Tankstellen - Aktuelle Meldungen

ADAC-Analyse: Österreich-Modell verteuert Tanken erheblich
21.04.2026 - Seit der Einführung des Österreich-Modells an den deutschen Tankstellen am 1. April 2026 ist das Niveau der Spritpreise im Vergleich zur Zeit vor der neuen Regelung gestiegen. Das zeigt eine aktuelle Auswertung des ADAC. So ergibt ein Vergleich des Ölpreises und des Euro-Dollar-Wechselkurses im März bei der bisherigen, freien Preisgestaltung mit dem April und dem jetzt geltenden Österreich-Modell, dass das grundsätzliche Preisniveau deutlich höher liegt. Die Mineralölkonzerne preisen mit der einmaligen Erhöhung um 12 Uhr einen hohen Risikoaufschlag ein, der im Tagesverlauf nur langsam abgebaut wird. Auch die Zeiträume, in denen man unterhalb des Tagesdurchschnitts tanken kann, sind im Vergleich zum freien Preismodell kürzer geworden. Autofahrer konnten somit im alten Modell ebenfalls gut planen, aber im Durchschnitt vor allem günstiger tanken.
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UNITI: Steuersenkung auf Kraftstoffe wird 1:1 weitergegeben
20.04.2026 - Im Finanzausschuss des Deutschen Bundestags fand heute die Anhörung zum 2. Energiesteuersenkungsgesetz statt. Dem Gesetzentwurf zufolge soll die Energiesteuer auf Benzin und Diesel am 1. Mai für zwei Monate um 17 Cent je Liter abgesenkt werden, um die Preiseffekte des Iran-Kriegs für Autofahrer und Unternehmen an den Tankstellen abzudämpfen. Nach Einschätzung des UNITI Bundesverband EnergieMittelstand werde diese Senkung schon zum Stichtag „vollumfänglich bei den Autofahrern ankommen“.
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Spritpreise: AvD fordert auch langfristige Strategien
16.04.2026 - Nachdem die 12-Uhr-Regelung an den Tankstellen weniger für eine Entlastung, sondern eher für mehr Verlässlichkeit gesorgt hat, befasst sich der Bundestag heute in erster Lesung mit der Senkung der Mineralölsteuer. Der Automobilclub von Deutschland (AvD) begrüßt diese „direkte Entlastung“ der Verbraucher, mahnt jedoch eine konsequente Umsetzung an.
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Brandenburger und Bayern tanken am teuersten
16.04.2026 - Kraftfahrer in Brandenburg und Bayern müssen derzeit deutschlandweit die höchsten Kraftstoffpreise bezahlen. Die monatliche ADAC-Auswertung der Tankstellenpreise in den 16 deutschen Bundesländern von heute 11 Uhr zeigt, dass Super E10 in Brandenburg mit durchschnittlich 2,078 Euro derzeit am meisten kostet. Teuerstes Tank-Land für Dieselfahrer ist Bayern: Der Preis für einen Liter des Selbstzünderkraftstoffs liegt dort aktuell im Schnitt bei 2,212 Euro.
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Die Kraftstoffpreise sinken
15.04.2026 - Die Preise an den Tankstellen haben gegenüber der Vorwoche spürbar nachgegeben. Das trifft vor allem auf Diesel zu, der seit Wochen – anders als üblich – teurer ist als Benzin. Der ADAC spricht von einer Entspannung am Kraftstoffmarkt, sieht aber noch lange keine Entwarnung. Nach Angaben des Automobilclubs kostet ein Liter Diesel momentan im bundesweiten Durchschnitt 2,286 Euro. Das sind 16,1 Cent weniger als vor sieben Tagen. Nur etwa halb hat sich Benzin verbilligt. Für einen Liter Super E10 müssen Auto- und Motorradfahrer im Mittel 2,107 Euro bezahlen – ein Minus von 8,1 Cent.
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LPG bei Senkung der Energiesteuer vergessen
14.04.2026 - Pro Monat werden in Deutschland immer noch mehr als 1000 Autos mit Flüssiggas neu zugelassen. Dem Deutschen Verband Flüssiggas (DVFG) gehen daher die Pläne der Bundesregierung zur Senkung der Preise an den Tankstellen nicht weit genug.
