Stellantis stoppt seine Wasserstoffpläne
Stellantis hatte ursprünglich geplant, in diesem Sommer mit der Produktion von Brennstoffzellen-Transportern der zweiten Generation zu beginnen. Es handelte sich um die Hydrogen-Modelle des Citroën e-Jumpy, Fiat E-Scudo, Opel resp. Vauxhall Vivaro Electric und Peugeot E-Expert sowie die großen Transporter e-Jumper, E-Ducato, Movana Electric und E-Boxer. Die mittelgroßen Transporter sollten im Werk in Hordain in Frankreich gebaut werden, die großen im polnischen Gliwice.
„Der Wasserstoffmarkt bleibt ein Nischensegment ohne Aussichten auf mittelfristige wirtschaftliche Nachhaltigkeit. Wir müssen klare und verantwortliche Entscheidungen treffen, um unsere Wettbewerbsfähigkeit zu gewährleisten und die Erwartungen unserer Kunden mit unserer Offensive bei elektrischen und hybriden Personen- und leichten Nutzfahrzeugen zu erfüllen“, erklärte Jean-Philippe Imparato, Chief Operating Officer für Enlarged Europe. Die Entscheidung hat keine Auswirkung auf das Personal an den Standorten. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten im Bereich Wasserstofftechnologie werden auf andere Projekte umgeleitet, teilte Stellantis mit. (aum)
Veröffentlicht am 16.07.2025
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