2026-04-16 09:16:00 Automobile

Die Autowelt blickt nach Peking

Carzoom.de
Fotos: VW via Autoren-Union Mobilität

Unmittelbar vor dem Beginn der „Auto China“ (24.4.–3.5.) in Peking wird die enorme Anspannung in der Branche deutlich: Kann der Abwärtstrend des größten Automarkts der Welt gestoppt werden? Nicht nur die europäischen Hersteller sind von der dortigen Kaufzurückhaltung betroffen, auch die heimischen Marken haben Absatzsorgen.

Die deutschen Hersteller fahren mächtig auf in Peking. VW etwa wird bei der Konzern-Veranstaltung zum Messeauftakt vier Weltpremieren enthüllen, die speziell auf den chinesischen Markt zielen. BMW plant ähnlich groß und wird den bislang aufwändigsten Messeauftritt in China hinlegen.

Die große Frage ist, wie sich der chinesische Automarkt in den kommenden Monaten entwickeln wird. Während der heimische Verband CPCA mit einem ähnlich stabilen Ergebnis wie im vergangenen Jahr rechnet, sind manche Marktbeobachter misstrauisch. Die US-Investmentbank Bernstein etwa prognostiziert einen Rückgang von fünf bis neun Prozent für dieses Jahr. Für die deutschen Hersteller sind das wenig erbauliche Nachrichten. Auch Volkswagen verzeichnete ein zweistelliges Minus in den ersten drei Monaten in China, fand sich aber dennoch überraschend mal wieder auf Platz eins der Zulassungsstatistik wieder. Das lag jedoch vor allem am nochmals schwächeren Abschneiden der heimischen Konzerne BYD, Geely und Co. (aum)

Veröffentlicht am 16.04.2026

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