10.06.2026 - Seit jeher setzt Westfalia bei der Taufe seiner Kastenwagen-Camper auf große Namen. Der James Cook auf Mercedes Sprinter und der Sven Hedin auf VW LT gehören zu den erfolgreichsten Modellen der früher in Rheda-Wiedenbrück beheimateten Marke. Der Unternehmenssitz wurde nach der Übernahme durch die französische Rapido-Gruppe Richtung Osten verlagert, heure ist Gotha der Standort von Westfalia. Für das neue Modelljahr kündigt der Hersteller eine neue Baureihe an, die erneut nach einem Entdecker benannt wird. Der Nansen basiert auf dem Fiat Ducato und ist in zwei Aufbaulängen zu Preisen ab 69.490 Euro zu haben.
10.06.2026 -
Ducati hat vom Motocrosser Desmo 450 MX seine erste Enduro abgeleitet. Auch wenn die Desmo 450 EDS mit einer Leistung von etwa 20 PS als straßenzulassungsfähiges Homologationsmodell an den Händler ausgeliefert wird, handelt es sich in erster Linie um ein Sportmotorrad für den Renneinsatz, bei dem die EDS dann weit über 50 PS liefert: Ambitionierte Fahrer können ein entsprechendes Performance-Racing-Kit inklusive spezifischer Traktionskontrolle erwerben und in einer autorisierten Werkstatt montieren lassen.
10.06.2026 - Ab sofort kann auch in Europa der neue Dodge Charger bestellt werden. Er wurde als Multi-Energy-Vehicle entwickelt. So gibt es das legndäre Muscle Car sowohl mit Sechszylinder-Benzinmotor als auch als vollelektrischen Daytona. Der Charger wird sowohl als zweitüriges Coupé als auch als viertürige Limousine sowie in zwei Ausstattungsstufen angeboten.
09.06.2026 - Anfang der 1970er Jahre erkannte Skoda, dass Motoren mit einem Hubraum von bis zu 1300 Kubikzentimetern – wie im 120 S Rallye – bei anspruchsvollen Rallyes gegen die internationale Konkurrenz nicht bestehen konnten. Daher wurde beschlossen, ein Rallye-Fahrzeug mit einem entsprechend großen Hubraum zu entwickeln. Bevor der legendäre Skoda 130 RS die tschechoslowakischen Rennstrecken eroberte, vertraten die Coupés 180 RS und 200 RS die Marke im Rallyesport.
08.06.2026 - 1972 legte der Internationale Automobilverband (FIA) die Klassen B5 und B6 zur Klasse B5 für Fahrzeuge mit einem maximalen Hubraum von 3000 Kubikzentimetern zusammen. In der tschechoslowakischen Meisterschaft wurde die Hubraumgrenze auf 2,0 Liter geändert, was das damalige Staatsunternehmen AZNP (Automobilové závody, národní podnik; die heutige Marke Skoda) dazu veranlasste, mit der Entwicklung eines offenen Zweisitzers für Rundstrecken- und Bergrennen zu beginnen.
08.06.2026 - Skoda hat im spanischen Volkswagen-Werk Navarra in Pamplona mit der Produktion des Epiq begonnen. Es ist das zweite europäische Modell der Marke, das außerhalb Tschechiens gebaut wird. Das Unternehmen hält sich damit seine eigenen Produktionskapazitäten für andere stark nachgefragte Fahrzeuge frei.
08.06.2026 - Die Alfa Romeo Driving Academy lädt in Varano de’ Melegari zum Härtetest: In einem professionellen Fahrertraining können Kunden der italienischen Marke ans absolute Limit gehen. Wir waren vor Ort und haben den Grenzbereich gesucht – und gefunden.
Der Geruch von verbranntem Gummi, heißem Asphalt und Benzin liegt wie ein unsichtbarer Nebel über der Boxengasse. Dieses exklusive Erlebnis auf der Rennstrecke von Varano steht bald auch interessierten Alfa-Kunden offen. Für Käufer einer neuen Giulia Quadrifoglio oder Stelvio Quadrifoglio ist ein eintägiges Training in der Provinz Parma im Kaufpreis von 100.700 Euro beziehungsweise 108.800 Euro enthalten. Anderen Alfa-Kunden soll der Zugang zu besonders attraktiven Konditionen angeboten werden, wie es heißt. Wie hoch der Preis letztendlich ist, steht aber noch nicht fest.
