Alternative Kraftstoffe - Aktuelle Meldungen

03.09.2020 - Der Bundesverkehrsminister fordert ein gut ausgebautes und grenzüberschreitendes Ladenetz in Europa. Zudem solle in Europa ein einheitliches Bezahlsystem für das Laden von Strom und Wasserstoff eingeführt werden, das transparente Preise bieten und leicht zugänglich sein soll. Die Forderungen gibt Andreas Scheuer heute in der virtuellen Konferenz zur Lade- und Wasserstoffinsfrastruktur, "Turning the page: the next chapter for electric road transport", zu Protokoll.
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08.06.2020 - Es braucht Elektromobilität, Wasserstoff und Brennstoffzelle sowie alternative Kraftstoffe im Straßenverkehr, um die Reduzierung der CO2-Emissionen zu beschleunigen. Die Arbeitsgruppe „Alternative Antriebe und Kraftstoffe für nachhaltige Mobilität (AG2)“ der Nationalen Plattform Zukunft der Mobilität (NPM) fordert in ihrem heute veröffentlichten Zwischenbericht zur umfassende Bewertung der CO2-Wirkung von Elektromobilitätskonzepten den „intelligente Einsatz von alternativen Antrieben und Kraftstoffen im Straßenverkehr“.
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04.03.2020 - Die deutsche Automobilindustrie warnt vor einem „Europa der zwei Geschwindigkeiten“ bei der Elektromobilität. Sie dürfe nicht auf bestimmte urbane Regionen in wenigen, wirtschaftlich starken EU-Mitgliedstaaten beschränkt bleiben, mahnt der Verband der Automobilindustrie (VDA) heute in Berlin. Die Unternehmen könnten die die EU-Flottenziele 2030 für die Kohlendioxid-Emissionen (CO2) sonst nicht erreichen. In diesem Zusammenhang kritisierte die VDA-Präsidentin Hildegard Müller die Vorstellungen der Bundesregierung zum Aufbau einer gebäudeintegrierten Lade- und Leitungsinfrastruktur.
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20.01.2020 - Der Referent des Diskussionsabends vertrat eine überzeugend rationale Position: Die Elektromobilität ist gut fürs Klima. Aber nur, wenn der Strom aus erneuerbaren Quellen stammt. Doch das wird angesichts von weltweit 1,3 Milliarden Straßenfahrzeugen sowie den vielen Flugzeugen und Schiffen zu lange dauern, wenn der Verkehr zum Kampf gegen den Klimawandel beitragen soll. Wir brauchen schnelle, wenigstens klimaneutrale Alternativen. Doch dann kam der Physiker mit der reinen Lehre.
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14.01.2020 - Die Europäische Union wird ihre langfristigen Ziele bei der Energiewende nicht mit der Entwicklung neuer Technologien allein erreichen können. Sie wird auch auf bereits vorhandene alternative Kraftstoffe zurückgreifen müssen, wenn sie Emissionen schnell reduzieren will. Das ist die gemeinsame Meinung der Vereinigung europäischer Automobilhersteller (ACEA) sowie von Liquid Gas Europe, „ePURE“ (europäische Vereinigung der Äthanolhersteller), EBB (European Biodiesel Board) and der unabhängigen europäischen Kraftstoff-Lieferanten (UPEI). Der „Green Deal“ der EU-Kommission dürfe die kostengünstigen erneuerbaren Kraftstoffe nicht verdammen.
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12.01.2020 - Soviel Einigkeit scheint in der Politik selten. Die Bundesumweltministerin Svenja Schulze und Fraktionen des Bundestags scheinen sich im Prinzip einig zu sein: Synthetische Kraftstoffe sind sinnvoll. Die meisten von ihnen sehen sogar eine Chance für die deutsche Industrie, hier weltweit eine Spitzenstellung zu übernehmen. Sie wollen durchstarten. Aus ihrer Sicht sind die mit Hilfe von Strom hergestellten E-Fuels genau der Stoff, der in Zukunft Flugzeuge in der Luft, Schiffe in Fahrt und Lastwagen in Bewegung halten soll – aber doch bitte keinen Personenwagen. Der soll elektrisch fahren. So ist der Plan.
