05.06.2026 -
Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
04.06.2026 - Das Internet hat sich in letzter Zeit intensiv mit Automobildesign beschäftigt - um es vorsichtig auszudrücken. Es begann vielversprechend mit dem eleganten BMW Vision Alpina Concept, das Mitte Mai beim Concorso d’Eleganza am Comer See vorgestellt wurde. Dann folgte der neue viertürige AMG GT, der vielerorts als zu brachial kritisiert wurde. Und das war noch nichts im Vergleich zum Ferrari Luce, der weitere fünf Tage später präsentiert wurde. Selten wurde ein Auto im Netz derart verspottet. Nun gibt es einen weiteren europäischen Supersportwagen – und wir prognostizieren, dass dieser die Community deutlich zufriedener stimmen wird.
04.06.2026 - Nachdem sich die politische Lage Ende der 1950er Jahre etwas entspannt hatte, kehrte Skoda in den internationalen Motorsport zurück und nahm 1956 zum ersten Mal seit 1949 wieder an der prestigeträchtigen Rallye Monte Carlo teil. Anfang der 1960er Jahre sorgte dann der Skoda Octavia Touring Sport (TS) für zahlreiche Siege bei internationalen Rallyes. Die größten Erfolge feierte das Modell in den Händen privater Fahrer bei der Rallye Monte Carlo und der finnischen 1000-Seen-Rallye.
03.06.2026 - Im Frühjahr 1956 begann Skoda nach dem Modell Sport von 1949 erneut mit der Entwicklung eines zweisitzigen Rennwagens, die Ende 1957 in ihre letzte Phase trat: Der 1100 OHC sollte dort anknüpfen, wo der erste und einzige Werkswagen beim prestigeträchtigen 24-Stunden-Rennen von Le Mans 1950 aufgehört hatte. Er war wegen eines kleinen technischen Defekts in der 121. Runde an zweiter Position seiner Klasse liegend ausgeschieden.
02.06.2026 - Unter allen Modellen in der Geschichte von Skoda nimmt der Sport eine besondere Stellung ein – bis heute ist er das letzte tschechische Auto, das mit einer tschechischen Besatzung an den berühmten 24 Stunden von Le Mans teilgenommen hat. Der internationale Motorsport blühte wenige Jahre nach dem Zweiten Weltkrieg auf. So wurde beispielsweise 1949 das berühmte 24-Stunden-Rennen von Le Mans wieder ausgetragen, und ein Jahr später startete die neu gegründete Formel-1-Serie. Die Tschechoslowakei wollte sich der internationalen Konkurrenz mit einem im eigenen Land gebauten Fahrzeug stellen, um die Haltbarkeit von Serienbauteilen zu testen und Fahrzeuge der Marke Skoda im Ausland zu bewerben. Daher fiel die Entscheidung für den Bau des – nomen est omen – Sport, einer sportlichen Variante auf Basis des 1946 vorgestellten Skoda 1101 „Tudor“ (= two door(s) / zwei Türen).
27.05.2026 - Mit der M 1000 RR „Limited Edition Isle of Man TT“ feiert BMW die 115. Austragung der Isle of Man Tourist Trophy in diesem Jahr. Das Sondermodell basiert auf der
BMW M 1000 RR M Competition und wird in einer Auflage von lediglich 115 Stück gefertigt.
16.05.2026 - Porsche würdigt das 50-jährige Jubiläum seiner Transaxle-Modelle und stellt dabei eine Sportwagen-Architektur in den Mittelpunkt, die innerhalb der Markengeschichte eine besondere Rolle einnimmt. Unter dem Titel „Forever Young. Celebrating Transaxle“ hat Porsche Heritage und Museum ein Themenjahr konzipiert, das nicht als klassische Sonderausstellung angelegt ist, sondern als Reihe wechselnder Pop-ups. Der Auftakt im Porsche Museum ist noch bis zum 7. Juni 2026 zu sehen und rückt die Transaxle-Ära bewusst in den kulturellen Kontext der 1980er-Jahre.
15.05.2026 - Ferrari erweitert mit dem HC 25 sein streng limitiertes Special-Projects-Programm um ein weiteres Unikat. Präsentiert bei den Ferrari Racing Days auf dem Circuit of the Americas, verkörpert dieser offene Zweisitzer eine puristische Interpretation klassischer Markenwerte der italienischen Sportwagenschmiede – ohne Elektrifizierung, dafür mit maximaler Individualisierung.
07.05.2026 -
Mit dem TZ wird Lexus im nächsten Jahr eine neue Baureihe einführen. Es handelt sich um ein 5,10 Meter langes Elektro-SUV mit sechs Sitzen in drei Reihen und entsprechend luxuriöser Ausstattung. Lexus spricht von einer „Driving Lounge“ mit speziell abgestimmtem Fahrmodus „Rear Comfort“ und großflächigem Panoramadach, das sich bei über drei Metern Radstand über alle Sitzreihen erstreckt. Bei aufgestellter dritter Sitzreihe bietet der Kofferraum ein Volumen von über 220 Litern, oder – wie Lexus es vorrechnet – Platz für vier 55-Liter- oder zwei 92-Liter-Koffer. wie Lexus es vorrechnet: Platz für vier 55-Liter- oder zwei 92-Liter-Koffer.
01.05.2026 - Auch wenn es im März ein leichtes Zulassungsplus bei den Reisemobilen gab, die Caravan-Händler haben schon bessere Zeiten erlebt. Dies hat die Umfrage der Marktforscher von Miios ergeben, in der Anfang April etwa ein Viertel der Geschäftsführer von den rund 600 in Deutschland aktiven Betriebe interviewt wurden. Nur noch 35 Prozent von ihnen sind mit dem Geschäftsverlauf zufrieden, 26 Prozent dagegen unzufrieden. Die Kundenbindung im Service und beim Zubehörkauf gewinnt da an Bedeutung.
26.04.2026 - Peugeot hat seinem 408 ein Facelift verpasst. Und tatsächlich ist mit dem Begriff schon so gut wie alles gesagt. Denn bis auf die üblichen Retuschen an Front und Heck hat sich die 4,69 Meter lange Fastback-Limousine so gut wie nicht verändert. Warum auch, macht sie doch immer noch eine gute Figur, wenn auch nicht unbedingt mit dem „Wow-Effekt“, den Peugeots Marketing-Lyriker ihm anheften wollen. Doch ein Solitär im SUV-geprägten Kompakt-Segment bleibt der schnittige Franzose mit seiner sportlich-eleganten Form und leicht erhöhten Bodenfreiheit allemal.
24.04.2026 - Der neue EX60 ist für Volvo der Beginn einer neuen Zeitrechnung. Mit dem 4,80 Meter langen SUV rollt in diesem Sommer das erste in Schweden entwickelte und auch dort produzierte vollelektrische Fahrzeug der Marke auf den Markt. Für Volvo-Chef Hakan Samuelsson ist das neue Modell ein „Meilenstein in der Geschichte des Göteborger Werks“, das in den vergangenen vier Jahren vollständig erneuert wurde. „Wir haben hier keinen Stein auf dem anderen gelassen, um das Werk zukunftsfähig zu machen“, erklärte Samuelsson beim Produktionsstart des EX60.