Wasser - Aktuelle Meldungen

Interview Thomas Kuwatsch: „Keine Nische, sondern eine vernünftige Lösung“
22.04.2026 - Ari Motors hat schon früh auf kleine Elektrofahrzeuge gesetzt. Basis sind in der Regel Modelle chinesischer Hersteller, die in Borna bei Leipzig an die europäischen Verhältnisse angepasst werden. Das Angebot reicht vom Lastendreirad über den Pkw bis hin zum Dreieinhalbtonner. Bei den Lieferwagen und Transportern punktet das Unternehmen dabei mit einer großen Auswahl an Aufbauvarianten. Jetzt wurde sogar ein Camper vorgestellt. Jens Riedel von der Autoren-Union Mobilität sprach mit Geschäftsführer und Gründer Thomas Kuwatsch über die aktuellen Entwicklungen bei der Elektromobiltität.
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Praxistest Karmann Mobil Dexter 35 H: Flexibel schlafen, clever verstauen
21.04.2026 - Wenn das Schlafzimmer im Camping-Kastenwagen in der Lage ist, sich von der komfortablen Übernachtungsstätte für zwei zu einem veritablen Stauraum für Sportgerät und Urlaubsausrüstung zu wandeln, dann ist das hochgeschätzte Variabilität. Denn der Platz im Heck lässt sich bei entsprechender Konfiguration flexibel nutzen. Karmann Mobil macht den Fiat Ducato zum Dexter 635 H und baut in seinem Heck ein elektrisches Hubbett ein, das mit einer Liegefläche von 160 mal 185 Zentimeter reichlich Platz für zwei Camper bietet. 66.900 Euro kostet die Basisversion des knapp 6,4 Meter langen Camping-Vans, mit allerlei Ausstattungspaketen zur Komfortsteigerung und vor allem mit dem teuren Automatikgetriebe steigt der Preis auf rund 76.000 Euro.
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Stefan Bratzel: „Japans Autoindustrie muss sich neu erfinden“
20.04.2026 - Japan rules. Toyota ist der größte Autohersteller der Welt. Vergangenes Jahr verkaufte der Konzern 11,32 Millionen Fahrzeuge. Damit landete Toyota deutlich vor dem VW-Konzern, der auf 8,98 Millionen Verkäufe kam. Und Honda ist der weltgrößte Motorenhersteller. Rund 20 Millionen Aggregate fertigt das Unternehmen pro Jahr – für Autos und Motorräder, aber auch für Flugzeuge, Boote, Rasenmäher oder Heckenscheren. In Deutschland ist von dieser Japan-Power jedoch wenig zu spüren. Im ersten Quartal 2026 ist Toyota zwar erneut die erfolgreichste japanische Marke, verkaufte insgesamt jedoch weniger Autos als VW allein vom Golf.
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Yamaha übernimmt Torqeedo
10.04.2026 - Yamaha hat Torqeedo übernommen. Der deutsche Anbieter für Elektroantriebe auf dem Wasser bietet Bootsmotoren mit Leistungen von 0,7 kW (1 PS) bis 200 kW (272 PS) für den Freizeitbereich an und ergänzt damit künftig das Portfolio von Yamaha Marine. Ausgewählte Vertragspartner nehmen die Produkte in ihr Angebot auf. Marketing und Vertrieb übernehmen schrittweise die europäischen Ländergesellschaften von Yamaha. Torqeedo wurde 2005 in Starnberg gegründet und beliefert weltweit Bootshersteller mit kompletten Antriebssystemen. (aum)
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Die Begutachtung von Campingfahrzeugen gewinnt an Bedeutung
08.04.2026 - Derzeit sind mehr als eine Million Wohnmobile in Deutschland zugelassenen und repräsentieren erhebliche Werte. Allein der Volumenanstieg seit dem Boom während der Corona-Jahre führt unweigerlich zu mehr Schäden auf den Straßen und häufigeren Streitigkeiten beim Kauf oder der Miete eines Freizeitfahrzeugs. Dies hat den Aufgabenbereich für Sachverständige und Prüfingenieure wesentlich erweitert und erfordert, sich mit den spezifischen Anforderungen dieser Fahrzeugklasse vertraut zu machen.
