Synthetische - Aktuelle Meldungen

EU-Verkehrsausschuss ist für die Anrechnung regenerativer Kraftstoffe
29.04.2022 - Im EU-Parlament wird derzeit über die CO2-Flottenregulierung für Pkw und leichte Nutzfahrzeuge verhandelt. Der mitberatende Verkehrsausschuss hat sich nun dafür ausgesprochen, regenerative Kraftstoffe wie e-Fuels innerhalb dieses Systems anzurechnen. „Sie können schnell einen wichtigen Beitrag zum Erreichen der Klimaziele im Straßenverkehr leisten, denn bei ihrem Einsatz wird kein CO2 aus fossilen Quellen emittiert“, begrüßt Europa-Geschäftsführer Matthias Plötzke von Uniti, dem Bundesverband mittelständischer Mineralölunternehmen, das Votum. Die Anrechnung synthetischer Kraftstoffe im Rahmen der CO2-Flottenregulierung sei daher folgerichtig. Zudem ließen sich damit nicht nur Fahrzeuge im Bestand, sondern auch zukünftige Neufahrzeuge mit Verbrennungsmotor klimaneutral bewegen.
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New York 2022: E-Autos und Handschalter
25.04.2022 - Sie war nach Los Angeles die zweite richtige internationale Automesse seit der Corona-Pandemie, die New York International Auto Show - und sie ist gleichzeitig die älteste Nordamerikas: Jetzt konnte sie nach einer zweijährigen Pause wieder am bewährten Standort, in der Javits Hall am Hudson River, stattfinden. Zwischenzeitlich waren die Messehallen als Covid-Krankenhaus, dann als Impfzentrum genutzt worden, jetzt waren dort wieder viele der interessantesten Autos des neuen Jahrgangs zu sehen.
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„Verbrennungsmotoren sind ökologisch und ökonomisch sinnvoll“
22.04.2022 - Gegen das strikte Verbot von Verbrennungsmotoren ab 2035 in der EU hat sich nun auch der Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau (VDMA) ausgesprochen. Er sieht darin sowohl klima- als auch innovationspolitisch den falschen Weg. Nicht die Technologie, sondern der fossile Kraftstoff sei das Problem, heißt es in einer gestern veröffentlichten Pressemitteilung. Der VDMA sieht mit einem gesetzlich erzwungenen schnellen Aus des Verbrenners auch die industrielle Stärke Europas gefährdet.
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Porsche investiert 75 Millionen US-Dollar in e-Fuel-Produktion
07.04.2022 - Porsche setzt verstärkt auf e-Fuels und investiert 75 Millionen US-Dollar in die HIF Global LLC, einer Holdinggesellschaft international tätiger Projektentwickler von e-Fuels-Produktionsanlagen. Dafür erwirbt der Sportwagenhersteller eine langfristig angelegte Beteiligung an dem in Santiago de Chile ansässigen Unternehmen, das unter anderem die e-Fuels-Pilotanlage „Haru Oni“ im chilenischen Punta Arenas baut. Durch Porsche initiiert und mit Partnern wie Siemens Energy und ExxonMobil umgesetzt, soll diese voraussichtlich ab Mitte 2022 mit Windenergie aus Wasserstoff und CO2 e-Fuels produzieren. Die synthetischen Kraftstoffe ermöglichen einen nahezu CO2-neutralen Betrieb von Verbrennungsmotoren.
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Fahrbericht Ford Maverick: Amerika, du hast es besser
03.04.2022 - Es ist nicht nur der elektrische Pick-up F-150 Lightning, für den bei Ford in den USA derzeit erhebliche Lieferfristen existieren. Es sind auch ganz klassisch angetriebene Modelle, die sich einer enormen Nachfrage erfreuen. Ganz vorne dabei: Der Geländewagen Bronco, mit klassischem Kastenrahmen und einer handgeschalteten Option – und der Pritschenwagen Maverick, der den Einstieg ins Pick-up-Programm der Marke markiert.
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Interview Hildegard Müller: „Wir brauchen ambitioniertere Quoten für e-Fuels“
28.03.2022 - Politik und Autohersteller haben sich in puncto Straßenverkehr auf die Elektromobilität als Lösung für die Klimakrise eingeschworen – zumindest was Europa betrifft. Doch auch zum Ende des Jahrzehnts wird es allein in Deutschland noch um die 30 Millionen Fahrzeuge mit Verbrennungsmotoren geben und die Ladeinfrastruktur für die E-Mobilität hängt nach noch weit hinter dem Bedarf zurück. Walther Wuttke, Geschäftsführer der Autoren-Union Mobilität, sprach mit VDA-Präsidentin Hildegard Müller über ihre Ansichten und Einschätzung des augenblicklichen Wandels in der Automobilindustrie.