07.06.2026 - Der Skoda 1000 MB darf durchaus als große Ingenieursleistung im real existierenden Sozialismus der 60er-Jahre gelten. Zu seiner Zeit konnte sich das Modell durchaus mit den besten europäischen Familienautos der Ein-Liter-Klasse messen und übertraf seine westlichen Konkurrenten in einigen Bereichen sogar. Für das Jahr 1964 war der 1000 MB nicht nur wegen seiner Heckmotor-Heckantriebs-Anordnung fortschrittlich, sondern auch wegen seiner selbsttragenden Karosserie mit verschraubten Karosserieteilen und Einzelradaufhängung vorne und hinten. Das fortschrittlichste Merkmal war jedoch der Motorblock und das Getriebegehäuse aus Aluminium, die im damals modernsten Druckgussverfahren hergestellt wurden. Natürlich war es das Hauptanliegen der Entwickler, der Tschechoslowakei ein modernes Auto zu bieten und es auch auf den anspruchsvollsten ausländischen Märkten anzubieten. Das gelang: Die Produktionslinie hatte Mühe, die Nachfrage zu bedienen, die auch durch den Einsatz des Fahrzeugs im Motorsport beflügelt wurde.
05.06.2026 -
Der Grand Prix (GP) der Tschechoslowakei im September 1949 sollte für lange Zeit das letzte internationale Autorennen in dem damals kommunistischen Land sein. Als sich 1964 die Vorschriften für die traditionelle Formel-3-Monoposto-Klasse änderten, reagierte Skoda dank des damals bereits in der Entwicklung befindlichen 1000 MB schnell. Drei Einsitzer traten in der Saison 1965 mit den erfahrenen Fahrern Václav und Jaroslav Bobek sowie Miroslav Fousek an. Die neu geschaffene Klasse bot der Marke und ihren Fahrern zudem Gelegenheit, sich mit der Konkurrenz aus Westeuropa zu messen.
05.06.2026 - Der knuffige Ka ist ebenso wie der Bestseller Fiesta auf der Strecke geblieben: Wer einen Kleinwagen sucht, muss sich woanders als bei Ford umsehen. Oder mit dem Puma vorlieb nehmen, der als B-Segment-SUV auf 4,2 Meter Länge kommt und mit gefälligen Formen gar nicht mal schlecht dasteht. Noch glatter wird die Frontpartie, wenn sich der Kunde für die elektrische Variante des Viertürers entscheidet, die für mindestens 36.900 Euro beim Händler steht. Dafür gibt es 124 kW (168 PS) und eine angenehm leicht fallende Bedienung.
05.06.2026 - BYD ist inzwischen der größte Elektroautobauer der Welt. Doch die Chinesen können auch anders. Der Dolphin G DM-i ist ein Kleinwagen mit Plug-in-Hybrid-Antrieb, mit dem sie ab dem Spätsommer im Revier von Polo, Corsa & Co. erscheinen. Frank Wald hat sich schon mal vorab ans Lenkrad gesetzt.
05.06.2026 - Nein, auch wenn er so aussieht: Der vollelektrische Ari Bruni ist kein Leichtfahrzeug der Klasse L3e („Mopedauto“) mit einer bauartbedingten Höchstgeschwindigkeit von 45 km/h. Dagegen sprechen neben dem regulären Pkw-Kennzeichen auch die vier Sitze. Der Kfz-Schein spricht sogar vom Gegenteil eines leichten Fahrzeugs. Die Zulassungsbehörden stufen den 3,06 Meter kurzen Zweitürer als „Schweres Vierradmobil zur Personenbeförderung“ ein. Hinter der etwas sperrigen Bezeichnung steckt die Fahrzeugklasse L7e, die eine maximale Motorleistung von 20 PS (15 kW) erlaubt.