Verbrenner-Aus - Aktuelle Meldungen

Deutschland und Frankreich rütteln am Verbrennerverbot
16.10.2026 - Deutschland und Frankreich wollen sich in der EU für eine Abkehr vom sogenannten Verbrenner-Aus starkmachen. Der aktuelle Plan sieht vor, dass die Autoindustrie die CO2-Emissionen ihrer Fahrzeuge bis 2035 um 90 Prozent gegenüber 2021 senkt. Die restlichen zehn Prozent sollen nach einem Zugeständnis Brüssels durch klimaneutral produzierten Stahl sowie alternative Kraftstoffe ausgeglichen werden können. Bundeskanzler Friedrich Merz und Frankreichs Präsident Emmanuel Macron wollen noch weitergehen. Sie sprachen sich nun dafür aus, die restlichen zehn Prozent nicht so strikt auszulegen. Demnach sollen Benzin- und Diesel-Pkw ohne Ausgleich weiterhin zugelassen werden, solange die Hersteller ihre Flottengrenzwerte trotzdem einhalten. Andere EU-Länder müssten sich nun dieser Position anschließen, um sie letztendlich durchzusetzen. (aum)
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Die Top Ten der Woche
11.05.2026 - Planungssicherheit gegen Marktzwänge – Diesen Konflikt zeigt eine aktuelle Befragung des Fraunhofer-ISI von 75 Managern der Automobilindustrie, vorwiegend von Zulieferern. Das Ergebnis stellt das verbreitete Narrativ infrage, die gesamte Autoindustrie wolle das „Verbrenner-Aus“ kippen. Die 75 zeigen vielmehr ein gespaltenes Meinungsbild. Wer sich vollständig auf die politischen Vorgaben zur Elektromobilität verlassen hat, klagt nun bei der Politik Planungssicherheit ein. Die Verbots-Zweifler verweisen auf die Notwendigkeit, ihre Produkte in allen Märkten verkaufen zu müssen. Einig sind sich aber beide Gruppen offenbar in der Ablehnung der Lockerung von CO₂-Flottengrenzwerten.
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Rückblick: Unsere Tops und Flops des Jahres
31.12.2025 - Auch 2025 beendet unsere Redaktion das Jahr wieder mit einem ganz persönlich geprägten Rückblick. Was war aus automobiler Sicht top, was eher ein Flop? Dass es dieses Mal einige Überschneidungen gibt, spricht für sich. Wir sind jedenfalls gespannt auf 2026.
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EU-Kommission rückt vom strikten Verbrenner-Aus ab
17.12.2025 - Die EU-Kommission rückt ein Stück vom so genannten Verbrenner-Aus ab. Statt 2035 nur noch Neufahrzeuge zuzulassen, die kein Kohlenstoffdioxid ausstoßen, soll das nur noch für 90 Prozent der in Europa verkauften Autos eines Herstellers gelten. Über diesen Vorschlag muss nun das Parlament in Straßburg entscheiden.
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Von der Leyen will Autoherstellern Luft verschaffen
03.03.2025 - EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen will Autobauern etwas Luft verschaffen. Sie werde sich noch in diesem Monat in Brüssel dafür einsetzen, dass die Strafzahlungen für die Überschreitung der CO2-Flottengrenzwerte zunächst nicht jedes Jahr fällig werden. Die Hersteller sollen drei Jahre Zeit bekommen, die seit Jahresbeginn geltenden strengeren Ziele zu erreichen. Hintergrund ist der hinter den Erwartungen zurückbleibende Absatz von Elektrofahrzeugen.
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Uniti: Studie zu e-Fuels hält fachlicher Analyse nicht stand
13.02.2025 - Das Forum Ökologisch-Soziale Marktwirtschaft hat im Auftrag der Klima-Allianz Deutschland vergangene Woche das Papier „E-Fuels und ihre Grenzen – keine Alternative zum Verbrenner-Aus“ vorgelegt (wir berichteten). Eine ganze Reihe der darin aufgestellten Thesen halten nach Einschätzung von Uniti, dem Bundesverband Energie Mittelstand, einer fachlichen Analyse nicht stand. Beide Lobbyorganisationen würden vom Bundesministerium für Wirtschaft und Klimaschutz finanziell gefördert, das eine Nutzung von e-Fuels im Straßenverkehr ablehnt und damit die Chance, Fahrzeuge mit Verbrennungsmotor C02-neutral zu betreiben, blockiert, heißt es hierzu.