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Fast jeder vierte Neuwagen ist ein Elektroauto
07.04.2026 - Mit 294.161 Pkw wurden im vergangenen Monat in Deutschland 16 Prozent mehr neue Autos zugelassen als im März 2025. Nach Abschluss des ersten Quartals zeigte sich damit bislang ein Zulassungsplus von 5,2 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Anteil der gewerblichen Neuanmeldungen stieg im März um 13 Prozent und erreichte einen Anteil von 65 Prozent, die privaten Neuzulassungen stiegen nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes um 22,2 Prozent.
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Einfallsreicher Campervan
06.04.2026 - Längs eingebaute Einzelbetten sind die bevorzugte Schlafzimmereinrichtung im Kastenwagen-Camper. Sie bieten einen weitaus komfortableren Ein- und Ausstieg als Doppelquerbetten, lassen sich jedoch meist nur bei größeren Fahrzeuglängen als in der beliebten Sechs-Meter-Klasse realisieren. La Strada hat sich da etwas einfallen lassen: Im 5,93 Meter langen Regent E auf Basis des Mercedes Sprinter sind die Fußenden der Liegeflächen variabel, so dass sie tagsüber zusammen mit einem soliden Tisch als gemütlicher Sitz genutzt werden können.
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Deutschlands kleinstes Wohnmobil ist da
31.03.2026 - Schon bei unserer Fahrt mit dem 901 vor dreieinhalb Jahren schoss unserem Autor die Idee eines Wohnmobilausbaus in den Kopf: Nun bringt Ari tatsächlich einen Camper – auf Basis des 458 Pro. Um die Kosten gering zu halten, wird das Fahrzeug nur mit Wohnaufbau und der nötigen Versorgungsinfrastruktur, aber ohne Möbel geliefert. Dafür kostet Deutschlands wohl kleinstes Reisemobil dann in der Grundversion auch nur 30.381 Euro. Einzige Einschränkung: Der Kofferaufbau hat eine auf etwa 1,85 Meter begrenzte Stehhöhe.
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Binnenschifffahrt befördert weniger Güter
25.03.2026 - Immer wieder wird die Verlagerung des Güterverkehrs von der Straße auf die Schiene und das Wasser propagiert. Im vergangenen Jahr hat die Binnenschifffahrt in Deutschland allerdings 1,3 Prozent weniger Güter transportiert als 2024. Wie das Statistische Bundesamt mitteilt, wurden auf den Binnenwasserstraßen insgesamt 171,6 Millionen Tonnen Güter befördert (2024: 173,8 Millionen Tonnen). Das ist der niedrigste Wert seit der deutschen Vereinigung im Jahr 1990.
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Weniger Verbrauch mit dem Caravan im Schlepp
20.03.2026 - Dass ein Wohnwagen im Schlepp eines Personenwagens dessen Treibstoffverbrauch drastisch nach oben treibt, ist eine Binsenweisheit. Versuche in der Vergangenheit, den Caravan windschlüpfiger zu gestalten, haben zu keinen befriedigenden Ergebnissen geführt. In den 1980er Jahren erfuhren Versuche wie der des Herstellers Tabbert mit dem abgeschrägten Bug des Modells Wind eher Spott als Benzineinsparung. Beim Trailerhersteller Knott geht die Entwicklung nun neue Wege. Man hat sich den Unterboden einmal näher angeschaut. (aum)
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 E-Fuels als zweite Säule
19.03.2026 - Während batterieelektrische Antriebe bei Pkw zunehmend an Bedeutung gewinnen, sieht es in anderen Bereichen anders aus. Rund 37 Prozent der Autos, 62 Prozent der Lkw sowie über 80 Prozent von Schiffen und Flugzeugen werden laut EU-Prognose auch 2040 noch auf flüssige Energieträger angewiesen sein.Eine neue Analyse von eFuel Alliance und Porsche Consulting stellt diese Entwicklung sogar noch deutlicher dar. Sie kommt zu dem Schluss: Der Hochlauf der Elektromobilität könnte langsamer verlaufen als geplant. Kurzfristig bremsen knappe Rohstoffe wie Lithium oder Nickel. Langfristig könnte der schleppende Ausbau der Stromnetze zum limitierenden Faktor werden. Die Folge: Der Bedarf an flüssigen Kraftstoffen dürfte höher bleiben als bislang angenommen.
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