Pkw-Markt nimmt weiter Fahrt auf
Größter Gewinner bei den deutschen Marken war Mini mit einer Steigerung der Neuzulassungen von 19,3 Prozent. Mercedes lag mit einem Plus von 8,0 Prozent, Audi mit 1,5 Prozent und BMW mit 0,5 Prozent über dem Ergebnis des Vorjahresmonats. Rückläufig waren die Neuzulassungen bei Opel mit minus 18,1 Prozent, Ford minus 17,0 Prozent und VW mit minus 7,6 Prozent. Die Wolfsburger stellen mit 17,9 Prozent dennoch erneut den größten Anteil an den Neuzulassungen.
Bei den Importmarken erreichte BYD im Juli mit plus 365 Prozent den größten Zuwachs. Renault, Citroen, Peugeot, Fiat und Kia verzeichneten jeweils zweistellige Steigerungen der Neuzulassungen, Toyota, Volvo und Dacia dagegen zweistellige Rückgänge gegenüber dem Vergleichsmonat. Skoda bleibt mit einem Anteil von 8,7 Prozent anteilsstärkte Importmarke.
Der Elektro-Markt wächst kontinuierlich. Die vollelektrischen Pkw (BEV) legten mit 78.609 Neuzulassungen um 61,7 Prozent zu. Ihr Anteil betrug 29,3 Prozent und lag damit deutlich über dem Anteil der Plug-in Hybride (PHEV), der mit 30.609 Neuzulassungen 11,4 Prozent ausmachte. Insgesamt wurden einschließlich der PHEV 105.284 Hybride neu zugelassen, der Anteil betrug 39,3 Prozent.
Einen Anteil von 18,9 Prozent erreichten die Benziner und damit 29,7 Prozent weniger als im Vergleichsmonat. Ähnlich erging es Neuwagen mit Dieselmotor mit minus 21,8 Prozent. Die Anzahl der flüssiggasbetriebenen Neuwagen legte mit 1705 Einheiten um 59,2 Prozent zu. Dagegen wurde im Juli nur ein erdgasbetriebener Pkw registriert.
Der durchschnittliche CO2-Ausstoß ging im Juli weiter um 15,1 Prozent zurück und liegt nun bei 91,2 g/km. (aum)
Veröffentlicht am 06.08.2026
Unternehmen & MenschenUnternehmenKBAMarkt & StatistikKBA-Zulassungen Juli 2026

