Güterverkehr - Aktuelle Meldungen

IAA Transportation: Hersteller rechnen mit der Politik ab
31.08.2026 - Knapp 30 Prozent der CO₂-Emissionen auf Europas Straßen werden durch den Schwerlastverkehr verursacht. Nutzfahrzeuge bieten daher ein enormes Potenzial, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) will zur IAA Transportation (15. bis 20. September in Hannover) die Politik in die Pflicht nehmen. Der VDA: Die deutschen Nutzfahrzeughersteller haben geliefert, obwohl die Politik in Europa die Infrastruktur „sträflich vernachlässigt“.
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IAA Transportation: Der LNG-Lkw als Teil der Kreislaufwirtschaft
28.08.2026 - Auf der diesjährigen IAA Transportation (15. bis 20. September in Hannover) zeigt das Unternehmen Cespira seine Technologie HPDI 3.0, die umweltschonendere Schwerlasttransporte ermögicht. Im Gespräch mit unserem Autor Wolf Meinertshagnen stellt Cespira-CEO Carlos Gonzalez die Systemtechnologie vor und zeigt den Mehrwert für Hersteller aber auch Flottenbetreiber auf.
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Das Kraftfahrt-Bundesamt wird 75
04.08.2026 - Das Kraftfahrt-Bundesamt in Flensburg wird 75. Das feiert eine der bekanntesten Bundesbehörden am Samstag von 10 bis 16 Uhr mit einem Tag der offenen Tür. Der heutige offizielle Festakt stand unter dem Motto „Mit Verkehrssicherheit punkten“.
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Die Bahn fährt wieder schwarze Zahlen
30.07.2026 - Die Deutsche Bahn hat sich im ersten Halbjahr wirtschaftlich stabilisiert: Erstmals seit 2019 ist das Ergebnis nach Steuern im Kerngeschäft wieder positiv. Dank eines Ergebnissprungs von über 900 Millionen Euro schreibt die DB mit einem Gewinn von 147 Millionen Euro unterm Strich wieder schwarze Zahlen. Im ersten Halbjahr 2025 hatte das Unternehmen noch einen Verlust nach Steuern von 760 Millionen Euro eingefahren. Der Konzernumsatz ist in den ersten sechs Monaten dieses Jahres leicht um 1,8 Prozent auf 13,6 Milliarden Euro gestiegen.
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Wasserstoff-Lkw: Partnerschaft statt Eigenentwicklung
23.06.2026 - Daimler Truck und die Keyou GmbH aus München wollen gemeinsam wasserstoffbetriebene Verbrennungsmotoren als ergänzende und kurzfristig verfügbare Antriebslösung für den Straßengüterverkehr anbieten. Entsprechende Fahrzeuge ab Ende 2027 angeboten werden. Beide Unternehmen setzen dabei auf Partnerschaft statt Eigenentwicklung. Mercedes-Benz verkauft den Actros L 1848 als Sattelzugmaschine und in Mannheim gefertigte Motoren auf Basis der bestehenden 12,8‑Liter‑Plattform an Keyou. Dort erfolgt dann die Wasserstoff-Adaption. Der technische Umbau der Lkw sowie die Integration des von Keyou angepassten Motors erfolgen durch externe Dienstleister. Am Ende entsteht daraus die Sattelzugmaschine Keyou Hice 40 für den Betrieb mit einem Gesamtfahrzeuggewicht von 40 Tonnen. Der Lkw soll eine Leistung von bis zu 476 PS (350 kW) haben und mit einer Tankfüllung bis zu 650 Kilometer zurücklegen können. (aum)
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Chinas Hersteller stützen ihr Inlandsgeschäft mit hohen Exportpreisen
16.06.2026 - Heute legte BloomberNEF den „Electric Vehicle Outlook 2026“ vor. BloombergNEF (BNEF) ist die Forschungs- und Analyseeinheit der führenden US-Wirtschaftsagentur Bloomberg. BNEF forscht zu den Märkten für Energie, Rohstoffe, Klima und die wirtschaftliche Transformation hin zu einer CO₂-ärmeren Wirtschaft. Erstellt werden Datenanalysen, Marktprognosen und Berichte für Unternehmen, Investoren, Regierungen und Finanzinstitutionen. Der Ausblick 2026 für Elektrofahrzeuge in der Zusammenfassung:
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Berufskraftfahrer werden wird leichter
27.05.2026 - Die Poltik ergreift Maßnahmen gegen Fahrermangel im Güterverkehr: Das Bundeskabinett hat heute die vom Verkehrsministerium vorgelegte Änderungsverordnung zur Berufskraftfahrerqualifikationsverordnung sowie zu weiteren straßenverkehrsrechtlichen Vorschriften beschlossen. Damit soll die Grundlage für die langfristige Gewinnung von Berufskraftfahrern geschaffen werden – auch aus dem Ausland. Mit der Änderungsverordnung sollen Zugangshürden abgebaut und Fahrer schneller in den Beruf gebracht werden.
