Kaufen - Aktuelle Meldungen

Interview Florian Huettl: „Wir werden die Vorgaben der EU erfüllen“
19.09.2024 - Obwohl 2025 für die Automobilindustrie kein einfaches Jahr wird, bleibt Opel-Chef Florian Huettl gelassen: „Wir stehen voll zu den Emissionszielen, die 2025 in Kraft treten, und werden diese Vorgaben auch erfüllen“, sagt er im Interview mit Auto-Medienportal. Dabei werden im nächsten Jahr die CO2-Grenzwerte in der Europäischen Union deutlich verschärft, von derzeit 116 auf dann 93,6 Gramm pro Kilometer. Für jedes Gramm mehr, das der Durchschnitt der Neuwagen ausstößt, muss der Hersteller dann 95 Euro zahlen – pro Fahrzeug.
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Kommentar: Warum erst jetzt?
15.09.2024 - Warum erst jetzt? Zwischen den Worten schwingt Überraschung mit, wenn Medien in diesen Tagen berichten, die Lobbyisten der Automobilindustrie wehrten sich gegen die weitere Verschärfung der sogenannten Flottengrenzwerte. Es ist europäisches Gesetz, dass in diesem Jahr alle Automodelle eines Unternehmens im Schnitt nicht mehr als 115 Gramm Kohlendioxid (CO2) pro 100 Kilometer emittieren dürfen. Ab 2025 sollen es 95 g/100km, ab 2030 weniger als 50 g/100 km und ab 2025 sollen die CO2-Emissionen bei null liegen. Wer das nicht schafft, zahlt Milliarden an Brüssel.
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Bella Ciao Junior
15.09.2024 - Na, wenn das Adolfo Urso sieht. Der neo-faschistische Minister für „Unternehmen und Made in Italy“ hatte Alfa Romeo zu einem Namenswechsel ihres Kompakt-SUV Milano in Junior genötigt, weil dieser nicht in Italien gebaut wird. Nun startet die Mailänder Marke zur Händlerpremiere ausgerechnet eine Werbekampagne mit dem spanischen „Haus des Geldes“-Schauspieler Pedro González Alonso. Der 53-Jährige wurde in der von 2017-2021 ausgestrahlten Emmy-Award-prämierten Netflix-Produktion in seiner Rolle als „Berlin“ weltweit bekannt, unter anderem weil er darin die antifaschistische Partisanen-Hymne „Bella Ciao“ zum offiziellen Sommerhit 2018 wiederbelebte.
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Batterietest für Elektroautos: Mahle bittet zum Tanz
11.09.2024 - Es gehört zu den Mythen über die Nachteile des Elektroautos: Das teuerste Bauteil, die Batterie, verliert mit der Zeit an Speicherkapazität. Wer ein gebrauchtes Elektroauto kauft, muss also befürchten, dass es nicht mehr die einst versprochene Reichweite hat und kauft die Katze im Sack. Die Antriebs- und Werkstattspezialist Mahle hat jetzt ein Testgerät auf den Markt gebracht, das einen Blick in die Black Box der Antriebsbatterie gestattet – ein EKG fürs Elektroauto.
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Analyse: Warum BMW und Toyota auf Wasserstoff setzen
06.09.2024 - Ein Wasserstoff-Projekt? Da winkt so mancher Beobachter müde ab. Am Wasserstoff-Auto wird seit 50 Jahren entwickelt und es hob immer dann ab, wenn Fördergelder flossen. Doch die technischen Herausforderungen blieben groß. Aber es gibt Marken, die beharrlich daran weitergearbeitet haben.
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California wird zur Vanlife-Marke
03.09.2024 - Volkswagen Nutzfahrzeuge macht aus dem California eine eigene Vanlife-Marke. Zugeschnitten auf die Besitzer aller VW-Reisemobile soll sie der Community ein Spektrum aus Services und Produkten bieten. Dazu gehören von der Reiseplanung über das Reisen selbst, der Erwerb von Accessoires und passendem Zubehör, das Mieten oder Kaufen eines Campers sowie exklusive Events. Ein Novum ist dabei der „California Profi Service“, der eine europaweite technische Unterstützung durch Reisemobilexperten verspricht. Ihre Weltpremiere mit einem eigenen optischen Auftritt inklusive neuem Logo erlebt die Marke „California“ auf dem diesjährigen Caravan Salon in Düsseldorf.
