Drei schnelle Neuzugänge in Sinsheim
Der ausgestellte Alfa Romeo 4C holte 2013 den Rundenrekord für Fahrzeuge mit weniger als 250 PS Leistung. Das mit einem Monocoque aus Kohlefaser, Fahrwerk aus Aluminium und Karosserie aus Kunststoff weniger als 900 Kilogramm wiegende Coupé wurde von einem 1,8-Liter-Turbobenziner mit 240 PS (177 kW) angetrieben und umrundete die knapp 21 Kilometer lange legendäre Nordschleife in 8:04 Minuten stehen.
Drei Jahre später verbesserte der damals neue Alfa Romeo Giulia Quadrifoglio die Bestzeit für viertürige Limousinen auf 7:32 Minuten. Dafür sorgten neben dem 510 PS (375 kW) starken 2,9-Liter-V6-Biturbo-Benziner eine sehr schnell schaltende Acht-Gang-Automatik und das aktive Differenzial an der Hinterachse sowie der aktive Frontsplitter und der Heckspoiler aus Kohlefaser. Zur Gewichtsreduzierung des Fahrzeugs trug Kohlefaser als Material für Hauben, Dach und Kardanwelle bei.
Im Herbst 2017 holte sich dann ein Alfa Romeo Stelvio Quadrifoglio mit dem gleichen 510-PS-Motor und Allradantrieb den Rundenrekord für SUVs. Mit 7:51 Minuten war der Stelvio nur 19 Sekunden langsamer als die Limousine ein Jahr zuvor.
Die Sonderausstellung „Mythos Alfa Romeo“ zeigt auf rund 3000 Quadratmetern Fläche noch bis zum Herbst legendäre Rennwagen, Showcars, Serienfahrzeuge, Modelle und Technik-Displays aus der Historie der 110 Jahre alten Marke. Die regelmäßig wechselnden Ausstellungsstücke sind Leihgaben privater Sammler sowie des Alfa-Romeo- Werksmuseums „La Macchina del Tempo“ im Mailänder Vorort Arese. (ampnet/jri)
Veröffentlicht am 09.05.2020
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