Porsche-Mitarbeiter laufen für den guten Zweck auf virtuellen Rennstrecken
Der Porsche-Virtual-Run ersetzt in diesem Jahr den traditionellen Sechs-Stunden-Laufs am Stammsitz in Stuttgart-Zuffenhausen. Er kann wegen der Corona-Einschränkungen nicht stattfinden. Doch das hat auch seine positive Seite: Der virtuelle Lauf ermöglicht allen Porsche-Mitarbeitern weltweit bei dem Run dabeizusein. Dabei spielt es es keine Rolle, ob die Strecken im Spaziergang oder joggend zurückgelegt werden. Auch die Streckenlängen und die Häufigkeit können alle Teilnehmer selbst bestimmen und registriert sich per App. Wer will, kann auch im Virtual-Run-Shirt laufen, dessen Verkaufserlös ebenfalls an die Make-A-Wish-Stiftung geht. Als kleinen Anreiz können sich die Läufer eine legendäre Rennstrecke – natürlich auch etappenweise – vornehmen: Le Mans (13,626 Kilometer), die Nürburgring-Nordschleife (20,83 Kilometer) oder die Targa Florio (72 Kilometer).
Die Ursprünge der Make-A-Wish-Foundation liegen in Phoenix in den USA. Aus einer privaten Elterninitiative heraus wurde dort 1983 dem an Leukämie erkrankten Chris ein Herzenswunsch erfüllt: Die Großmutter nähte ihm eine Uniform, ein befreundeter Polizist spendete Abzeichen, und das kranke Kind durfte den Polizeichef des Reviers einen Tag lang auf seiner Streife begleiten. 1993 wurde die Make-A-Wish International Foundation gegründet. Sie ist eine zu 100 Prozent spendenfinanzierte Organisation und seit 2018 auch in Deutschland aktiv. (aum)
Veröffentlicht am 15.09.2021