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Der Straße blieben 2,4 Millionen Lkw erspart
30.04.2026 - Der Gütertransport auf der Schiene hat in Österreich im vergangenen Jahr leicht zugelegt. Die Transportmenge lag bei insgesamt 96,2 Millionen Tonnen. Davon beförderten die Österreichischen Bundesbahnen rund 64,3 Prozent (61,9 Millionen Tonnen). Das entspricht über 2,4 Millionen Lastwagen mit Aufliegern, die der Straße erspart blieben.
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ÖBB: Rekord bei Fahrgästen, Dämpfer beim Gewinn
17.04.2026 - Die Österreichischen Bundesbahnen bleiben im Personenverkehr auf Wachstumskurs, doch wirtschaftlich weht ein rauerer Wind: Einerseits markieren 559 Millionen Fahrgäste im vergangenen Jahr einen neuen Höchstwert, andererseits belastet die anhaltende Industrierezession vor allem den Güterverkehr und drückt den Gewinn deutlich.
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Spritpreise: Der AvD fordert wirksame Sofortmaßnahmen
09.04.2026 - Die aktuellen Entwicklungen auf den internationalen Energiemärkten sorgen weiterhin für erheblichen Druck auf die Kraftstoffpreise in Deutschland. Zwar wurde zuletzt eine Waffenruhe in der Golfregion vereinbart und auch die wichtige Handelsroute Straße von Hormus wieder geöffnet, dennoch bleibt die Lage angespannt. Steigende Rohölpreise werden sehr schnell weitergegeben, während sinkende Einkaufspreise nur verzögert ankommen. Selbst bei kurzfristiger Entspannung ist daher kein schneller Preisrückgang zu erwarten, wie der stellvertretende Regierungssprecher Sebastian Hille bestätigte. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) fordert daher von der Politik Maßnahmen, die zu einer direkten Entspannung an der Zapfsäule führen.
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Binnenschifffahrt befördert weniger Güter
25.03.2026 - Immer wieder wird die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene und das Wasser propagiert. Im vergangenen Jahr hat die Binnenschifffahrt in Deutschland allerdings 1,3 Prozent weniger Güter transportiert als 2024. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden auf den Binnenwasserstraßen insgesamt 171,6 Millionen Tonnen Güter befördert (2024: 173,8 Millionen Tonnen). Das ist der niedrigste Wert seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990.
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Experten fordern Nebeneinander von Batterie und Wasserstoff
03.03.2026 - Wasserstoffmobilität im Straßengüter sowie im Flug- und Schiffsverkehr muss als ein Teil der industriepolitischen Priorität behandelt werden, nicht als Nischentechnologie. Das ist eine der Forderungen des Nationalen Wasserstoffrates (NRW), einem Beratergremium aus 22 Experten der Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft, die nicht Teil der öffentlichen Verwaltung sind. Klare Marktsignale, regulatorische Verlässlichkeit, ökonomische Anreize und skalierbare Infrastruktur für alle Fahrzeugsegmente fordert der NRW, damit Deutschland eine führende Rolle bei emissionsfreien Antrieben übernehmen kann, statt von Importtechnologien abhängig zu werden.
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