Licht - Aktuelle Meldungen

Norton bringt die Atlas
11.06.2026 - Nach der Manx bringt Norton mit der Atlas nun als zweites Modell einen Mittelklasse-Adventure-Tourer auf den Markt. Der 585 Kubikzentimeter große Reihenzweizylinder mit 270-Grad-Kurbelwelle entwickelt 70 PS (52 kW) bei 9300 Umdrehungen in der Minute und ein maximales Drehmoment von 57 Newtonmetern bei 7500 Touren. Der Motor dient als tragendes Element. Neben der Atlas mit 19-Zoll-Vorderrad gibt es die straßenorientiertere Ausführung GT mit 17-Zoll-Bereifung auch vorne. Beide wiegen mit leerem Tank um die 190 Kilogramm. Ausgestattet sind Atlas und Atlas GT mit einstellbarem KYB-Fahrwerk vorn und hinten, Doppelscheibenbremse, fünf Fahrmodi, Wheelie- und Slide-Kontrolle, Sechs-Achsen-IMU und Tempomat sowie 8-Zoll-TFT-Display mit integrierter Navigation und Anbindung an die Norton Rider App. Bei den Apex-Varianten gehört das optionale Kurvenlicht zur Serienausstattung.
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Der Bulli nimmt die nächste Evolutionsstufe
11.06.2026 - Volkswagen startet den Vorverkauf der neuen Evolutionsstufe des Bulli. Multivan und California bekommen ein neues digitales Cockpit und einen erweiterten Travel Assist. Erkennbar ist der neue Modelljahrgang an der geänderten Frontpartie mit neu gestalteten LED-Scheinwerfern und -Leuchten. Das Angebot wird durch das Sondermodell „Generation“ mit besonderer Ausstattung und exklusiver Zweifarblackierung in Candy Weiß / Sunset Red Metallic (optional) ergänzt.
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Westfalia geht mit Nansen auf die Reise
10.06.2026 - Seit jeher setzt Westfalia bei der Taufe seiner Kastenwagen-Camper auf große Namen. Der James Cook auf Mercedes Sprinter und der Sven Hedin auf VW LT gehören zu den erfolgreichsten Modellen der früher in Rheda-Wiedenbrück beheimateten Marke. Der Unternehmenssitz wurde nach der Übernahme durch die französische Rapido-Gruppe Richtung Osten verlagert, heure ist Gotha der Standort von Westfalia. Für das neue Modelljahr kündigt der Hersteller eine neue Baureihe an, die erneut nach einem Entdecker benannt wird. Der Nansen basiert auf dem Fiat Ducato und ist in zwei Aufbaulängen zu Preisen ab 69.490 Euro zu haben.
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Ducatis erste Enduro
10.06.2026 - Ducati hat vom Motocrosser Desmo 450 MX seine erste Enduro abgeleitet. Auch wenn die Desmo 450 EDS mit einer Leistung von etwa 20 PS als straßenzulassungsfähiges Homologationsmodell an den Händler ausgeliefert wird, handelt es sich in erster Linie um ein Sportmotorrad für den Renneinsatz, bei dem die EDS dann weit über 50 PS liefert: Ambitionierte Fahrer können ein entsprechendes Performance-Racing-Kit inklusive spezifischer Traktionskontrolle erwerben und in einer autorisierten Werkstatt montieren lassen.
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Dodge lässt wieder die Muskeln spielen
10.06.2026 - Ab sofort kann auch in Europa der neue Dodge Charger bestellt werden. Er wurde als Multi-Energy-Vehicle entwickelt. So gibt es das legndäre Muscle Car sowohl mit Sechszylinder-Benzinmotor als auch als vollelektrischen Daytona. Der Charger wird sowohl als zweitüriges Coupé als auch als viertürige Limousine sowie in zwei Ausstattungsstufen angeboten.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (10): Die kurze Karriere der ersten RS
09.06.2026 - Anfang der 1970er Jahre erkannte Skoda, dass Motoren mit einem Hubraum von bis zu 1300 Kubikzentimetern – wie im 120 S Rallye – bei anspruchsvollen Rallyes gegen die internationale Konkurrenz nicht bestehen konnten. Daher wurde beschlossen, ein Rallye-Fahrzeug mit einem entsprechend großen Hubraum zu entwickeln. Bevor der legendäre Skoda 130 RS die tschechoslowakischen Rennstrecken eroberte, vertraten die Coupés 180 RS und 200 RS die Marke im Rallyesport.
