E-Autos machen 22,2 Prozent aller Neuzulassungen aus
Bei den deutschen Marken erreichte Ford im November mit einem Zulassungsplus von 13,7 Prozent den stärksten Zuwachs. Audi und BMW legten im oberen einstelligen Prozentbereich zu, VW hielt sich (plus 0,5 Prozent) und blieb mit 19,1 Prozent Zulassungsanteil Marktführer. Alle anderen blieben hinter den Ergebnissen des Vorjahres zurück, wobei Opel mit einem Minus von zwei Prozent am glimpflichsten davonkam.
Von den Importmarken mit einem Neuzulassungsanteil von 1,5 Prozent und mehr erreichte BYD im November mit 834,1 Prozent den größten Zuwachs und einen Anteil von 1,6 Prozent. Zulassungssteigerungen zeigten sich auch bei Fiat (+41,2 %/1,7 %), Seat (+14,2 %/5,4 %), Citroën (+11,8 %/1,7 %), Skoda als stärkster Importeur (+11,5 %/8,2 %), Dacia (+9,1 %/2,5 %) und Mazda (+6,0 %/1,5 %).
Jedes dritte Fahrzeug ordnete das KBA als SUV ein, jedes fünfte neue Auto fiel in die Kompaktklasse. Das stärkste Plus erzielten Mini-Vans, deren Anteil am Gesamtmarkt aber knapp unter einem Prozent bleibt.
Die Neuanmeldungen reiner Elektroautos stieg um 58,5 Prozent auf einen Zulassungsanteil von 22,2 Prozent, Plug-in-Hybride machten knapp 13 Prozent der Neuwagen aus. Nur noch jeder vierte Benziner (24,4 %/-21,1 %)) war kein Hybrid und nur noch jedes sechste Auto ein Diesel (11,8 %/-19,3 %). Die Anzahl der flüssiggasbetriebenen Neuwagen legte mit 1.033 Einheiten um 9,7 Prozent zu, ihr Anteil betrug 0,4 Prozent. Für erdgasbetriebene Pkw, einst als saubere Alternative gedacht, wurde im November erneut keine Zulassung mehr registriert. (aum)
Veröffentlicht am 03.12.2025

