Kurz vor Mittag schnellten die Spritpreise um über 7 Cent nach oben.
Im vergangenen Monat ging es bei den Spritpreisen fast ausschließlich nach oben. So war der 1. März bei beiden Kraftstoffsorten der günstigste Tag zum Tanken. Super kostete im Tagesmittel zum Monatsbeginn 1,794 Euro, Diesel 1,759 Euro je Liter. Der ADAC meldet als Monatsmittel für den Liter Diesel 2,164 Euro – und damit so viel wie noch nie. Super E10 lag im Schnitt bei 2,022 Euro je Liter. Damit blieb der Preis zwar 4,7 Cent unter dem des vom Beginn des Ukraine-Krieges geprägten Rekordmonats März 2022, doch der vergangene Monat war für Benzin der bis dato drittteuerste überhaupt.
Seit heute gilt in Deutschland, dass Preiserhöhungen bei Kraftstoffen nur noch einmal täglich um 12 Uhr mittags vorgenommen werden dürfen, während Preissenkungen weiterhin jederzeit möglich sind. Wie eine erste Auswertung der Kraftstoffpreise heute kurz nach 12 Uhr zeigt, kletterte der Preis im Vergleich zu kurz vor 12 Uhr für Super E10 um 7,6 Cent auf 2,175 Euro, der Dieselpreis um 7,5 Cent auf 2,376 Euro. Bis zum 2. April, 12 Uhr, dürfen die Spritpreise nach der neuen Regelung nur noch gleich bleiben oder sinken, nicht aber steigen.
Für Verbraucher bedeutet die neue Regelung: Besonders der Vormittag vor dem im Tagesverlauf einzig möglichen Erhöhungszeitpunkt dürfte künftig der günstigste Moment zum Tanken sein. Bisher waren es meist die frühen Abendstunden. (aum)
Veröffentlicht am 01.04.2026

