Renault Group wächst trotz Absatzdelle deutlich
Während der Absatz konzernweit um 3,3 Prozent auf 546.183 Fahrzeuge sank, entwickelte sich die Kernmarke Renault positiv. Mit 397.602 Einheiten erreichte sie ein Plus von 2,2 Prozent, gestützt durch Elektrofahrzeuge und das starke Nutzfahrzeuggeschäft in Europa. In der europäischen Markenrangliste haben sich die Franzosen damit auf Platz 2 geschoben. Auch Alpine legte kräftig zu, vor allem dank der A290.
Belastet wurde das Gesamtvolumen allerdings durch Dacia, dessen Verkäufe um 16,3 Prozent zurückgingen. Als Grund gibt Renault „extreme Wetterbedingungen“ an, die zu Störungen in Logistik und Produktion führten und den Verlust von mehreren tausend Einheiten zur Folge gehabt hätten. Jedoch zeigen die Auftragseingänge und eine Erholung im März wieder nach oben.
Strategisch setzt der Konzern weiter auf margenstärkere Segmente und Privatkunden. Parallel gewinnt die Elektrifizierung an Dynamik. Mehr als die Hälfte des Absatzes entfällt inzwischen auf elektrifizierte Modelle, mit deutlich steigenden Anteilen bei Elektro- und Hybridfahrzeugen. Letztere sind vor allem auf Dacia zurückzuführen, die dank des Erfolgs von Duster und Bigster 48,8 Prozent des Hybridfahrzeugabsatzes stellen. (aum)
Veröffentlicht am 24.04.2026
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