2023-09-27 12:01:00 Automobile

Die Kraftstoffpreise sinken

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Fotos: Autoren-Union Mobilität/ADAC

Die Kraftstoffpreise sind erstmals seit gut drei Wochen wieder gesunken. Nach Angaben des ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel 1,875 Euro und damit 2,6 Cent weniger als vor einer Woche. Ebenfalls billiger geworden ist Diesel, wenn auch in geringerem Maß. Für einen Liter müssen die Autofahrer aktuell 1,847 Euro bezahlen und damit 0,9 Cent weniger als vor sieben Tagen.

Verantwortlich dafür ist vor allem die Rückgang des Rohölpreises. Der Euro notiert hingegen im Vergleich zum US-Dollar im Verlauf der letzten Wochen etwas schwächer. Aus Sicht des ADAC ist der aktuelle Preisrückgang überfällig und bietet immer noch weiteren Spielraum. Seit Frühjahr sieht der Automobilclub ein „überhöhtes Preisniveau bei den Kraftstoffen“. Teilweise seien damals deutlich rückläufige Preise für Rohöl nicht oder nur in geringem Umfang an die Autofahrer weitergegeben, steigende Ölpreise aber als Grundlage für Aufschläge bei den Kraftstoffpreisen genutzt worden. (aum)

Veröffentlicht am 27.09.2023

Markt & StatistikKraftstoffpreise


 
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2023-11-15 12:01:00 Automobile

Die Kraftstoffpreise sinken

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Fotos: Autoren-Union Mobilität/ADAC

Tanken ist wieder ein Stück günstiger geworden – und zwar besonders für Dieselfahrer. Nach Angaben des ADAC kostet ein Liter Diesel im bundesweiten Mittel 1,749 Euro und damit fünf Cent weniger als vor einer Woche. Für einen Liter Super E10 müssen aktuell 1,767 Euro bezahlt werden – ein Minus von 2,5 Cent gegenüber der Vorwoche.

Gleichwohl sieht der Automobilclub vor allem bei Diesel weiterhin Luft nach unten, die Preise befinden sich nach wie vor auf einem hohen Niveau. Zur Erinnerung: Die auf einen Liter Diesel anfallende Steuer ist etwa 20 Cent je Liter niedriger als auf Benzin. Bei Super E10 spiegelt sich der spürbare Ölpreisrückgang der letzten Wochen ebenfalls noch nicht in vollem Umfang wider.

Die Rohölnotierungen liegen mit rund 82 US-Dollar je Barrel Brent zwar ähnlich wie in der Vorwoche, verglichen mit dem Vormonat sind sie aber um mehrere Dollar gesunken. Damit habe die Ölbranche den jetzt mit Verzögerung erfolgten Preisrückgang an den Zapfsäulen angestoßen. Aufgrund des schon vor Wochenfrist rückläufigen Ölpreises wären nach Ansicht des ADAC bereits damals niedrigere Spritpreise fällig gewesen. Diese Einschätzung gilt in abgeschwächter Form weiterhin. (aum)

Veröffentlicht am 15.11.2023

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2025-12-10 12:01:00 Automobile

Die Kraftstoffpreise sinken

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Fotos: ADAC via Autoren-Union Mobilität


Tanken ist innerhalb der vergangenen sieben Tage deutlich günstiger geworden. Laut der aktuellen ADAC Auswertung der Kraftstoffpreise in Deutschland kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Schnitt derzeit 1,647 Euro. Gegenüber der Vorwoche sind das immerhin 2,4 Cent weniger. Noch deutlicher ist der Preisrückgang bei Diesel: Ein Liter kostet im Schnitt 1,592 Euro und damit 3,6 Cent weniger als vor Wochenfrist.