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30.01.2025 - „Mobilität muss bezahlbar bleiben und darf nicht zur sozialen Frage werden!“ Diesen Appell richtet Arne Joswig, Präsident des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen. Zum heutigen EU-Autogipfel in Brüssel hat der ZDK gemeinsam mit den europäischen Schwesterverbänden Mobilians (Frankreich), Bovag (Niederlande) und Traxio (Belgien) in einem gemeinsamen Brief, auch das Know-how des europäischen Kfz-Gewerbes bei ihrem strategischen Dialog über die Zukunft der Automobilindustrie zur berücksichtigen. „4,5 Millionen Beschäftigte im Autohandel und in den Werkstätten sorgen dafür, dass Europa verkehrssicher und mobil bleibt. Ohne die Autohäuser und Kfz-Betriebe lässt sich die Transformation hin zur klimaneutralen individuellen Mobilität nicht realisieren“, so Joswig.
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20.12.2024 - Der Bundesrat hat heute über eine Entschließung zum Schutz des Wirtschafts- und Automobilstandortes Deutschland beraten und sie verabschiedet. Die Initiative des Saarlandes beinhaltet vor allem die Forderung an die Bundesregierung, sich auf europäischer Ebene für eine Überprüfung des Verbrennerverbots schon im nächsten Jahr einzusetzen, auf eine Änderung des Stufenmodells bei den CO2-Grenzwerten hinzuwirken und auf ein Aussetzen der drohenden Strafzahlungen für die deutschen Automobilhersteller zu drängen. Gerade letztere, so der Zentralverband Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe, seien im kommenden Jahr eine Gefahr „in der ohnehin angespannten wirtschaftlichen Lage, da der Absatz an Elektroautos bereits seit einem Jahr stagniert und absehbar ist, dass sie dadurch die Zielvorgaben der CO2-Flottengrenzwerte auch für 2025 nicht erreichen werden“.
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Skoda Octavia: Der läuft auch noch länger
15.05.2024 - Er ist mit weitem Abstand der Bestseller im Skoda-Modellprogramm. 1996 als kostengünstige Kompakt-Limousine gestartet, hat sich der tschechische VW-Technik-Klon, vor allem nach Einführung des populären Kombimodells, mit über 7,1 Millionen Exemplaren auch innerhalb des Konzerns zur eigenständigen Größe entwickelt. Für die aktuell vierte Generation stand nun eine Modellauffrischung an, die vor allem neue Einstiegsmotorisierungen und digitale Updates brachte. Und es wird angesichts des drohenden Verbrenner-Aus wohl nicht die letzte gewesen sein.
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Vorschau: China auf dem Vormarsch und BMW hält sich alles offen
15.03.2024 - Immer mehr chinesische Marken drängen auf den Markt. Dabei spielen zunehmend auch eigene Produktionsstätten in Europa eine Rolle. Nach BYD in Ungarn wird auch MG bald hier Autos herstellen. Fast alle bedeutenden chinesischen Hersteller sind inzwischen auf der Suche nach Produktionsstätten, um die geplanten Strafzölle der EU auf diese Weise zu umgehen. Die Frage ist nur, ob sie stillstehende Fabriken übernehmen oder auf der grünen Wiese neu bauen?
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Uniti fordert Verzicht auf Verbrennerverbot
13.03.2024 - Laut einer aktuellen Umfrage unter EU-Bürgern gilt ein Verbot von Fahrzeugen mit Verbrennungsmotor quer durch alle politischen Lager als die unpopulärste klimapolitische Maßnahme. „Das pauschale Verbrenner-Aus in der EU muss daher vom Tisch genommen werden, soll die Akzeptanz für Klimaschutz in der Bevölkerung nicht nachhaltig Schaden nehmen“, mahnt der Bundesverband Mittelstand Energie Uniti.
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Beide überzeugen auf ihre eigene Weise
29.02.2024 - Er war in seiner ersten Generation ein sportlicher gezeichneter, individuellerer BMW X1, und das bleibt der X2 auch in seiner zweiten Modellgeneration. Wir haben das in allen Dimensionen gewachsene Modell unter die Lupe genommen. Gefahren sind wir die stärkere von zwei Elektrovarianten namens iX2 x-Drive 30 mit 230 kW (313 PS) und Allradantrieb sowie die oberste Verbrenner-Ausbaustufe mit 2,0-Liter-Vierzylinder-Ottomotor, die auf die Modellbezeichnung X2 M35i x-Drive hört und mit Vierradantrieb 300 PS (221 kW) leistet. Interessanterweise ist das Elektroauto unter diesen zwei Typen deutlich billiger: Sie steht mit 56.500 Euro in der Preisliste. Der von uns gefahrene Verbrenner kostet stolze 63.800 Euro.
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