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Caravan Salon 2024: Coole Wohnwagen-Studien von Bürstner und LMC
03.09.2024 - Die Caravans haben es schwer auf dem Caravan Salon. Während sich selbst teure Reisemobile wie geschnitten Brot verkaufen, mussten die Wohnwagen im ersten Halbjahr 2924 mal wieder ein Minus verschmerzen. Zwar sind 1,1 Prozent weniger Absatz kein großes Drama, aber schon im vergangenen Jahr war der Caravan für viele eher nur zweite Wahl.
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Hyundai Santa Fe: Koloss mit Kante und Komfort
30.08.2024 - Seit 2000 bietet Hyundai den Santa Fe in Deutschland an, der für die Koreaner mit insgesamt 83.700 Verkäufen eine „Erfolgsgeschichte“ darstellt. In der fünften Generation, die jetzt zum Händler rollt, präsentiert sich das SUV mit kantigem Design und riesigem Innenraum, in den fünf, sechs oder sieben Sitze plus Gepäck passen, als veritables Flaggschiff – zumindest bis der jetzt angekündigte Vollelektriker Ioniq 9 im kommenden Jahr den Titel übernimmt. Dagegen wird der Santa Fe mit zwei elektrifizierten Antrieben auskommen müssen.
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Einen Tesla kaufen ist wie AfD wählen
15.08.2024 - Den Anfang machte die Drogeriemarktkette Rossmann: Das Unternehmen werde künftig keine Elektroautos der Marke Tesla mehr für seine Firmenflotte kaufen, hieß es dort. Grund sei das Verhalten von Tesla-Chef Elon Musk, der „keinen Hehl daraus macht, Donald Trump zu unterstützen“, erklärte Raoul Roßmann, Sohn des Firmengründers und Sprecher der Geschäftsführung.
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Der AvD stellt sich hinter den FDP-Vorstoß
14.08.2024 - Der Automobilclub von Deutschland begrüßt den Vorstoß der FDP, „die kommunale Verkehrspolitik wieder stärker auf die Bedürfnisse von Handel und Konsumenten auszurichten“, wie es heißt. Die Partei fordert unter anderem, die Parkgebüphren zu senken, um das Einkaufen in Innenstädten wieder attraktiver zu machen. „Die von der Politik ausgerufene Verkehrswende führt seit Jahren zu einer autofeindlichen Verkehrspolitik, die allein darauf zielt, Autos aus den Städten heraus zu drängen“, so der AvD.
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Kommentar: Verstehen die Chinesen nichts von Marketing?
13.08.2024 - Dem ehemaligen BMW- und VW-Chef Bernd Pischetsrieder wird der Satz zugeschrieben: „Wir bewundern Toyota für die Fähigkeit, qualitativ hochwertige Autos zu einem günstigen Preis herzustellen. Gott sei Dank verstehen die nichts von Marketing.“ Die Einlassung stammt aus einer Zeit, als Toyota gerade den Modellnamen Corolla gegen Auris ausgetauscht hatte und das Unternehmen aus seiner Technologieführerschaft bei Hybrid-Antrieben als idealer Diesel-Alternative einfach kein Kapital schlagen konnte.
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Seat setzt Profitabilität fort
02.08.2024 - Seat setzt mit dem besten Finanzergebnis für eine erste Jahreshälfte seinen Weg zu nachhaltiger Profitabilität fort. Das Unternehmen steigerte den Umsatz gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres um 4,6 Prozent auf 7,75 Milliarden Euro und erzielte ein Betriebsergebnis von 406 Millionen Euro (plus 9,4 Prozent). Die Umsatzrendite stieg um 0,2 Prozentpunkte auf 5,2 Prozent. Getragen wird der Erfolg vor allem von 13,8 Prozent höheren Absatzzahlen. Die insgesamt fast 297.500 Auslieferungen teilen sich Seat (+11,4 %) und Cupra (+17,2 %) jeweils ungefähr zur Hälfte.
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