Ziele - Aktuelle Meldungen

09.12.2020 - Jetzt ist es raus. So ganz ohne die sonst übliche diplomatische Zurückhaltung. Hildegard Müller, die Präsidentin des Verbands der Automobilindustrie (VDA), spricht endlich für klar hörbar aus, was sie denkt: „Die EU-Kommission setzt in ihrer Mobilitätsstrategie viel zu einseitig auf Schiffe und Züge. In der Realität ist aber nach wie vor die Straße der wichtigste Ort für die individuelle Mobilität der Menschen und die Logistik. Sie wird auch in Zukunft einen wichtigen Anteil haben. Schiffe und Züge werden den Mobilitätsbedarf der Menschen allein nicht bewältigen können, wie soll das gehen? Vor diesem Hintergrund erstaunt uns, dass die großen Chancen zur Steigerung der Effizienz im Straßenverkehr durch Digitalisierung und Vernetzung nur oberflächlich und allgemein behandelt wird.
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08.12.2020 - Morgen will die EU-Kommission ihre Pläne für einen schärferem Umweltschutz im Verkehrssektor präsentieren. Heute schon warnt der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (bdo) in Berlin vor einer grundlegend falschen Weichenstellung. Denn in den Entwürfen ist vorgesehen, Busfahrten über mittlere Distanzen ab 2030 faktisch zu verbieten. Denn alle Linienverbindungen über 300 km – in einem anderen Stand des Entwurfs über 500 km – sollen lokal emissionsfrei durchgeführt werden. Da technische Lösungen dafür nicht existieren, sieht der Verband das als das Ende vom Bus-Linienverkehr auf der Mittelstrecke.
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08.12.2020 - Nachdem die Deutsche Bahn den Nachtzugverkehr eingestellt und das Feld in den vergangen Jahren vorübergehnd anderen Anbietern überlassen hat, soll der Schlafwagen wieder eine Renaissance erleben. Zwar wurde coronabedingt das Angebot zuletzt wieder etwas zurückgefahren, doch es gibt neue Pläne. Die Kooperationspartner DB, Österreichische Bundesbahnen (ÖBB), die französische Bahn SNCF und die Schweizer Bundesbahnen (SBB) wollen bis Ende 2024 vier neue „Nightjet“-Linien einrichten. Sie sollen dann insgesamt 13 europäische Millionenmetropolen miteinander verbinden.
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02.12.2020 - Bei der Stichwahl zum Oberbürgermeister beziehungsweise zur Oberbürgermeisterin von Bonn trafen die Bürger am 27. September mit Blick auf die vergangene und die zukünftige Verkehrspolitik eine Entscheidung zwischen Pest und Cholera. Hatte schon Ashok Sridharan (CDU), der an diesem Tag abgewählte Chef der Ex-Bundeshauptstadt, nicht gerade eine glückliche Hand bei der Bewältigung innerstädtischer Verkehrsprobleme gezeigt, so kam es jetzt noch schlimmer, denn seine Nachfolgerin Katja Dörner (Bündnis 90/Die Grünen) hat den Autos – nicht nur im Zentrum – schlicht und einfach den Krieg erklärt.
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30.11.2020 - Droht dem Verbrennungsmotor das Aus? So könnte man die jüngsten Vorschläge des pan-europäischen "Advisory Board on Vehicle Emission Vehicles Standards" (AGVES) interpretieren. Ihm gehören neben renommierten Entwicklern und der TU Graz auch ein finnisches Staatsunternehmen sowie zwei Ableger der Universität von Thessaloniki an. Was dort ausgebrütet wurde, besitzt industriepolitisches Sprengpotential. Professor Thomas Koch vom Karlsruher Institut für Technologie (KIT) mahnt im Interview, bei den Vorgaben Realismus walten zu lassen - auch um der europäischen Idee nicht zu schaden.
