Oldtimer & Historie - Aktuelle Meldungen

125 Jahre Motorsport bei Skoda (10): Die kurze Karriere der ersten RS
09.06.2026 - Anfang der 1970er Jahre erkannte Skoda, dass Motoren mit einem Hubraum von bis zu 1300 Kubikzentimetern – wie im 120 S Rallye – bei anspruchsvollen Rallyes gegen die internationale Konkurrenz nicht bestehen konnten. Daher wurde beschlossen, ein Rallye-Fahrzeug mit einem entsprechend großen Hubraum zu entwickeln. Bevor der legendäre Skoda 130 RS die tschechoslowakischen Rennstrecken eroberte, vertraten die Coupés 180 RS und 200 RS die Marke im Rallyesport.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (9): Der Spider fand ein kurioses Ende
08.06.2026 - 1972 legte der Internationale Automobilverband (FIA) die Klassen B5 und B6 zur Klasse B5 für Fahrzeuge mit einem maximalen Hubraum von 3000 Kubikzentimetern zusammen. In der tschechoslowakischen Meisterschaft wurde die Hubraumgrenze auf 2,0 Liter geändert, was das damalige Staatsunternehmen AZNP (Automobilové závody, národní podnik; die heutige Marke Skoda) dazu veranlasste, mit der Entwicklung eines offenen Zweisitzers für Rundstrecken- und Bergrennen zu beginnen.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (8): Eine Familienlimousine auf der Rallyepiste
07.06.2026 - Der Skoda 1000 MB darf durchaus als große Ingenieursleistung im real existierenden Sozialismus der 60er-Jahre gelten. Zu seiner Zeit konnte sich das Modell durchaus mit den besten europäischen Familienautos der Ein-Liter-Klasse messen und übertraf seine westlichen Konkurrenten in einigen Bereichen sogar. Für das Jahr 1964 war der 1000 MB nicht nur wegen seiner Heckmotor-Heckantriebs-Anordnung fortschrittlich, sondern auch wegen seiner selbsttragenden Karosserie mit verschraubten Karosserieteilen und Einzelradaufhängung vorne und hinten. Das fortschrittlichste Merkmal war jedoch der Motorblock und das Getriebegehäuse aus Aluminium, die im damals modernsten Druckgussverfahren hergestellt wurden. Natürlich war es das Hauptanliegen der Entwickler, der Tschechoslowakei ein modernes Auto zu bieten und es auch auf den anspruchsvollsten ausländischen Märkten anzubieten. Das gelang: Die Produktionslinie hatte Mühe, die Nachfrage zu bedienen, die auch durch den Einsatz des Fahrzeugs im Motorsport beflügelt wurde.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (7): Der kurze Ausflug in den Formel-Sport
05.06.2026 - Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (6): Klassensieger bei der Rallye Monte Carlo
04.06.2026 - Nachdem sich die politische Lage Ende der 1950er Jahre etwas entspannt hatte, kehrte Skoda in den internationalen Motorsport zurück und nahm 1956 zum ersten Mal seit 1949 wieder an der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo teil. Anfang der 1960er Jahre sorgte dann der Skoda Octavia Touring Sport (TS) für zahlreiche Siege bei internationalen Rallyes. Die größten Erfolge feierte das Modell in den Händen privater Fahrer bei der Rallye Monte Carlo und der finnischen 1000-Seen-Rallye.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (5): Der Traum vom zweiten Le-Mans-Start platzt
03.06.2026 - Im Frühjahr 1956 begann Skoda nach dem Modell Sport von 1949 erneut mit der Entwicklung eines zweisitzigen Rennwagens, die Ende 1957 in ihre letzte Phase trat: Der 1100 OHC sollte dort anknüpfen, wo der erste und einzige Werkswagen beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1950 aufgehört hatte. Er war wegen eines kleinen technischen Defekts in der 121. Runde an zweiter Position seiner Klasse liegend ausgeschieden.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (4): Nomen est omen
02.06.2026 - Unter allen Modellen in der Geschichte von Skoda nimmt der Sport eine besondere Stellung ein – bis heute ist er das letzte tschechische Auto, das mit einer tschechischen Besatzung an den berühmten 24 Stunden von Le Mans teilgenommen hat. Der internationale Motorsport blühte wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg auf. So wurde beispielsweise 1949 das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans wieder ausgetragen, und ein Jahr später startete die neu gegründete Formel-1-Serie. Die Tschechoslowakei wollte sich der internationalen Konkurrenz mit einem im eigenen Land gebauten Fahrzeug stellen, um die Haltbarkeit von Serienbauteilen zu testen und Fahrzeuge der Marke Skoda im Ausland zu bewerben. Daher fiel die Entscheidung für den Bau des – nomen est omen – Sport, einer sportlichen Variante auf Basis des 1946 vorgestellten Skoda 1101 „Tudor“ (= two door(s) / zwei Türen).
