E-Scooter: Mehr als doppelt so viele tödliche Unfälle
Auf die Bevölkerungszahl bezogen starben je eine Million Einwohner durchschnittlich 15 Menschen im Straßenverkehr. Am höchsten war diese Zahl in Mecklenburg-Vorpommern mit 22 Verkehrstoten pro einer Million Einwohner, gefolgt von Niedersachsen mit 21, Thüringen und Brandenburg mit jeweils 19 Verkehrstoten. In den Stadtstaaten Berlin und Hamburg lag sie mit fünf beziehungsweise sieben Todesfällen je einer Million Einwohner am niedrigsten.
Während die Zahl der tödlichen Verkehrsunfälle insgesamt abnahm, stieg sie unter E-Scooter-Fahrern deutlich um mehr als das Doppelte: von 13 auf 28. In allen anderen Bereichen, von Pkw-Insassen über Kraftradnutzer und Fußgänger bis hin zu Radfahrern, gab es deutlich weniger Todesopfer. Der Rückgang der Verletzten und Getöteten im Straßenverkehr betraf alle Altersgruppen mit einer Ausnahme: Bei Kindern unter 15 Jahren stieg die Zahl um rund 450 auf 14.900 Verletzte oder Getötete sowie bei Jugendlichen im Alter von 15 bis 17 Jahren um knapp 390 Personen auf fast 9900. Die meisten Kinder unter 15 Jahren kamen mit dem Fahrrad zu Schaden, Jugendliche zwischen 15 und 17 Jahren am häufigsten mit E-Scootern. Dort erhöhte sich die Zahl der Personenschäden um 70 Prozent. (aum)
Veröffentlicht am 24.09.2026
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