07.07.2026 - Tanken an Autobahntankstellen ist bekanntermaßen deutlich teurer als anderswo. In einem aktuellen Vergleich hat der ADAC gegenüber Straßentankstellen eine Preisdifferenz von im Schnitt rund 33 Cent für beide Kraftstoffsorten ermittelt.
06.07.2026 - Unter den chinesischen Herstellern, die aktuell nach Europa drängen, besitzt Geely wahrscheinlich die meisten europäischen Gene. Zum Konzern, der vor 25 Jahren mit der Automobilproduktion begann, gehören inzwischen Volvo, Lotus und London Taxi. Außerdem ist das Unternehmen mit knapp zehn Prozent an Daimler-Benz beteiligt. In Raunheim bei Frankfurt hat Geely zudem bereits im Jahr 2018 sein europäisches Entwicklungszentrum eingerichtet. Jetzt startet Geely mit zwei Modellen auf dem deutschen Markt. Neben dem Starray EM-i mit Plug-in-Hybridtechnik steht mit dem Geely E5 ein vollelektrisches SUV bei den Händlern. Die Preisliste beginnt bei 37.990 Euro.
04.07.2026 - Exakt 923.538 Oldtimer waren Anfang 2026 in Deutschland zugelassen. So viele wie noch nie zuvor. Ein Rekordwert, der aus den Daten des Kraftfahrt-Bundesamtes (KBA) hervorgeht. Dennoch ist kaum jemand in der Szene in euphorischer Feierlaune. Zu groß sind die Probleme, vor denen die Oldtimer-Community derzeit steht. Es geht um das Erbe der Leidenschaft für betagte Fahrzeuge.
03.07.2026 - Stellantis bleibt in Deutschland auf Wachstumskurs: Von Januar bis Juni haben die Marken des Konzerns mehr als 183.000 Pkw neu zugelassen. Das sind 15 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Der Marktanteil stieg um einen Prozentpunkt auf 12,4 Prozent. Angetrieben von den Bestsellern Fiat 500 Elektro, Leapmotor T03 und Citroën e-C3 sowie Opel Grandland Electric und Corsa Electric stieg die Nachfrage nach den Elektroautos um über 200 Prozent. Der BEV-Marktanteil erhöhte sich binnen Jahresfrist um 4,3 Prozentpunkte auf 11,9 Prozent.
03.07.2026 - Im Juni wurden 296.378 Pkw zugelassen. Das sind 15,7 Prozent mehr als im Vorjahresmonat. Private Anmeldungen legten nach Angaben des Kraftfahrt-Bundesamtes um 28,6 Prozent zu, gewerbliche Zulassungen stiegen um 9,4 Prozent. Der Anteil privater Halter betrug 36,6 Prozent, 63,4 Prozent der Fahrzeuge entfielen auf gewerbliche Anmeldungen. Für das erste Halbjahr ergibt sich damit gegenüber den ersten sechs Monaten des Jahres 202 ein Plus von 5,8 Prozent auf 1.484.393 Neuwagen. Größter Gewinner unter den deutschen Marken war im ersten Halbjahr Opel mit einem Zuwachs von 14,5 Prozent. Marktführer bleibt VW, stärkster Importeur ist Skoda.
02.07.2026 - Wenn Fiat-Chef Olivier François über die ganz kleinen Modelle seines Unternehmens spricht, blickt er zunächst zurück und beschreibt die lange Geschichte der Klein- und Kleinstwagen der Marke. Danach beginnt die Geschichte der Mikromobilität der Italiener bereits in den 1930er Jahren mit dem ersten Topolino, der damals als italienischer Volkswagen auf die Straßen von „Bella Italia“ rollte. Und dann kamen die Nachfolger Fiat 500 und 126, die den Ruf von Fiat als Spezialist für diese automobile Klasse festigte. Aktueller Vertreter ist der neue Topolino, der sich in den vergangenen Jahren zum europäischen Marktführer bei den elektrischen Leichtfahrzeugen (L6e) entwickelt hat.