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11.01.2020 - Wen wundert’s: Auch bei einem Thema wie den synthetischen Kraftstoffen gehen in der Politik die Meinungen weit auseinander: Kein Sprecher der Parteien und auch die Bundesumweltministerin bezweifelt die Machbarkeit. Fast gemeinsam fordern sie, Deutschlands Forschung zu diesem Thema weltweit führend zu positionieren. Der Unterschied steckt in der Bewertung der Herstellung. Die einen bemängeln den hohen Stromverbrauch für deren Herstellung, andere verweisen auf die Zukunft und auf billigere Quellen nachhaltig erzeugten Stroms.
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10.01.2020 - Es scheint paradox, wenn sich große Mineralölkonzerne Gedanken darüber machen, ob und wie eine klimafreundliche Mobilität ohne Kraftstoffe funktionieren kann, deren Ursprung nicht aus fossilen Quellen stammt. Sägen sie etwa selbst ausgerechnet an dem Ast, auf dem sie seit fast eineinhalb Jahrhunderten bequem und ertragreich sitzen? Nein, im Gegenteil.
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20.12.2019 - „Da ist Licht, aber auch ziemlich viel Schatten“, sagte VDA-Präsident Bernhard Mattes im Vorfeld der erwarteten Verabschiedung des Klimapakets im Bundesrat am heutigen Freitag. Mit deutlicher Kritik reagiert er auf die Entscheidung der Bundesregierung, schon ab 2020 für die einzelnen Sektoren jahresscheibenscharfe und tonnengenaue CO2-Sektorziele vorzugeben. „Das hat schon etwas von Klimaplanwirtschaft. Technische Innovationen und Instrumente der Marktwirtschaft können ihre Kraft für den Klimaschutz so nicht mehr entfalten.“
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10.12.2019 - Der Gesetzgeber hat europaweit neue Vorschriften zur Kraftstoffkennzeichnung beschlossen. Die Regelung legt insbesondere neue Kraftstoff-Symbole für Benzin, Diesel und alternative Kraftstoffe fest. darauf weist der Bundesverband der deutschen Bioethanolwirtschaft (BDBe) hin. Damit geht die Verpflichtung aller Autohersteller einher, die Tankeinfüllklappe und Betriebsanleitungen von Neufahrzeugen mit den neuen Signets zu versehen. Die Kennzeichnungen (E5 und E10 in einem schwarz umrandeten Kreis, B7 in einem entsprechenden Quadrat) sind ebenfalls an Zapfsäulen und Zapfpistolen anzubringen. Damit erfahren Autofahrer beim Tanken auf den ersten Blick, für welche Kraftstoffarten ihr Fahrzeug zugelassen ist.
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26.10.2019 - Elektro-Autos gelten als umwelt- und klimaschonender als herkömmliche Antriebsarten wie etwa Benziner oder Diesel-Fahrzeuge. Allerdings können die E-Autos bei Nutzung des deutschen Strommix ihre Klimavorteile gegenüber herkömmlichen Antrieben erst nach mehreren Betriebsjahren und hohen Fahrleistungen ausspielen. Das ist das Ergebnis der aktuellen Lebenszyklus-Analyse der Forschungsgesellschaft Joanneum Research, aus der der ADAC bereits im August eine Vorabauswertung veröffentlicht hat.
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22.08.2019 - Nach der Nationalen Luftfahrtkonferenz gestern in Leipzig hat noch nicht einmal die Deutsche Umwelthilfe (DUH) gefordert, alle Flugzeuge sofort vom Himmel zu holen. Dabei hatten die Experten gesagt, der batterielektrische Antrieb tauge nur für Kurzstrecken, man müsse auf die alternativen Kraftstoffe warten und die heutigen Flugzeuge sollen noch lange fliegen. Sollte der Luftverkehr tatsächlich die Zeit bekommen, die richtigen Weichen zu stellen? Oder sind alle abgelenkt von Greta Thunberg, der vor dem Wind segelnden Symbolfigur für kurzsichtigen Aktionismus.
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