Die rückläufige Entwicklung der Kraftstoffpreise war nach Ansicht des ADAC allerdings seit einigen Wochen überfällig. Der Preis für Super E10 bewertet der Automobilclub angesichts der aktuellen Rohölnotierungen inzwischen als angemessen zu bewerten. Der Rückgang des Dieselpreises geht dem ADAC jedoch immer noch nicht weit genug. Bei einem Unterschied von rund 20 Cent bei der Besteuerung beträgt der Abstand zwischen beiden Sorten derzeit nur 5,5 Cent je Liter beträgt. (aum)

Veröffentlicht am 10.12.2025

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2026-04-15 11:56:00 Automobile

Die Kraftstoffpreise sinken

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Fotos: ADAC via Autoren-Union Mobilität

Die Preise an den Tankstellen haben gegenüber der Vorwoche spürbar nachgegeben. Das trifft vor allem auf Diesel zu, der seit Wochen – anders als üblich – teurer ist als Benzin. Der ADAC spricht von einer Entspannung am Kraftstoffmarkt, sieht aber noch lange keine Entwarnung. Nach Angaben des Automobilclubs kostet ein Liter Diesel momentan im bundesweiten Durchschnitt 2,286 Euro. Das sind 16,1 Cent weniger als vor sieben Tagen. Nur etwa halb hat sich Benzin verbilligt. Für einen Liter Super E10 müssen Auto- und Motorradfahrer im Mittel 2,107 Euro bezahlen – ein Minus von 8,1 Cent.

Der Rohölpreis als maßgebliche Größe zur Bewertung der Kraftstoffpreise rangiert wie in der Vorwoche bei etwa 95 US-Dollar. Damals wurde der zweiwöchige Waffenstillstand zwischen den USA und Iran verkündet. Als Folge war der Ölpreis im Tagesverlauf um bis zu 15 Prozent abgestürzt und schloss auf einem ähnlichen Niveau wie derzeit. Erst mit Verzögerung kam dies auch bei den Preisen an den Zapfsäulen an.

Nach Ansicht des ADAC kann der aktuelle Preisrückgang dennoch lediglich eine erste Korrektur „der zuletzt stark überzogenen Kraftstoffpreise“ darstellen. So wurde in der vergangenen Woche für Diesel ein neues Allzeithoch registriert. Auch Super E10 hatte in der Vorwoche einen neuen Jahreshöchststand erreicht. Die Preise waren seit Inkrafttreten des so genannten Österreich-Modells zunächst immer weiter gestiegen, ohne dass der Ölpreis eine hinreichende Rechtfertigung geboten hätte. Hinzu kommt, dass der Euro gegenüber dem US-Dollar zugelegt hat, was Rohöl rechnerisch günstiger macht.

Der ADAC führt den starken Anstieg der Kraftstoffpreise daher unter anderem auf die Auswirkungen der limitierten Preisregelung zurück, da die Mineralölkonzerne auf die mangelnde Flexibilität bei der Preissetzung mit deutlichen „Risikoaufschlägen“ zum einzigen im Tagesverlauf erlaubten Erhöhungszeitpunkt reagieren.

Die Erfahrungen nach den ersten beiden Wochen des Österreich-Modells zeigen, dass die Spritpreise kurz vor 12 Uhr stark ansteigen und dann bis zum Abend in abnehmender Geschwindigkeit fallen. Nachts gibt es kaum Preisbewegungen. Erst ab dem nächsten Morgen sinken die Preise wieder etwas, bis erneut der Anstieg um 12 Uhr mittags vollzogen wird. Somit ist der günstigste Tankzeitpunkt im Tagesverlauf kurz vor dem einmaligen Erhöhungszeitpunkt am Mittag.

Als Maßnahme gegen die aktuell sehr hohen Kraftstoffpreise hat die Bundesregierung zu Wochenbeginn eine befristete Senkung der Energiesteuer um 17 Cent je Liter Kraftstoff auf den Weg gebracht. Diese muss noch abschließend beschlossen werden und soll zum 1. Mai in Kraft treten. Der ADAC begrüßt den Vorschlag und fordert, dass die Senkung in vollem Umfang bei den Verbrauchern ankommen muss. (aum)

Veröffentlicht am 15.04.2026

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