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Erste Verstöße gegen die 12-Uhr-Regelung
10.04.2026 - Das Kartellamt hat in den vergangenen Tagen mehrfach Verstöße gegen die neue 12-Uhr-Regelung an Tankstellen festgestellt. Diese können mit bis zu 100.000 Euro Strafe geahndet werden. Aktuell dürfen die Preise an den Zapfsäulen nur einmal täglich erhöht werden, und zwar um 12 Uhr. Preissenkungen sind hingegen bis zum Mittag des nächsten Tages jederzeit möglich.
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Diesel geht durch die Decke
08.04.2026 - Die Kraftstoffpreise sind in der ersten Aprilwoche in Deutschland erneut dramatisch gestiegen. Wie die aktuelle ADAC-Auswertung zeigt, verteuerte sich Diesel B7 gegenüber der Vorwoche um 13,1 Cent je Liter, Super E10 um 8,1 Cent. Für den Automobilclub steht fest: Obwohl an beiden Stichtagen vergleichbare Ölpreise herrschten, ist das Tanken nach Einführung der 12-Uhr-Regelung noch einmal deutlich teurer geworden. Sie gilt in Deutschland seit dem 1. April und erlaubt es den Tankstellen, die Preise nur noch einmal täglich um 12 Uhr anzuheben, jedoch beliebig oft im Tagesverlauf zu senken. Mit dem sogenannten Österreich-Modell wollte die Bundesregierung eigentlich die Verbraucher entlasten.
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Das 12-Uhr-Modell bewirkt das Gegenteil
08.04.2026 - Die Einführung des österreichischen Modells, nach dem Tankstellen nur noch einmal mittags die Preise erhöhen dürfen, hat die Kosten für Autofahrer nicht gesenkt. Nach Einführung der Neuregelung am 1. April sind demnach die durchschnittlichen Preise – ausgehend von einem hohen Niveau – deutlich gestiegen. Bei Diesel wurde bereits am ersten Tag das mehrjährige Allzeithoch überschritten und seitdem jeden Tag auf ein Neues übertroffen, stellt der ADAC fest. Auch die Kraftstoffsorte Super E10 kommt inzwischen nahezu an den damaligen Höchststand heran.
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Die Top Ten der Woche bei den Medien der Autoren-Union Mobilität
06.04.2026 - Glaubt hier jemand an den Zauber der 12.00-Uhr-Regel? Früher unterhielten die Mineralölkonzerne große Informationsnetze, um die Preise an den Tankstellen in der Nachbarschaft im Blick zu haben und auf Preisänderungen reagieren zu können. Dann nahmen die Benzinpreis-Apps ihnen diese Arbeit ab. Statt Regionalmanager übernahm ein Computer in der Zentrale die Preispolitik, basierend auf den bundesweiten Echtzeitdaten der Benzinpreis-Apps. So war beiden geholfen – den Tankenden und den Tankstellen. Die Echtzeitdaten bekommen sie immer noch frei Haus. Aber den Computer können sie abstellen. Wegen der 12.00-Uhr-Regel wird alles einfacher, aber bisher nicht billiger. Warum auch?
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Kraftstoffpreise dürfen nur einmal am Tag steigen
01.04.2026 - Ab heute dürfen Tankstellen ihre Kraftstoffpreise nur noch einmal am Tag, und zwar nur um 12 Uhr, erhöhen. Gesenkt werden dürfen sie jederzeit. Damit reagiert die Bundesregierung auf die durch den Iran-Krieg ausgelöste Preisexplosion bei Benzin und Diesel. Experten bezweifeln allerdings einen postiven Effekt für die Verbraucher. Die können sich nun aber wenigstens darauf verlassen, dass Tanken um die Mittagszeit auf jeden Fall am teuersten ist und der Literpreis im weiteren Tageslauf und bis zum Mittag des nächsten Tages nicht mehr steigt. Mineralölkonzernen droht bei Zuwiderhandlung ein Bußgeld von bis zu 100.000 Euro.
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Kraftstoffpreise in vielen Staaten prozentual stärker gestiegen als in Deutschland
27.03.2026 - Der Eindruck täuscht: Die Kraftstoffpreise vor Steuern und Abgaben sind in zahlreichen EU-Ländern infolge des Iran-Krieges prozentual stärker gestiegen als in Deutschland. Das meldet Uniti, der Bundesverband Energie Mittelstand, unter Hinweis auf eine Analyse von Daten aus dem von der Europäischen Kommission veröffentlichten „Weekly Oil Bulletin“.
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