17.03.2026 - Die Geschichte des Ineos Grenadier ist außergewöhnlich: Als Land Rover im Jahr 2016 die Produktion des klassischen Defenders einstellte, war für Jim Ratcliffe eine Grenze überschritten. Der britische Milliardär und Chef des Chemiekonzerns Ineos suchte vergeblich nach einem kompromisslosen, analogen Arbeitstier alter Schule: robust, kantig, mechanisch und ohne Lifestyle-Attitüde.
16.03.2026 - Links ein Yachthafen, rechts das altehrwürdige Olympiastadion Amsterdam – und doch schauen die meisten Passanten auf einen anderen Blickfang: den VW ID Cross. Denn das elektrische B-Segment-SUV ist noch unter einer auffälligen grün-weiß-beige-gezackten Tarnfolie versteckt. Erst Ende des Jahres kommt der Wagen zu den Händlern. Das Wichtigste vorweg: Der ID Cross überzeugt während der Fahrt.
13.03.2026 -
Beim Begriff Allrad fällt nicht unbedingt sofort der Name Alfa Romeo. Dennoch blickt die Marke inzwischen auf 75 Jahre 4x4-Antrieb zurück. Bereits in den 1920er Jahren experimentierten die Ingenieure bei Prototypen mit dieser Technologie. Das erste Serienfahrzeug von Alfa Romeo mit Allradantrieb war 1951 der Geländewagen 1900 M. Aufgrund seiner beeindruckenden Fähigkeiten erhielt er den Spitznamen „Matta“ (Verrückter).
13.03.2026 - Ferrari bietet den Roma-Nachfolger Amalfi nun auch als Spider mit fünflagigem Stoffverdeck an. In offenem Zustand sinkt das Kofferraumvolumen von 255 auf 172 Liter, wobei das Verdeck in Z-Faltung lediglich 22 Zentimeter dick ist. Es lässt sich auch während der Fahrt bis Tempo 60 innerhalb von 13,5 Sekunden öffnen. Die 2+-Sitzkonfiguration ermöglicht eine temporäre Nutzung der Rücksitze. Ein in die Lehne der Rückbank integrierter Windabweiser, der per Knopfdruck betätigt wird, reduziert die Luftverwirbelungen bei Fahrten mit offenem Verdeck.
10.03.2026 - Trotz stabiler Umsatz- und Absatzzahlen verbuchte die Volkswagen Group im Geschäftsjahr 2025 einen massiven Gewinneinbruch. Verantwortlich dafür waren Belastungen durch US-Importzölle, strategische Anpassungen im Luxussegment und schwächere Geschäfte in China. Dabei setzte der Wolfsburger Konzern 2025 321,9 Mrd. Euro um und blieb damit nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (2024: 324,7 Mrd. Euro). Weltweit verkaufte Volkswagen 9,0 Millionen Fahrzeuge, etwa so viele wie im Jahr zuvor.
06.03.2026 - Volkswagen feiert am Sonntag das 70-jährige Bestehen seines Nutzfahrzeugwerks in Hannover. Am 8. März 1956 startete dort am eigens errichteten Standort die Produktion des legendären Transporters T1. Zuvor war der Bulli im Hauptwerk in Wolfsburg gebaut worden. Wegen des großen Erfolges und begrenzter Kapazitäten am Stammsitz von VW war 1955 der Bau eines „Zweigwerks“, wie es damals hieß, in der niedersächsischen Landeshauptstadt beschlossen worden. Nur ein Jahr später konnte es in Betrieb gehen.
04.03.2026 - Der Automobilclub von Deutschland (AvD) hat gemeinsam mit dem Testdienstleister Tempotire 15 Sommerreifen der Dimension 215/55 R17 geprüft. Am Ende lag der der Pirelli Cinturato C3 vorn.
Der Testsieger überzeugt mit durchweg sehr starken Leistungen auf trockener wie auch auf nasser Fahrbahn. Kurze Bremswege, hohe Fahrstabilität, präzises Handling und sehr gute Aquaplaning-Reserven sorgen in allen sicherheitsrelevanten Disziplinen für Spitzenbewertungen. Für den AvD ist entscheidend, dass der Reifen sich insgesamt als besonders ausgewogenes und leistungsstarkes Produkt präsentiert, das sowohl bei sommerlicher Hitze als auch bei Regen ein hohes Sicherheitsniveau bietet.
04.03.2026 -
Die Nutzung des Fahrrads im Urlaub ist deutlich gestiegen. Die E-Bike-Nutzung nimmt zu, Erholung in der Natur ist gefragt und jeder vierte Radreisende kauft neue Ausrüstung. Die Zahlen bei den klassischen Radreisen, Kurzradreisen und Tagesausflügen gehen allerdings zurück. Das geht aus der heute vorgelegten Radreiseanalyse 2025 des Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Clubs (ADFC) hervor.
03.03.2026 - Kia weitet die Angebotspalette seines im Dezember eingeführten vollelektrischen Kompakt-SUVs EV5 leistungsmäßig deutlich aus: Mit dem EV5 GT ist ab sofort eine 225 kW (306 PS) starke allradgetriebene Sportversion mit exklusiven Design- und Ausstattungselementen sowie spezieller Fahrwerkskonfiguration bestellbar. Auch das reguläre Modell, das bisher nur als Fronttriebler verfügbar war, kann nun in den Ausführungen Earth und GT-Line mit 195 kW (265 PS) starkem Allradantrieb (195 kW/265 PS) geordert werden. Den serienmäßig nahezu voll ausgestatteten GT gibt es ab 59.990 Euro, den Earth AWD ab 52.990 Euro und den GT-Line AWD ab 55.990 Euro.
27.02.2026 - Skoda investiert 205 Millionen Euro in den Ausbau der Batterieproduktion am Stammsitz in Mladá Boleslav und hat heute eine neue Montagehalle eröffnet. Das Unternehmen wird damit zum größten Hersteller von Batteriesystemen für Elektroautos im Volkswagen-Konzern. Die Produktionshalle ist 55.000 Quadratmeter groß. Sie ermöglicht eine Taktzeit von 60 Sekunden ermöglicht, verfügt über einen Automatisierungsgrad von 84 Prozent sowie 131 Roboter und dient auch als Kompetenzzentrum. Skoda wird täglich mehr als 1100 Cell-to-Pack-Batteriesysteme und bis zu 335.000 Einheiten pro Jahr für eigene Modelle und Fahrzeuge anderer Konzernmarken in verschiedenen Segmenten produzieren. 600 Mitarbeiter umgeschult oder neu eingestellt. (aum)
27.02.2026 - Anfang der 1950er Jahre war der Diesel noch eine eher exotische Antriebsform für Personenwagen. Daimler-Benz hatte zwar bereits 1937 mit dem 260 D die erste Limousine mit dem Selbstzünder auf den Markt gebracht, doch angesichts des überschaubaren Temperaments des 45 PS starken Motors im 260 D blieb der Diesel in Personenwagen eine Ausnahme. Nach dem Krieg folgten einige weitere Modelle und selbst Volkswagen dachte über einen Diesel für den Käfer nach. Die Konstruktion wurde Porsche übertragen.
24.02.2026 -
Der Bundestag beschäftigt sich morgen in erster Lesung mit dem Entwurf eines Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote). In einem gemeinsamen Positionspapier fordern unter anderem Verbände der Kraftstoffbranche Nachbesserungen. So sollen höhere Mindestmengenquoten, flexiblere Marktbedingungen und weniger regulatorische Schlupflöcher mehr Planungssicherheit für die Unternehmen bringen und damit den Markthochlauf für erneuerbare Kraftstoffe fördern.