02.07.2026 - Als Toyota zum Ende des letzten Jahrtausends den hohen Bedarf an Kleinwagen in Europa richtig einschätzte, gingen die japanischen Produktionsstrategen auf die Suche nach einem Standort für ein neues Werk nahe am Kunden. Die Wahl fiel schließlich auf Valenciennes in Nordfrankreich – nicht weit weg von der belgischen Grenze und dem europäischen Toyota-Konzernsitz in Brüssel. Inzwischen hat das Werk seine ersten 25 Produktionsjahre vollgemacht. Gebaut werden dort ausschließlich Yaris – inzwischen in der vierten Modellgeneration.
02.07.2026 - Die deutschen Vertreter im Wohnmobil-Vielmarken-Konzern Trigano bildet das Trio Eura Mobil, Karmann Mobil und Forster. Die beiden Letzteren kündigen für die kommende Saison eine große Zahl von Erneuerungen an, die für mehr Komfort, mehr Platz und mehr Sicherheit beim Campen sorgen sollen. Auffällig ist besonders die Entwicklung bei der Bordtechnik. So werden in vielen Modellen künftig haltbarere Lithium-Batterien eingebaut und mit Wechselrichter und Solarzellen auf 230-Volt-Haushaltsstrom getrimmt. Autarkie ist eben gefragt.
01.07.2026 - Im Januar hat das Bundesverkehrsministerium einen Förderaufruf für den Aufbau eines Netzes zur Betankung schwerer Nutzfahrzeuge mit Wasserstoff in Deutschland gestartet. Bis zum Ende der Einreichungsfrist am gestrigen Dienstag gingen 526 Anträge mit einem beantragten Fördervolumen von 455 Millionen Euro ein. Darunter sind 71 Anträge für Tankstellen und 455 Anträge für Fahrzeuge und Fahrzeugflotten. Dafür stellt der Bund insgesamt 220 Millionen Euro bereit. (aum)
01.07.2026 - Mitsubishi hat erneut den „Bankenmonitor“ der Fachpublikation „Autohaus“ gewonnen. Die herstellereigene MKG-Bank holte nicht nur den Sieg bei den kleinen Importeuren mit unter 1,5 Prozent Marktanteil, sondern erzielte mit der Note 1,72 auch das beste Ergebnis überhaupt und verteidigte damit den Titel aus dem Vorjahr. Bei den größeren Importeuren lag – zum 20. Mal in Folge – die Toyota-Kreditbank (TKG) vorn, die mit 1,82 benotet wurde. Bei den deutschen Volumenherstellern gewann Volkswagen mit 2,39 vor Opel. BMW belegte Platz eins bei den Premiumherstellern.
30.06.2026 - Viele historische Städte in Europa sind Reiseziele für deutsche Touristen. Wer mit dem Auto unterwegs ist, der muss sich vor Ort eventuell aber auf besondere Parkregeln einstellen. Farbige Markierungen machen in vielen Ländern kenntlich, wo geparkt werden darf und wo nicht, erklärt der Automobilclub von Deutschland. Am Bordstein- oder Fahrbahnrand angebrachte gelbe Streifen zeigen verbotenes Halten, bei durchgängigen Linien auch nicht erlaubtes Parken, an. Diese Art von Vorschriften sind etwa in Frankreich, Holland, Irland, Österreich und der Schweiz zu finden.
30.06.2026 - Lastwagen, Anhänger und Auflieger müssen in Europa mit einem Unterfahrschutz ausgerüstet sein. Er soll verhindern, dass ein Pkw bei einem Auffahrunfall unter den Lkw rutscht. Diese Unfälle enden besonders häufig tödlich, da die Fahrgastzelle stark deformiert wird und Schutzsysteme wie Gurt oder Airbag nicht mehr schützen können. Trotz der gesetzlichen Regelung zeigen Daten der ADAC-Unfallforschung, dass solche Unfällenach wie vor relativ häufig vorkommen und bei denen laut Euro NCAP pro Jahr in der EU und Großbritannien rund 400 Menschen pro Jahr sterben. Mehrere Crashtests mit Beteiligung von ADAC, Euro NCAP sowie Partnern aus Schweden und USA zeigen jetzt: Der Unterfahrschutz, wie er nach aktueller Norm vorgeschrieben ist, hat nahezu keine Wirkung.