Der durchschnittliche CO2-Wert sinkt auf unter 100 Gramm pro Kilometer
Hinter den Verkaufszahlen des Vorjahresmonats blieben unter den deutschen Herstellern BMW, VW, Ford und Porsche zurück. Volkswagen ist mit einem Marktanteil von 18,5 Prozent aber weiterhin unangefochten Marktführer. Skoda baute als erfolgreichster Importeur seinen Marktanteil weiter aus und erreichte 8,5 Prozent. Das bedeutet die Nummer vier hinter VW, Mercedes-Benz und BMW. Unter den volumenstärkeren Importmarken mit mehr als 5000 Neuzulassungen legten auch Hyundai, Renault, Dacia und Peugeot zu. Den größten prozentualen Sprung legte Aston Martin mit einer Steigerung von 1650 Prozent hin – in Summe kam die britische Sportwagenmarke aber auch nur auf 70 Fahrzeugneuzulassungen.
35,1 Prozent der Neuwagen ordnete die Flensburger Behörde der Kategorie SUV zu (+13,5 %), gefolgt von der Kompaktklasse, die trotz eines Rückgangs von 12,9 Prozent das zweitstärkste Segment blieb. Die Kleinwagen konnten sich mit einem Anteil von 13,2 Prozent und einem Plus von 12,1 Prozent als drittstärkste Fahrzeugklasse behaupten. Mini-Vans (0,7 %) erreichten mit einer Steigerung von 28,5 Prozent den größten prozentualen Zuwachs, während die Wohnmobile fast ein Viertel hinter dem Ergebnis des Vergleichsmonats lagen.
64.350 Neuanmeldungen waren Elektroautos, die damit auf einen Anteil von 25,8 Prozent kamen. Sie legten gegenüber dem April 2025 um 41,3 Prozent zu. 11,1 Prozent aller Neuwagen waren Plug-in-Hybride (+13,3 %). 21,4 Prozent aller Neuzulassungen entfielen auf Benziner, deren Anzahl um ein Fünftel zurückging. Diesel-Pkw machten 13 Prozent der Fahrzeuge aus (-13,8 %). Einen Aufschwung von 18,1 Prozent erlebten –möglicherweise aufgrund der hohen Kraftstoffpreise – hingegen flüssiggasbetriebene Pkw (LPG). Sie stellten mit 1190 Fahrzeugen aber weiterhin nur einen geringen Anteil (0,5 %).
Der Gebrauchtwagenmarkt war im April leicht rückläufig. (aum)
Veröffentlicht am 07.05.2026

