Markt & Statistik - Aktuelle Meldungen

Die Autowelt blickt nach Peking
16.04.2026 - Unmittelbar vor dem Beginn der „Auto China“ (24.4.–3.5.) in Peking wird die enorme Anspannung in der Branche deutlich: Kann der Abwärtstrend des größten Automarkts der Welt gestoppt werden? Nicht nur die europäischen Hersteller sind von der dortigen Kaufzurückhaltung betroffen, auch die heimischen Marken haben Absatzsorgen.
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Die Kraftstoffpreise sinken
15.04.2026 - Die Preise an den Tankstellen haben gegenüber der Vorwoche spürbar nachgegeben. Das trifft vor allem auf Diesel zu, der seit Wochen – anders als üblich – teurer ist als Benzin. Der ADAC spricht von einer Entspannung am Kraftstoffmarkt, sieht aber noch lange keine Entwarnung. Nach Angaben des Automobilclubs kostet ein Liter Diesel momentan im bundesweiten Durchschnitt 2,286 Euro. Das sind 16,1 Cent weniger als vor sieben Tagen. Nur etwa halb hat sich Benzin verbilligt. Für einen Liter Super E10 müssen Auto- und Motorradfahrer im Mittel 2,107 Euro bezahlen – ein Minus von 8,1 Cent.
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Opel weltweit auf Wachstumskurs
15.04.2026 - Opel und die britische Schwestermarke Vauxhall haben im ersten Quartal weltweit mehr als 157.000 Autos und leichte Nutzfahrzeuge verkauft. Das sind fast acht Prozent mehr als im Vorjahr. Der Pkw-Absatz in Europa legte dabei um 18 Prozent zu, der Marktanteil stieg auf 3,3 Prozent. Dabei war der Corsa sowohl in Deutschland als auch in Großbritannien der meistverkaufte Kleinwagen und in mehreren anderen Ländern unter den Top drei.
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Der Motorradmarkt erholt sich weiter
14.04.2026 - Mit 28.361 Neuzulassungen hat sich der Motorradmarkt im März in Deutschland weiter stabilisiert, nachdem 2025 von vorgezogenen Käufen und Händlerzulassungen des Vorjahres aufgrund der Abgasneuregelung geprägt war. Für den vergangenen Monat ergibt sich ein Plus von 45,9 Prozent gegenüber März 2025. Das erste Quartal schloss laut Zahlen des Industrieverbands Motorrad (IVM) mit einem Zuwachs von 44,5 Prozent auf 45.355 Krafträder und -roller über 50 Kubikzentimeter Hubraum ab.
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Der VW-Konzern setzt 2,05 Millionen Fahrzeuge ab
13.04.2026 - Die Volkswagen Group hat im ersten Quartal weltweit insgesamt 2,05 Millionen Fahrzeuge (inklusive Lkw und Busse, aber ohne Motorräder) abgesetzt. Das sind vier Prozent weniger als in den ersten drei Monaten des Vorjahres. Zuwächse in Europa (plus 4,7 Prozent) und Südamerika (+7,0 %) haben dabei den 15-prozentigen Rückgang auf dem chinesischen Markt und das Minus von 13 Prozent in Nordamerika halbwegs kompensiert. Unter den zwölf Marken entwickelten sich aber lediglich Skoda und Volkswagen Nutzfahrzeuge sowie der Lkw-Hersteller MAN positiv. (aum)
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Fiat mit dickem Plus
10.04.2026 - Fiat zählte im ersten Quartal des Jahres zu den am stärksten wachsenden Volumenmarken auf dem deutschen Markt. Das Kraftfahrt-Bundesamt (KBA) weist für die Marke ein Plus von 65,5 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum aus, während die Pkw-Zulassungen insgesamt nur um 5,2 Prozent zunahmen. Der Marktanteil von Fiat stieg damit in den ersten drei Monaten auf 2,4 Prozent. Insgesamt wurden seit Jahresbeginn 17.031 Neuwagen der Marke in Deutschland zugelassen. (aum)
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Hyundai entwickelt sich dreimal stärker als der Markt
09.04.2026 - Hyundai hat in den ersten drei Monaten des Jahres in Deutschland 23.706 Pkw-Neuzulassungen verbucht. Das entspricht einem Plus von 16,5 Prozent gegenüber dem Vorjahreszeitraum und einem Marktanteil von 3,5 Prozent. Damit entwickelte sich die Marke deutlich dynamischer als der Gesamtmarkt, der im ersten Quartal um 5,2 Prozent zulegte.
