2025-01-15 12:21:00 Automobile

Die Spritpreise kennen nur eine Richtung

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Fotos: ADAC via Autoren-Union Mobilität

Seit Wochen kennen die Kraftstoffpreise nur eine Richtung: Sie gehen nach oben. Laut ADAC kostet ein Liter Super E10 im bundesweiten Mittel derzeit 1,741 Euro, das ist ein Anstieg von einem Cent im Vergleich zur Vorwoche. Diesel hat sich sogar um 2,7 Cent verteuert und liegt aktuell bei durchschnittlich 1,690 Euro. Damit sind die Spritpreise jetzt zum fünften Mal in Folge im Wochenvergleich gestiegen und liegen um 8,6 Cent (Super E10) bzw. 10,4 Cent (Diesel) je Liter über den Preisen vom 10. Dezember 2024.

Hauptursache für die deutliche Verteuerung ist der gestiegene Preis für Rohöl. Ein weiterer Faktor ist die seit Jahresbeginn höhere CO2-Abgabe, die den Liter Kraftstoff um etwa drei Cent verteuert hat. Auch der Euro notiert gegenüber dem US-Dollar erneut schwächer, dies verteuert den Kauf von Rohöl. (aum)


Veröffentlicht am 15.01.2025

Markt & StatistikKraftstoffpreise


 
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2026-09-16 11:56:00 Automobile

Die Spritpreise kennen nur eine Richtung

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Fotos: ADAC via Autoren-Union Mobilität

Derzeit kennen die Kraftstoffpreise in Deutschland nur eine Richtung: nach oben. Laut ADAC hat sich der Liter Super E10 im bundesweiten Mittel gegenüber der Vorwoche um 4,1 Cent verteuert. Benzin kostet aktuell 2,300 Euro und hat damit ein neues Allzeithoch erreicht. Und für Diesel müssen Autofahrer im Schnitt sogar 10,1 Cent mehr bezahlen als vor sieben Tagen. Ein Liter kostet im bundesweiten Durchschnitt derzeit 2,422 Euro und liegt damit knapp unter dem Rekordhoch vom April.

Die weiter steigenden Spritpreise hängen auch mit dem höheren Ölpreis zusammen. Aktuell kostet ein Barrel der Nordseesorte Brent knapp 110 US-Dollar. Nach Ansicht des ADAC rechtfertigen der erneute Anstieg des Ölpreises sowie der Euro-Dollar-Wechselkurs das aktuelle Preisniveau an den Zapfsäulen jedoch nur teilweise. Besonders auffällig sei die Entwicklung bei Super E10: Der deutschlandweite Tagesdurchschnittspreis erreichte vier Tage nacheinander neue Höchststände, obwohl der Rohölpreis deutlich unter früheren Spitzenwerten lag. Für Verbraucher sei diese Entwicklung nur schwer nachvollziehbar, meint der Automobilclub. Aus seiner Sicht besteht daher insbesondere auf Raffinerie- und Großhandelsebene weiterer Erklärungsbedarf. Der ADAC fordert mehr Transparenz bei der Preisbildung entlang der gesamten Wertschöpfungskette.

Nach wie vor ist Kraftstoff wegen des so genannten Österreich-Modells im Tagesverlauf kurz vor 12 Uhr am günstigsten. (aum)

Veröffentlicht am 16.09.2026

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