Klimafreundliche Kraftstoffe - Aktuelle Meldungen

AvD: Nicht nur Elektromobilität schützt das Klima
20.07.2026 - Während sich die politische Debatte in Europa seit Jahren vor allem auf die Elektromobilität konzentriert, mehren sich aktuell die Zeichen für einen technologieoffenen Ansatz seitens der Autoindustrie. In der vergangenen Woche haben BMW, Toyota, Bosch und Repsol ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet, bei dem Serienfahrzeuge erstmals unter Alltagsbedingungen mit dem zu 100 Prozent erneuerbaren Kraftstoff Nexa 95 betrieben werden. Parallel halten führende Hersteller an der Entwicklung von Wasserstofffahrzeugen fest. Hyundai entwickelt den Nexo konsequent weiter, BMW plant gemeinsam mit Toyota den Marktstart eines Brennstoffzellenfahrzeugs ab 2028 und auch im Nutzfahrzeugbereich investieren Hersteller wie Daimler, MAN oder Volvo Truck weiterhin in wasserstoffbasierte Antriebssysteme. Aus Sicht des Automobilclub von Deutschland (AvD) zeigen diese Entwicklungen, dass der Weg zur klimaneutralen Mobilität vielfältiger ist.
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ZDK fordert Weichenstellung für klimafreundliche Kraftstoffe
22.05.2025 - Der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe (ZDK) fordert die Bundesregierung auf, den Einsatz regenerativer Kraftstoffe auch im Straßenverkehr durch praktikable und markttaugliche Lösungen voranzubringen. „Der nach wie vor schleppende Hochlauf der Elektrofahrzeuge wird nicht ausreichen, um die Klimaziele im Verkehrssektor zu erreichen“, sagt ZDK-Präsident Arne Joswig. „Für eine maximale und wirksame CO2-Reduktion brauchen wir alle verfügbaren Optionen – dazu gehören alternative Kraftstoffe wie e-Fuels, Biokraftstoffe oder Wasserstoff.“
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„Kabinett ignoriert klimafreundliche Kraftstoffe“
14.06.2023 - Das Bundeskabinett hat Änderungen der Lkw-Maut beschlossen. Demnach sollen „emissionsfreie Fahrzeuge“ bis Ende 2025 von der Straßenbenutzungsgebühr befreit werden. Betrachtet würde ausschließlich der CO2-Ausstoß am Auspuff, beklagt Hauptgeschäftsführer Elmar Kühn von Uniti, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen. Eine Bilanzierung über den gesamten Lebenszyklus, die auch die Emissionen etwa bei der Erzeugung des Ladestroms einbezieht, unterbleibe. So käme die Mautbefreiung ausschließlich batterieelektrischen Fahrzeugen oder solchen mit Brennstoffzelle zugute. Das Potential CO2-armer oder -neutraler biogener sowie grünstrombasierter Kraftstoffe werde dagegen nicht berücksichtigt.
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