Fertigung - Aktuelle Meldungen

Praxistest Opel Corsa Electric: Nicht ganz billig, aber stimmig
18.04.2026 - Der Corsa von Opel ist erneut der meistverkaufte Kleinwagen in Deutschland. Während sich immer mehr Hersteller aus dieser Klasse zurückgezogen haben, weil mit kleinen Autos angeblich auch nur kleines Geld zu verdienen ist, haben die Rüsselsheimer ihren Bestseller immer wieder erneuert oder aufgewertet, mit der jüngsten Erfrischung gibt es auch einen neuen, leistungsfähigeren Elektroantrieb. Dessen Batterie speichert nun 51 kWh, eine Kilowattstunde mehr als die im weiterhin erhältlichen 1500 Euro billigerem Basis-Elektriker. Dessen Motor liefert 100 kW (136 PS), der kräftigere Stromer bringt es auf 115 kW (156 PS) – und verbraucht weniger.
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Die Kraftstoffpreise sinken
15.04.2026 - Die Preise an den Tankstellen haben gegenüber der Vorwoche spürbar nachgegeben. Das trifft vor allem auf Diesel zu, der seit Wochen – anders als üblich – teurer ist als Benzin. Der ADAC spricht von einer Entspannung am Kraftstoffmarkt, sieht aber noch lange keine Entwarnung. Nach Angaben des Automobilclubs kostet ein Liter Diesel momentan im bundesweiten Durchschnitt 2,286 Euro. Das sind 16,1 Cent weniger als vor sieben Tagen. Nur etwa halb hat sich Benzin verbilligt. Für einen Liter Super E10 müssen Auto- und Motorradfahrer im Mittel 2,107 Euro bezahlen – ein Minus von 8,1 Cent.
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Die Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
06.04.2026 - Glaubt hier jemand an den Zauber der 12.00-Uhr-Regel? Früher unterhielten die Mineralölkonzerne große Informationsnetze, um die Preise an den Tankstellen in der Nachbarschaft im Blick zu haben und auf Preisänderungen reagieren zu können. Dann nahmen die Benzinpreis-Apps ihnen diese Arbeit ab. Statt Regionalmanager übernahm ein Computer in der Zentrale die Preispolitik, basierend auf den bundesweiten Echtzeitdaten der Benzinpreis-Apps. So war beiden geholfen – den Tankenden und den Tankstellen. Die Echtzeitdaten bekommen sie immer noch frei Haus. Aber den Computer können sie abstellen. Wegen der 12.00-Uhr-Regel wird alles einfacher, aber bisher nicht billiger. Warum auch?
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Aluminiumräder landen am Ende im Motor
26.03.2026 - Toyota hat im Sommer vergangenen Jahres im britischen Werk Burnaston mit der Rückgewinnung von Rohstoffen aus ausgedienten Fahrzeugen begonnen. Das erste Fahrzeug, das von diesem zirkulären Prozess profitiert, lief nun vom Band. Dabei wird aus Leichtmetallrädern zurückgewonnenes Aluminium ausgedienter Fahrzeuge verarbeitet. Es wird zunächst für die Wiederverwendung vorbereitet und an das Werk in Deeside geliefert, wo es in die Fertigung von Motorkomponenten einfließt. Die daraus entstehenden Hybridsteuereinheiten kehren dann nach Burnaston zurück, um in neue Corolla eingebaut zu werden – ein Kreislauf vom Rad zum Motor schließt sich.
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BMW reduziert beim i3 CO2-Emission in Produktion und Lieferkette
16.03.2026 - Wie beim BMW iX3 steht auch beim BMW i3 die Dekarbonisierung über den gesamten Lebenszyklus des Fahrzeugs im Fokus, von der Produktentwicklung über die Lieferkette und die Produktion bis zum Ende der Nutzungsphase. Abhängig von Antriebsvariante, jährlicher Fahrleistung sowie der Erzeugung des zum Laden verwendeten Stroms erreicht der neue BMW i3 50xDrive gegenüber einem vergleichbaren Modell mit Verbrennungsmotor nach ein bis zwei Jahren Nutzungsdauer einen Vorteil beim CO2-Äquivalent (CO2e).
