Tanken wieder teurer
Dabei startete der vergangene Monat mit dem niedrigsten Benzindurchschnittspreis des gesamten Jahres. Ein Liter Super E10 kostete am 1. Oktober im bundesweiten Mittel 1,631 Euro und verteuerte sich bis zum 14. Oktober, dem teuersten Tag des Monats, um 5,6 Cent auf 1,687 Euro. Beide Tage markierten auch für Diesel das jeweilige Monatsminimum bzw. -maximum: So kostete ein Liter Diesel am 1. Oktober 1,529 Euro und kletterte bis zum 14. Oktober um sechs Cent auf 1,589 Euro.
Der Anstieg der Kraftstoffpreise gegenüber September lässt sich insbesondere durch die Entwicklung des Rohölpreises erklären. Für ein Barrel der Sorte Brent mussten im September zeitweise unter 70 US-Dollar bezahlt werden, im vergangenen Monat waren es hingegen bisweilen über 80 US-Dollar. Ein schwächerer Euro im Vergleich zum US-Dollar begünstigte ebenfalls höhere Kraftstoffpreise. Die etwas stärkere Verteuerung von Diesel-Kraftstoff ist nach Ansicht des ADAC auch auf die steigende Nachfrage nach Heizöl zurückzuführen. (aum)
Veröffentlicht am 04.11.2024
Tanken wieder teurer
Einer der Gründe dürfte der Anstieg des Rohölpreises um einen Dollar je Barrel sein. Zudem notiert der Euro gegenüber dem US-Dollar etwas schwächer. Ab nächstem Jahr müssen Kraftfahrer nach Einschätzung des Automobilclubs zudem mit etwa drei Cent pro Liter mehr rechnen, weil die CO2-Abgabe von 45 Euro auf 55 Euro pro Tonne angehoben wird. Deswegen könnte sich ein Tankstopp in den letzten Tagen des Jahres möglicherweise noch lohnen.
Unabhängig davon empfiehlt der ADAC, vor der Fahrt an die Zapfsäule die Spritpreise an den Tankstellen in der näheren Umgebung oder auf einer Reiseroute zu vergleichen. Generell ist Kraftstoff abends günstiger als morgens. Bei einer Tankfüllung lassen sich da einige Euro sparen. (aum)
Veröffentlicht am 18.12.2024