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Mazda speichert CO2 in einem Tank
09.06.2026 - Mazda Motor Corporation hat beim 24-Stunden-Rennen von Fuji sein in der Entwicklung befindliches CO2-Abscheidungssystem „Mazda Mobile Carbon Capture“ unter realen Rennbedingungen weiter erprobt. Ein entsprechend ausgerüstetes Fahrzeug durchlief einen Test, bei dem erstmals die C2-Abscheidung und -Speicherung während der Fahrt kombiniert wurden. Bei dem mit HVO-Diesel betriebenen Mazda Spirit Racing 3 Future Concept (Nr. 55) wurde das System um eine Desorptionsfunktion und einen Speichertank erweitert: Neben der CO2-Adsorption ermöglicht es nun auch die Desorption (Loslösen) sowie die Speicherung des freigesetzten CO2 in einem integrierten Tank. Als Adsorptionsmaterial kommt weiterhin Zeolith mit poröser Struktur zum Einsatz, das bei Erwärmung gebundenes Kohlenstoffdioxid wieder freisetzt.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (9): Der Spider fand ein kurioses Ende
08.06.2026 - 1972 legte der Internationale Automobilverband (FIA) die Klassen B5 und B6 zur Klasse B5 für Fahrzeuge mit einem maximalen Hubraum von 3000 Kubikzentimetern zusammen. In der tschechoslowakischen Meisterschaft wurde die Hubraumgrenze auf 2,0 Liter geändert, was das damalige Staatsunternehmen AZNP (Automobilové závody, národní podnik; die heutige Marke Skoda) dazu veranlasste, mit der Entwicklung eines offenen Zweisitzers für Rundstrecken- und Bergrennen zu beginnen.
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ZF präsentiert in Istanbul Lösungen für Busse
08.06.2026 - ZF präsentiert auf der Busworld Türkei in Istanbul (17.–19.6.) seine neuesten Technologien für den ÖPNV. Dazu gehört die elektrische Portalachse Axtrax 2 LF für Stadtbusse. Im Vergleich zur Vorgängergeneration ermöglicht das System durchschnittliche Energieeinsparungen von rund 20 Prozent. Dadurch können Hersteller entweder die Batteriekapazität reduzieren oder die nutzbare Reichweite der Fahrzeuge erhöhen. Neu erweitert wird die elektrische Achse durch die Softwarelösung ZF Health Check. Sie analysiert die Antriebsstrangdaten und ermöglicht eine kontinuierliche Zustandsüberwachung sowie die frühzeitige Fehlererkennung.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (8): Eine Familienlimousine auf der Rallyepiste
07.06.2026 - Der Skoda 1000 MB darf durchaus als große Ingenieursleistung im real existierenden Sozialismus der 60er-Jahre gelten. Zu seiner Zeit konnte sich das Modell durchaus mit den besten europäischen Familienautos der Ein-Liter-Klasse messen und übertraf seine westlichen Konkurrenten in einigen Bereichen sogar. Für das Jahr 1964 war der 1000 MB nicht nur wegen seiner Heckmotor-Heckantriebs-Anordnung fortschrittlich, sondern auch wegen seiner selbsttragenden Karosserie mit verschraubten Karosserieteilen und Einzelradaufhängung vorne und hinten. Das fortschrittlichste Merkmal war jedoch der Motorblock und das Getriebegehäuse aus Aluminium, die im damals modernsten Druckgussverfahren hergestellt wurden. Natürlich war es das Hauptanliegen der Entwickler, der Tschechoslowakei ein modernes Auto zu bieten und es auch auf den anspruchsvollsten ausländischen Märkten anzubieten. Das gelang: Die Produktionslinie hatte Mühe, die Nachfrage zu bedienen, die auch durch den Einsatz des Fahrzeugs im Motorsport beflügelt wurde.
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125 Jahre Motorsport bei Skoda (7): Der kurze Ausflug in den Formel-Sport
05.06.2026 - Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
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Praxistest Ari Bruni: Vier Sitze in der Nische
05.06.2026 - Nein, auch wenn er so aussieht: Der vollelektrische Ari Bruni ist kein Leichtfahrzeug der Klasse L3e („Mopedauto“) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dagegen sprechen neben dem regulären Pkw-Kennzeichen auch die vier Sitze. Der Kfz-Schein spricht sogar vom Gegenteil eines leichten Fahrzeugs. Die Zulassungsbehörden stufen den 3,06 Meter kurzen Zweitürer als „Schweres Vierradmobil zur Personenbeförderung“ ein. Hinter der etwas sperrigen Bezeichnung steckt die Fahrzeugklasse L7e, die eine maximale Motorleistung von 20 PS (15 kW) erlaubt.
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