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Europäische Zulieferer stellen sich gegen Elektro-Dogmatismus
28.03.2022 - Die Linie der EU ist klar: Nur mit batteriegetriebenen Autos lässt sich der CO2-Ausstoß nachhaltig verringern, gar auf null reduzieren. Doch der Umstieg hakt, viele Käufer vertrauen weiterhin auf Verbrennungsmotoren oder verzichten zumindest auf den Neukauf eines Autos. Es gibt eine andere Lösung: Saubere Kraftstoffe, mit denen der CO2-Ausstoß auf null reduziert werden kann, sogar mit existierenden Autos. Doch die EU-Behörden weigern sich, diese Lösung anzuerkennen, beharren auf E-Autos. Jetzt ist der CLEPA, dem mächtigen Verband der europäischen Automobilzulieferer, der Kragen geplatzt.
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Kommentar: Die Mär vom allein seligmachenden E-Auto
20.03.2022 - Sie war für ihre Verhältnisse in den vergangenen Monaten auffällig still, doch jetzt scheint die Deutsche Umwelthilfe (DUH) unter ihren beiden Bundesgeschäftsführern Jürgen Resch und Sascha Müller-Kraenner aus dem Winterschlaf erwacht zu sein. Ihr jüngstes Feindbild: Der Einsatz von sogenannten Agrarkraftstoffen sowie synthetischen e-Fuels im Straßenverkehr. Die sind nämlich den selbst ernannten Umweltschützern, die den zweitgrößten Posten ihrer 2020 knapp zwölf Millionen Euro Vereins-Einnahmen aus sogenannter „ökologischer Marktüberwachung“ beziehen, wie nach DUH-Sprech Abmahnungen verklausuliert werden, samt und sonders ein Dorn im Auge.
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Ohne strombasierte Kraftstoffe kein Klimaschutz
20.03.2022 - Strombasierte Kraftstoffe sind notwendig, um die ambitionierten Klimaschutzziele im Straßenverkehr und in der Schifffahrt zu erreichen. Im Luftverkehr sind sie sogar alternativlos, vor allem für die Langstrecke, sagt Prof. Manfred Aigner, langjähriger Direktor des DLR-Instituts für Verbrennungstechnik und Experte auf dem Gebiet der alternativen Kraftstoffe. Wenn der CO2-Ausstoß in Deutschland bis zum Jahr 2030 um 65 Prozent gesenkt und bis 2045 Klimaneutralität erreicht werden soll, brauche es diese Kraftstoffe zusätzlich zu alternativen Antrieben und allen anderen Verbesserungsmöglichkeiten.
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E-Fuels könnten 70 Prozent der russischen Ölimporte ersetzen
17.03.2022 - In der Diskussion um die Sicherheit der Energieversorgung meldet sich jetzt auch die e-Fuel Alliance zur Wort. Wenn in Deutschland rasch mit dem Aufbau einer Industrie für synthetische Kraft- und Brennstoffe begonnen würde, dann stünden nach Einschätzung von Geschäftsführer Ralf Diemer bereits 2025 „erste Mengen zu bezahlbaren Preisen“ zur Verfügung. „Wir sind überzeugt, erneuerbare Kraftstoffe können bis zu 70 Prozent des russischen Rohölimports bis 2030 ersetzen, wenn die Treibhausgasminderungsquote auf 20 Prozent in der Revision der Renewable Energy Directive festgelegt wird“, meint Allianz-Sprecherin Monika Griefahn, Mitbegründerin von Greenpeace und ehemalige Umweltministerin von Niedersachsen. Zusätzlich könnten dadurch rund 60 Millionen Tonnen CO2 eingespart werden.
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Toyota GR Supra GT4 startet mit synthetischem Kraftstoff
06.03.2022 - Das Mitarbeiter-Team TGR-E United von Toyota Gazoo Racing Europe wird beim 24-Stunden-Rennen auf dem Nürburgring Ende Mai ein Fahrzeug mit synthetischem Kraftstoff einsetzen. Der Sprit namens Racing e-Fuel 98 ist nahezu CO2-neutral. Betankt wird damit ein Toyota GR Supra GT4, der in der Motorsport-Zentrale in Köln entwickelt und mit einem seriennahen 3,0-Liter-Sechszylinder bestückt ist. Er wurde speziell für den Renneinsatz optimiert und leistet 430 PS (320 kW).
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Renault-Chef warnt Elektro-Interessenten
05.03.2022 - Renault kann eigentlich alles: Starke Diesel, sportliche Benziner – und politisch korrekte Elektroautos. Seit vielen Jahren steht der Zoé ganz vorne in der elektrischen Zulassungs-Statistik, und mit dem Twizy hat man gar ein neues Segment eröffnet, jenes der elektrischen Stadtmobile, die auch über Land flott mithalten können. Und gerade weil Renault in allen Segmenten gut aufgestellt ist, kann man sich erlauben, den Kunden reinen Wein einzuschenken. Zum Beispiel über die Alltagstauglichkeit von Elektroautos.
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