Benzin billiger, Diesel teurer
Hauptgrund für die geringeren Veränderungen der Durchschnittspreise ist die Entwicklung am Rohölmarkt. Nach dem Einbruch der Notierungen am Monatsanfang haben sich die Preise für ein Barrel der Sorte Brent mittlerweile bei knapp 60 Dollar stabilisiert. An der Zapfsäule sparen kann, wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und zu unterschiedlichen Tageszeiten nutzt. So tanken Kraftfahrer nach Erfahrungen des Automobilclubs in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 21.08.2019
Benzin billiger, Diesel teurer
Aus Sicht des ADAC ist der Rückgang des Benzinpreises vor dem Hintergrund des gesunkenen Rohölpreises nachvollziehbar, fällt jedoch deutlich geringer aus als zu erwarten wäre. Schon seit Wochen hält der Automobilclub das Preisniveau für zu hoch. Der Dieselpreis ist zum sechsten Mal in Folge im Rahmen der wöchentlichen Auswertung gestiegen. Bei ihm spielen noch andere Faktoren wie etwa seine größere Bedeutung über den Verkehrssektor hinaus oder auch die hohe Importabhängigkeit eine Rolle.
Der ADAC empfiehlt weiterhin, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise nach dem so genannten Österreich-Modell im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. (aum)
Veröffentlicht am 06.08.2026

