagen wird, und ein EV-Intensivierungsszenario.
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30.11.2021 - Deutschland hat weiter großen Nachholbedarf beim Ausbau der öffentlich zugänglichen Ladeinfrastruktur für Elektrofahrzeuge. Das E-Ladenetz-Ranking des Verbands der Automobilindustrie (VDA) zeigt, dass der Ausbau in manchen Regionen weiterhin sehr schleppend verläuft, während manche Städte und Kommunen aufholen. Während pro Monat rund 55.000 Elektroautos in Deutschland neu zugelassen werden, wächst die Anzahl der öffentlich zugänglichen Ladepunkte wöchentlich nur um etwa 250. Benötigt werden laut VDA aber rund 2000 neue Ladepunkte pro Woche und damit in etwa eine Verachtfachung der Ausbaugeschwindigkeit. Stand 1. Oktober kommen in Deutschland im Durchschnitt rund 21 Elektroautos auf einen öffentlich zugänglichen Ladepunkt.
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28.11.2021 - Für die Briten ist er eine Ikone und auch manch einen Autofan jenseits der Insel begeistert der Range Rover seit nunmehr 51 Jahren. Am 17. Juni 1970 rollte das klobige Luxus-SUV aus dem Gelände in die Städte, aus dem ehemaligen Off-Roader war ein Kerl für alle Tage geworden, der auch noch erheblichen Komfort bot. Diesen Charakter hat der Range bis heute nicht verloren. Vielmehr wurden alle seine Tugenden gestärkt, seine Geländetauglichkeit steht der des Klettermaxes Defender in nichts nach. Mehr Leder, mehr Chrom, mehr Infotainment kam Schritt für Schritt an Bord. Jetzt rollt die fünfte Generation des Land Rover Spitzenmodells an. Bestellt werden kann von Januar 2022 an, auf die Straßen kommt das feine Stück dann zum Winterende. Der Einstandspreis liegt bei 121.200 Euro.
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25.11.2021 - „Die Mega-Aufgabe dieser neuen Regierung lautet Infrastruktur“, stellt Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbands der Automobilhersteller (VDA), in Ihrer ersten Stellungnahme zum Koalitionsvertrag von SPD, Bündnis 90/Die Grünen und der FDP fest. „Die neue Regierungskoalition hat ein ambitioniertes Programm für die Transformation hin zu einer klimaneutralen Wirtschaft und Gesellschaft vorgelegt. Diese Aufgabe muss gelingen, und dazu ist es wichtig, dass die Industrie in Deutschland weiterhin international wettbewerbsfähig bleibt.“
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23.11.2021 - Der UNITI Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen nutzt die Gunst der Stunde der Ampelverhandlungen um den Koalitionsvertrag. Für den Verband fand das Meinungsforschungsinstitut „forsa“ jetzt heraus, die Mehrheit der Autofahrer würden einen Verbrennungsmotor mit klimaneutralem Kraftstoff (E-Fuels) dem Elektroauto vorziehen. Gleichzeitig lehnt die große Mehrheit der Bevölkerung sowohl ein Verbrennerverbot als auch die einseitige Förderung der Elektromobilität ab.
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22.11.2021 - Der Bustouristik gehen die Chauffeure aus. Deswegen fordert die Gütegemeinschaft Buskomfort (gbk) von der neuen Bundesregierung den Abbau bürokratischer Barrieren, die den Zugang zum Beruf des Busfahrers blockieren, außerdem eine stärkere finanzielle Förderung der Aus- und Weiterbildung. Andernfalls könnten sonst auch in Deutschland englische Verhältnisse herrschen, warnt der Verband. Die seien geprägt von einem akuten Mangel an Berufskraftfahrern und der Abwanderung von Bus-Chauffeuren in die Speditionen. Doch ohne die ökologisch günstige Mobilität mit dem Bus – mahnt der gbk-Vorsitzende Hermann Meyering – „können ehrgeizige Klimaziele nicht erreicht werden“.
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10.11.2021 - Die EU-Kommission will bis 2030 mindestens 55 Prozent der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einsparen. Ebenso sieht das europäische Klimaschutzprogramm vor, dass ab 2035 nur noch emissionsfreie Neuwagen zugelassen werden. Dann sind nur noch Elektroautos oder Brennstoffzellenfahrzeuge im Straßenverkehr erlaubt. Gleichzeitig bedeutet es das Aus für Verbrennungsmotoren. Automobilhersteller, die sich nicht an die Flottenziele halten, sollen mit Strafen belegt werden. So lauten die Kommissionspläne zur Umsetzung der verschärften EU-Klimaziele.
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10.11.2021 - Jeder zweite Deutsche will schon beim nächsten Autokauf „auf Strom“ setzen, meldete jetzt der Energieerzeuger E.ON Energie Deutschland das Ergebnis seiner Umfrage. Am selben Tag berichtet „strategy&“, ein Teil des amerikanischen Analyse- und Prognose Netzwerks PwC: „Der E-Auto-Marktanteil in Deutschland verdoppelt sich in den ersten drei Quartalen.“ Dutzende andere Umfragen kommen zu ähnlichen Ergebnissen – alles Realität oder der Versuch, die Realität zu gestalten? Wunschdenken oder selbsterfüllende Prophezeiung?
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