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (3): Monte Carlo 1936 hallt bis heute nach
01.06.2026 - Skoda führt den Beginn seiner Motorsport-Ära auf einen Motorraderfolg im Juni 1901 zurück. Seinerzeit errang Narcis Podsednícek auf einer Slavia B der Vorläuferfirma Laurin & Klement beim fast 1200 Kilometer langen Rennen Paris–Berlin einen Sieg, der im Ziel allerdings nicht offiziell bestätigt wurde. Da niemand so früh mit dem Werksfahrer gerechnet hatte, war das Zeitnahmebüro morgens um 3 Uhr noch geschlossen. Die Bestätigung seiner Ankunft durch örtliche Polizisten erkannten die Veranstalter nicht an und ernannten stattdessen vier Franzosen auf Dreirädern der Marke De Dion-Bouton zu den Gewinnern. Trotz des eher unglücklichen Ausgangs wurde schnell klar, dass Siege im Motorsport das Geschäft und damit auch die Entwicklung des aufstrebenden Unternehmens aus Mladá Boleslav beflügeln würden. Einen der größten Rennerfolge verbuchte Skoda vor 90 Jahren: Zdenek Pohl und Jaroslav Hausman belegten bei der Rallye Monte Carlo 1936 mit ihrem Popular Sport den zweiten Platz in der Klasse bis 1,5 Liter Hubraum.
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Im Zeichen der 86
29.05.2026 - Die Toyota Collection feiert beim nächsten Public Opening am 6. Juni den Hachiroku Day. „Hachiroku“ (japanisch für „86“) nennen Fans die kompakten Toyota-Sportwagen mit drehfreudigen Saugmotoren und der entsprechenden Modellbezeichnung. Vom über 40 Jahre alten Toyota Corolla Coupé GT über die jüngeren Sportler GT 86 und GR 86 bis hin zu seltenen JDM-Typen wie dem Toyota Sprinter Trueno und einzigartigen Concept Cars sind sämtliche Typen mit dem legendären Modellcode 86 vertreten. Auch auf dem Parkplatz wird es entsprechend hoch hergehen, denn zum „86 DACH“-Meet werden mehrere hundert Teilnehmerfahrzeuge aus Deutschland, Österreich und der Schweiz erwartet.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (2): Der Laurin
27.05.2026 - Der visionäre Unternehmer Graf Alexander Kolowrat-Krakowsky prägte zu Beginn des 20. Jahrhunderts die österreichische Filmindustrie und hinterließ zudem als begeisterter Autorennfahrer seine Spuren. Graf „Sascha“ gilt als die kreative Kraft hinter dem einzigartigen Laurin & Klement RK/M, der heute zu den wertvollsten Exponaten im Technischen Nationalmuseum in Prag zählt. Die Skoda-Vorläuferfirma Laurin & Klement erwarb das sportliche Modell nach der Übernahme der Reichenberger Automobil Fabrik (RAF) und rüstete es später mit einem leistungsstärkeren 4,7-Liter-Motor auf. Damit verhalf das Unternehmen dem Fahrzeug zu einer zweiten erfolgreichen Motorsportkarriere in der neu gegründeten Tschechoslowakei.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (1): Der erste Sieg wurde nicht anerkannt
25.05.2026 - Skoda führt den Beginn seiner Motorsport-Ära auf einen Motorraderfolg im Juni 1901 zurück. Seinerzeit errang Narcis Podsednícek auf einer Slavia B der Vorläuferfirma Laurin & Klement beim fast 1200 Kilometer langen Rennen Paris–Berlin einen Sieg, der im Ziel allerdings nicht offiziell bestätigt wurde. Der Werksfahrer war als einer von insgesamt zehn Teilnehmern in der Zwei- und Dreiradkategorie. Podsednícek erreichte Berlin nach drei Tagen als Erster seiner Klasse. Sein Triumph überraschte auch deshalb, weil niemand mit ihm gerechnet hatte, als er morgens um drei Uhr durch das Ziel fuhr: Das Zeitnahmebüro war geschlossen und kein Rennkommissar erreichbar. Narcis Podsednícek ließ sich die Ankunft deshalb zunächst von örtlichen Polizisten bestätigen. Der Veranstalter erkannte die Aufzeichnung der Schutzmänner jedoch nicht an und kürte stattdessen vier Franzosen auf Dreirädern der Marke De Dion-Bouton zu den Gewinnern.
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Fiat erinnert an den ersten Minivan der Welt
22.05.2026 - Noch bis zum 30. Juni erinnert der Heritage Hub von Fiat in Turin mit einer Sonderausstellung an den 600 Multipla. Das Werksmuseum zeigt Vorserienmodelle und eine ganze Reihe spezieller Karosserievarianten des im Jahr 1956 präsentierten Fahrzeugs, das als erster Minivan der Welt gilt.
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