2019-08-21 12:11:00 Automobile

Benzin billiger, Diesel teurer

Nach einem deutlichen Rückgang der Kraftstoffpreise in der Vorwoche gab der Benzinpreis an den Tankstellen zuletzt nur noch leicht nach. Laut aktueller Auswertung des ADAC kostet ein Liter Super E10 im Bundesdurchschnitt 1,405 Euro, das sind 0,4 Cent weniger als in der Vorwoche. Diesel hingegen verteuerte sich im Mittel auf 1,239 Euro je Liter. Das ist ein Anstieg um 0,5 Cent. Damit verringerte sich die Preisdifferenz zwischen beiden Sorten auf 16,6 Cent.

Hauptgrund für die geringeren Veränderungen der Durchschnittspreise ist die Entwicklung am Rohölmarkt. Nach dem Einbruch der Notierungen am Monatsanfang haben sich die Preise für ein Barrel der Sorte Brent mittlerweile bei knapp 60 Dollar stabilisiert. An der Zapfsäule sparen kann, wer die teilweise erheblichen Preisunterschiede zwischen verschiedenen Tankstellen und zu unterschiedlichen Tageszeiten nutzt. So tanken Kraftfahrer nach Erfahrungen des Automobilclubs in der Regel zwischen 18 und 22 Uhr am günstigsten. (ampnet/jri)

Veröffentlicht am 21.08.2019

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2026-08-06 06:11:00 Automobile

Benzin billiger, Diesel teurer

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Fotos: ADAC via Autoren-Union Mobilität

Die Kraftstoffpreise entwickeln sich erneut in gegensätzliche Richtungen. Während der Preis für Super E10 im Vergleich zur Vorwoche etwas gesunken ist, stieg der Dieselpreis weiter an. Laut aktueller ADAC-Auswertung kostete ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel gestern 2,128 Euro und damit 1,1 Cent weniger als vor einer Woche. Für einen Liter Diesel mussten Autofahrer hingegen im Schnitt 2,204 Euro bezahlen – das sind 1,4 Cent mehr.

Aus Sicht des ADAC ist der Rückgang des Benzinpreises vor dem Hintergrund des gesunkenen Rohölpreises nachvollziehbar, fällt jedoch deutlich geringer aus als zu erwarten wäre. Schon seit Wochen hält der Automobilclub das Preisniveau für zu hoch. Der Dieselpreis ist zum sechsten Mal in Folge im Rahmen der wöchentlichen Auswertung gestiegen. Bei ihm spielen noch andere Faktoren wie etwa seine größere Bedeutung über den Verkehrssektor hinaus oder auch die hohe Importabhängigkeit eine Rolle.

Der ADAC empfiehlt weiterhin, nach Möglichkeit kurz vor 12 Uhr zu tanken, denn dann sind die Spritpreise nach dem so genannten Österreich-Modell im Tagesverlauf am niedrigsten. Um 12 Uhr steigen sie stark an und fallen danach langsam wieder ab. (aum)

Veröffentlicht am 06.08.2026

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