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Yamaha rüstet den Tricity 300 mit einem Airbag aus
12.03.2026 - Yamaha führt einen integrierten Airbag ein. Als erstes Modell rüstet der japanische Motorradhersteller damit den Tricity 300 aus, den es weiterhin auch in einer Standardversion ohne das Sicherheitsextra gibt. Den Platz des Airbags an zentraler Stelle hinter der Frontverkleidung nimmt in dieser Variante ein Staufach ein.
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Renault plant drei Dutzend neue Modelle bis 2030
10.03.2026 - Mit dem „futuREady“ hat Renault die Eckpunkte für seine Konzernstrategie bis 2030 definiert. Geplant sind bis zum Ende des Jahrzehnts 36 neue Fahrzeugmodelle. Als operative Marge werden fünf bis sieben Prozent angepeilt.
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06.03.2026 - Volkswagen feiert am Sonntag das 70-jährige Bestehen seines Nutzfahrzeugwerks in Hannover. Am 8. März 1956 startete dort am eigens errichteten Standort die Produktion des legendären Transporters T1. Zuvor war der Bulli im Hauptwerk in Wolfsburg gebaut worden. Wegen des großen Erfolges und begrenzter Kapazitäten am Stammsitz von VW war 1955 der Bau eines „Zweigwerks“, wie es damals hieß, in der niedersächsischen Landeshauptstadt beschlossen worden. Nur ein Jahr später konnte es in Betrieb gehen.
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Opel öffnet die Werkstore in Kaiserslautern
24.02.2026 - Opel veranstaltet am 20. Juni 2026 in Kaiserslautern ein Werksfest. Der Standort feiert sein 60-jähriges Bestehen. Eingeladen sind die Mitarbeiter, deren Familien und Freunde sowie alle Fans der Marke. Wer nicht bei Opel arbeitet, der hat bei einer Werksführung die Gelegenheit, einmal hinter die Kulissen des Presswerksund der Komponentenfertigung zu schauen. Von Kaiserslautern aus werden mehr als 20 Stellantis-Werke in Europa beliefert. In über 30 Modellen von sieben Konzernmarken stecken Bauteile aus Kaiserslautern.
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Der Countdown für den Cupra Raval beginnt
20.02.2026 - Seat hat im Stammwerk Martorell mit den letzten Vorbereitungen für die Serienproduktion des Cupra Raval begonnen. Dort wird auch der VW ID Polo vom Band rollen. Für die Fertigung von Elektroautos hat das Unternehmen rund 160.000 Quadratmeter Werksfläche angepasst, die Produktionslinie 1 renoviert, 1000 neue Roboter in den Karosseriebau integriert und 60 Stanzwerkzeuge für Komponenten installiert – darunter auch die neue PXL-Presse.
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Diese Entwürfe machten Tobias Sühlmann zum neuen Porsche-Chefdesigner
11.02.2026 - Tobias Sühlmann ist erst der fünfte Chefdesigner der Porsche-Geschichte, die 1948 mit dem ersten Sportwagen unter diesem Namen begann. Der Nachfolger von Michael Mauer, der 22 Jahre lang das Porsche-Erscheinungsbild verantwortete, kommt als Sportwagen-Spezialist von McLaren. Er hat jedoch auch schon im VW-Konzern Spuren hinterlassen.
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Mercedes-Benz Marco Polo: Mit Blick auf die Sterne
03.02.2026 - Der Mercedes-Benz Marco Polo war schon Glamping-Mobil, als es das Wort noch gar nicht gab. In der überarbeiteten Version wird der alltagstaugliche Camper-Van auf Basis der V-Klasse noch wohnlicher und praktischer. Vor allem aber entsteht der Ausbau nicht mehr bei Westfalia, sondern im Mercedes-Werk im brandenburgischen Ludwigsfelde südlich von Berlin. Das verspreche „höchste Qualität und schnelle Lieferzeiten“, so Mercedes. Vor der Messepremiere Ende August auf dem Caravan Salon Düsseldorf gewährten die Schwaben schon mal vorab einen Blick auf die Neuerungen.
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