Skoda Epiq: Der Einstiegsstromer bringt gleich drei Premieren mit
Das Design ist noch eine Spur sachlicher als von der Marke gewohnt. Zu den Erkennungsmerkmalen gehört die T-förmige Lichtsignatur der Frontscheinwerfer, die, so ein Markensprecher, „in Zukunft auch von den anderen Modellen der Marke übernommen wird“. Der Innenraum ist überraschend großzügig ausgefallen: Die Passagiere im Fond profitieren dabei vom 2,60 Meter messenden Radstand des gerade 4,17 Meter langen Epiq. Das Gepäckabteil ist mit 475 Litern ausreichend für die Fahrt in den Urlaub dimensioniert. Das Volumen lässt sich mittels umgeklappter Rücksitzlehne auf 1344 Liter vergrößern. Allerdings werden die Lademeister eine ebene Ladefläche vermissen. Ein zusätzliches Abteil unter der Motorhaube misst 45 Liter.
Die neue Plattform trägt dank ihres geringen Gewichts zusammen mit dem günstigen cw-Wert (0,27) dazu bei, dass der Epiq in der stärksten Variante eine Reichweite von bis zu 440 Kilometern erreichen soll. Die Entwickler in Mlada Boleslaw spendierten dem Epiq drei Antriebsvarianten. An der Basis kommen im Epiq 35 85 kW (115 PS) zum Einsatz, und die stärkeren Varianten Epiq 40 und das Topmodell Epiq 55 werden von einem 99 kW (135 PS) beziehungsweise einem 155 kW (211 PS) starken E-Motor angetrieben. Die beiden kleineren Antriebe kommen mit einer Ladung bis 310 Kilometer weit und erreichen eine Höchstgeschwindigkeit von 150 km/h. Der Epiq 55 ist maximal 160 km/h schnell.
An der Schnellladesäule hält sich das urbane SUV-Crossover, verspricht Skoda, maximal 24 Minuten auf, wenn die Kundschaft die DC-Lademöglichkeit ordert. Serienmäßig ist eine Ladeleistung von elf kW. Gleichzeitig unterstützt der Epiq bidirektionales Laden, sodass die im Akku gespeicherte Energie extern genutzt werden kann, und im B-Modus ermöglicht die Technik One Pedal Driving.
Bei den Assistenzsystemen spendierten die Verantwortlichen dem „Kleinen“ ein umfangreiches Paket, zu dem unter anderem serienmäßig Front und Side Assist, sowie die Verkehrszeichenerkennung gehören. Sieben Airbags sind in allen Varianten an Bord. In der Abteilung Konnektivität tritt ein Android-basiertes Infotainmentsystem an, das den 13 Zoll messenden zentralen Bildschirm bespielt. Natürlich kommt der kleinste Skoda auch mit dem einen oder anderen Element aus der „simply-clever“ Entwicklung zu den Kunden. Dazu gehört unter anderem das Fach für den Regenschirm in der Armstütze auf der Fahrerseite.
Kurz nach dem ersten Marktauftritt wird bei den Skoda-Händlern die limitierte „First Edition“ stehen, die auf der Ausstattungslinie Selection aufbaut und ausschließlich mit dem leistungsstärksten Motor ausgeliefert wird. (aum)
Veröffentlicht am 20.05.2026





