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29.11.2020 - Autofahren bedeutet mehr, als ein Fahrzeug nur zu lenken: Die Stressbelastung für Fahrer hat in den vergangenen fünf Jahren weiter zugenommen. Dies zumindest ergab eine im Auftrag der Bahn-Tochter Clever Shuttle durchgeführte Studie. Erstaunliche 93 Prozent der Befragten klagten über die Belastung am Steuer.
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29.11.2020 - Die EU-Kommission, Parlament und europäischer Rat haben die Hersteller von Nutzfahrzeugen ins Visier genommen und strenge Abgasvorschriften erarbeitet: Im Jahr 2025 müssen die CO2-Emissionen der Flotte um 15 Prozent gegenüber dem Referenzjahr 2019 gesenkt werden, und bis 2030 steht eine Reduzierung um insgesamt 30 Prozent gegenüber dem Referenzjahr im Aufgabenheft der Hersteller. Werden diese Ziele verfehlt, drohen den Unternehmen empfindliche Strafzahlungen.
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24.11.2020 - Der Automobilclub von Deutschland startet mit einer Online-Petition eine Unterschriftenaktion gegen die Pläne der EU-Kommission zur Abgasnorm Euro 7. Der AvD sieht in der aktuell diskutierten Verschärfung „eine einseitige Bevorzugung des Elektroantriebs gegenüber anderen alternativen Antriebskonzepten“ und befürchtet das Aus für den Verbrennungsmotor. Die angestrebten Abgasgrenzwerte seien „Alibi-Aktionismus“ und „spiegeln eine Ideologie getrieben Verdammung des Verbrennungsmotors wider“, heißt es dazu heute.
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23.11.2020 - ST-Modelle, wie der neue Ford Puma ST, haben bei den Kölnern inzwischen eine lange Tradition. Die Abkürzung steht für Sport Technologies und für besonders dynamische Fahrzeuge, die eigens von der hauseigenen Performance-Abteilung entwickelt wurden. Die Leistung des kleinen Crossover Puma ST beträgt 200 PS (147 kW) und ist genauso hoch wie bei seinem Plattform-Spender, dem Fiesta ST. Das waren im Grunde genommen aber schon die Gemeinsamkeiten.
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19.11.2020 - Ola Källenius, CEO der Daimler AG und der Mercedes-Benz AG, und Markus Duesmann, CEO bei Audi und VW-Konzernvorstand für Forschung und Entwicklung, sprachen beim diesjährigen „auto motor und sport“-Kongress über die Herausforderungen der Mobilität der Zukunft und ihre strategischen Ziele.
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15.11.2020 - Lewis Hamilton (35) hat viele Träume. Irgendwann will er klimaneutral leben. Das ist leichter gesagt als getan für einen Mann, der um die Welt jettet, um auf Rennstrecken so schnell zu fahren wie kein anderer. Beim Großen Preis der Türkei hat sich der Brite einen ganz anderen Traum erfüllt: Mit einem Sieg unter widrigen Wetterbedingungen ist er heute zum siebten Mal Formel 1-Weltmeister geworden, und sein Auftritt war – wie könnte es anders sein – wieder einmal mehr perfekt.
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15.11.2020 - Rund 145.000 Mitglieder hat der ehrenwerte VDI, der Verein Deutscher Ingenieure. Sie arbeiten in der Industrie, aber auch in Wissenschaft und Forschung und tragen zum Teil erhebliche Verantwortung für Entwicklung und Wirtschaft. Volker Kefer, Präsident des VDI und Harald Bradke, Vorsitzender der VDI-Gesellschaft Energie und Umwelt, präsentierten nun die Ergebnisse einer Umfrage unter rund 1500 Ingenieurinnen und Ingenieuren. „Die deutliche Mehrheit ist der Meinung, dass sowohl politisch als auch privat zu wenig getan wird. Das zeigt einmal mehr, dass es eine zügige gesamtgesellschaftliche Anstrengung braucht, um das 1,5-Grad-Ziel noch zu verwirklichen“, kommentierte Volker Kefer die Aussagen der Befragten.
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