Historischer Büssing-Bus zurück in der Autostadt
"Es ist bemerkenswert, mit wie viel Leidenschaft, Hingabe und Fachwissen dieses Team aus jungen Menschen sich unserem Bus gewidmet hat", so Roland Clement, Vorsitzender der Geschäftsführung der Autostadt, am Rande der Übergabe: Ayse Abaci, Timo Penther und Pascal Cieply, angehende Elektronikerinnen und Elektroniker für Automatisierungstechnik, kümmerten sich mit weiteren Nachwuchskräften aus der technisch-gewerblichen Berufsausbildung um das Innenleben dieses besonderen Oldtimers: "Wir haben zum Beispiel das Armaturenbrett komplett neu verdrahtet und montiert", berichtet Ayse, die sich wie ihre Kollegen auch einigen Herausforderungen stellen musste.
"Für die Rückleuchten mussten wir komplett neue, spritzwassergeschützte Verteilerdosen setzen und die teilweise falsch verlegten Leitungen ordnen und neu dimensionieren", so Pascal, während Ayse ergänzt: "Die Querschnitte der Leitungen und ihre Farben waren stellenweise nicht korrekt. Wo normalerweise 'Masse' braun ist, war sie im Bus blau". "Hinzu kommt, dass wir viele Leitungen unter dem Boden von vorn nach hinten verlegt haben, damit sich die Türen wieder öffnen ließen", berichtet Timo, der dennoch mit Begeisterung auf dieses Projekt zurückblickt: "Es ist großartig, ein Teil der Geschichte dieses besonderen Busses geworden zu sein."
Aber auch Oldtimer sind immer noch Fahrzeuge und sollten daher nicht rasten oder gar rosten, sondern rollen. Die Autostadt wird den Büssing wieder auf die Straßen Wolfsburgs und der Region bringen und damit mobile Geschichte erlebbar machen. Ab Frühjahr 2020 können Interessierte den Bus in Kooperation mit der Wolfsburger Verkehrs-GmbH für Fahrten durch das Stadtgebiet und die Region buchen. (ampnet/av)
Veröffentlicht am 16.11.2019
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