Zwei Schritte auf dem Weg zum VW ID Buzz
Der in Berlin ausgestellte VW T2 Elektro ist eines der frühesten Pionierfahrzeuge der Elektromobilität von Volkswagen Nutzfahrzeuge und hat einen besonderen Bezug zur Stadt. Das Fahrzeug wurde 1977 produziert und am 15. Juli 1977 auf die Berliner Entwässerungswerke zugelassen. Er war bis 1992 als Arbeitsfahrzeug im Einsatz.
Berlin gehörte in den 1970er Jahren zu den wenigen Städten, die sich aktiv an einem groß angelegten Flottenversuch mit elektrisch angetriebenen Nutzfahrzeugen beteiligten. Für diesen Einsatz wurden spezielle Rahmenbedingungen geschaffen: Unter anderem entstand in der Hauptstadt eine Batteriewechselstation, an der die im Laderaum eingesetzte Batterieeinheit (850 kg) innerhalb weniger Minuten gegen eine geladene ausgetauscht werden konnte. Alternativ war das Laden per Kabel möglich. Der T2 Elektro bot eine Batteriekapazität von 21,6 kWh, Reichweiten von bis zu 85 Kilometern, eine Dauerleistung von 16 kW (22 PS) und eine Höchstgeschwindigkeit von 71 km/h. Er verfügte auch bereits über eine Brems-Energie-Rückgewinnung (Rekuperation).
Der e-Bulli von 2020 ist eine Studie und Restomod auf Basis eines 1966 produzierten VW T1 Samba-Bus. Sein Elektromotor leistete 61 kW (83 PS), während die Lithium-Ionen-Batterie eine Kapazität von 54 kWh hatte und Reichweiten von über 200 Kilometern ermöglichte. Zudem verfügte sie über eine Schnellladefähigkeit mit bis zu 100 kW. (aum)
Veröffentlicht am 04.05.2026
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