2026-07-23 06:28:00 Automobile

Dacia bringt bis 2030 vier Elektromodelle

Carzoom.de
Fotos: Dacia/Adrien Cortesi via Autoren-Union Mobilität


Im ersten Halbjahr 2026 erreichte Dacia in Deutschland 327.077 Neuzulassungen, was sich in einen Rückgang der abgesetzten Modelle von 8,1 Prozent übersetzt. Trotz dieser Zahlen ist Frank Marotte, Marketing- und Vertriebschef des rumänischen Renault-Ablegers, optimistisch. „Das erste Halbjahr war von einem herausfordernden Umfeld gekennzeichnet, doch das zweite Quartal zeigt, dass Dacia auf einem guten Weg ist.“

Mit 181.729 Zulassungen erreichte die Marke in den vergangenen drei Monaten fast wieder das Ergebnis des Vorjahres, und außerdem „bringen wir in den kommenden Monaten mit dem Sandero Hybrid, dem neuen Spring, der in Zukunft in Europa gefertigt wird, und dem Striker, unserem Lifestyle-Kombi im C-Segment, drei neue Modelle auf den Markt.“ Der Marktanteil von Dacia in Europa liegt bei soliden 3,9 Prozent und der Auftragsbestand auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Dacia Sandero bleibt unverändert das meistverkaufte Fahrzeug in Europa, und außerdem belegt die Marke den dritten Platz im europäischen Privatmarkt. Die privaten Käufer machen 77 Prozent der Kunden aus. Und bei den Restwerten liegt Dacia rund 13 Prozent über dem Marktdurchschnitt.

In den kommenden Jahren bis 2030 wird Dacia vier batterieelektrische Fahrzeuge auf den Markt rollen, blickt Marotte in die Zukunft. „Im Jahr 2030 wird unsere Modellpalette zu zwei Dritteln elektrifiziert sein,“ erklärt der Dacia-Chef. Welchen Anteil die vollelektrischen Modelle dann einnehmen werden, wagt der Marketing- und Vertriebschef allerdings nicht zu sagen. „Die Entwicklung bei diesen Modellen ist aktuell einfach nicht absehbar.“

Derzeit verzeichnen die Hybridantriebe einen wachsenden Anteil bei den Bestellungen. Vor allem beim Bigster ist diese Antriebstechnik besonders beliebt. 68 Prozent der Kunden ordern die Version mit der elektrischen Unterstützung. Beim Jogger sind es 37 Prozent und beim Duster 40 Prozent. Darüber hinaus entfallen 58 Prozent der Bestellungen auf höherwertige Ausstattungsversionen. Beim Duster liegt dieser Anteil bei 71 Prozent, beim Bigster sogar bei 82 Prozent. (aum)

Veröffentlicht am 23.07.2026

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