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Skoda steigert sich stark
09.04.2026 - Skoda setzt sich in diesem Jahr als die Nummer zwei auf dem deutschen Markt fest: Im ersten Quartal verzeichnete der Importeur 62.438 Neuzulassungen. Das ist gegenüber dem Vorjahreszeitraum eine Steigerung um 12.367 Fahrzeuge und 24,6 Prozent sowie das größte Wachstum einer Marke in absoluten Zahlen. Der Marktanteil der tschechischen Volkswagen-Tochter stieg um 1,4 Prozentpunkte auf 8,9 Prozent. Darüber hinaus war der Elroq im ersten Quartal das beliebteste Elektrofahrzeug in Deutschland. (aum)
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Diesel geht durch die Decke
08.04.2026 - Die Kraftstoffpreise sind in der ersten Aprilwoche in Deutschland erneut dramatisch gestiegen. Wie die aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, verteuerte sich Diesel B7 gegenüber der Vorwoche um 13,1 Cent je Liter, Super E10 um 8,1 Cent. Für den Automobilclub steht fest: Obwohl an beiden Stichtagen vergleichbare Ölpreise herrschten, ist das Tanken nach Einführung der 12-Uhr-Regelung noch einmal deutlich teurer geworden. Sie gilt in Deutschland seit dem 1. April und erlaubt es den Tankstellen, die Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr anzuheben, jedoch beliebig oft im Tagesverlauf zu senken. Mit dem sogenannten Österreich-Modell wollte die Bundesregierung eigentlich die Verbraucher entlasten.
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Fahrgastzahlen im ÖPNV stagnieren
08.04.2026 - Im vergangen Jahr hat sich kaum jemand dazu bewegen lassen, vom Auto auf den Öffentlichen Personennahverkehr umzusteigen. Das legen zumindest die heute veröffentlichen Zahlen des Statistischen Bundesamtes nahe. 2025 nutzen etwa gleich viele Menschen den Linienverkehr mit Bussen und Bahnen wie im Jahr davor.
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Fast jeder vierte Neuwagen ist ein Elektroauto
07.04.2026 - Mit 294.161 Pkw wurden im vergangenen Monat in Deutschland 16 Prozent mehr neue Autos zugelassen als im März 2025. Nach Abschluss des ersten Quartals zeigte sich damit bislang ein Zulassungsplus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der gewerblichen Neuanmeldungen stieg im März um 13 Prozent und erreichte einen Anteil von 65 Prozent, die privaten Neuzulassungen stiegen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes um 22,2 Prozent.
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Kurz vor Mittag schnellten die Spritpreise um über 7 Cent nach oben.
01.04.2026 - Ein Schelm, wer Böses dabei denkt: Der gestrige Dienstag, der letzte Tag vor der Einführung der neuen Preisregelung für Kraftstoffe, war der teuerste Tanktag des gesamten Monats März. Im bundesweiten Mittel wurden laut ADAC 2,107 Euro für einen Liter Super E10 und 2,316 Euro für einen Liter Diesel fällig. Diesel liegt damit nur noch knapp unter dem Allzeithoch aus dem März 2022. Benzin hat sich binnen eines Monats um 31,3 Cent verteuert, Diesel um 55,7 Cent je Liter. Anders als üblich liegt der Dieselpreis zudem deutlich über dem Benzinpreis – trotz einer deutlich geringeren Besteuerung.
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