ZDK fordert BKA-Taskforce gegen Betrug im Autohandel
Die geforderte Taskforce soll Informationen von Autohäusern, Softwareanbietern, Handelsplattformen und Ermittlungsbehörden schneller zusammenführen. Ziel sind eine systematische Auswertung aktueller Betrugsmaschen und besser abgestimmte Gegenmaßnahmen. „Wenn Kriminelle echte Details aus Kaufvorgängen kennen, werden gefälschte Zahlungsaufforderungen für Verbraucherinnen und Verbraucher sowie für Betriebe erheblich schwerer zu erkennen“, erklärt ZDK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Hasler.
Der Verband beobachtet zunehmend professionell organisierte Betrugsdelikte. Dazu gehören manipulierte Dokumente, gestohlene Identitäten und kopierte Autohaus-Webseiten. Über vermeintliche Schnäppchen sollen Kunden zu hohen Vorauszahlungen für nicht existierende Fahrzeuge verleitet werden. Die Täter agieren arbeitsteilig und grenzüberschreitend.
Autokäufern rät der ZDK, Zahlungsaufforderungen kritisch zu prüfen und keine Anzahlungen für Online-Fahrzeugreservierungen zu leisten. Geänderte Bankverbindungen sollten sie telefonisch über eine bekannte Nummer verifizieren. Bei verdächtigen Überweisungen sollten Betroffene umgehend Bank und Polizei einschalten. (aum)
Veröffentlicht am 14.10.2026
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