Klimafreundlich - Aktuelle Meldungen

ADAC fordert klare Regeln für Kältemittel R134a
02.09.2026 - Für Halter älterer Fahrzeuge mit R134a-Klimaanlage könnte die Wartung bald deutlich komplizierter und teurer werden. Darauf weist der ADAC hin. Verschärfte EU-Vorgaben begrenzen die Nutzung des fluorierten Kältemittels zunehmend, während bezahlbare, technisch sichere und rechtlich eindeutig zulässige Ersatzlösungen für den großen Fahrzeugbestand fehlen.
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IAA Transportation 2026: 150 Premieren und Druck auf die Politik
02.09.2026 - Die IAA Transportation 2026 will ihre Rolle als internationale Leitmesse für Nutzfahrzeuge, Transport und Logistik weiter ausbauen. Vom 15. bis 20. September treffen sich in Hannover Hersteller, Zulieferer, Aufbautenhersteller und Logistikunternehmen. Mehr als 150 Weltpremieren und Neuheiten sollen dort erstmals gezeigt werden. Unter dem Motto „We Deliver“ rückt die Messe batterieelektrische und wasserstoffbasierte Antriebe, digitale Dienste sowie automatisiertes und autonomes Fahren in den Mittelpunkt. Mehr als 70 Prozent der Aussteller kommen aus dem Ausland, rund ein Drittel nimmt erstmals teil. Damit bleibt die IAA Transportation eine globale Plattform für die Transformation des Straßengüterverkehrs.
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Kommentar: Wollen wir E-Autos oder CO₂-Vermeidung?
01.09.2026 - Das Elektroauto ist klimaneutral. So sieht es jedenfalls die Europäische Union. Was am Auspuff nicht herauskommt, findet für Brüssel in der CO₂-Bilanz des Fahrzeugs nicht statt. Eine Studie der Technischen Universität München (TUM) hält diese Sicht der Dinge für falsch – und liefert dafür eine Zahl, die es in sich hat: 41 Prozent.
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IAA Transportation: Hersteller rechnen mit der Politik ab
31.08.2026 - Knapp 30 Prozent der CO₂-Emissionen auf Europas Straßen werden durch den Schwerlastverkehr verursacht. Nutzfahrzeuge bieten daher ein enormes Potenzial, einen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) will zur IAA Transportation (15. bis 20. September in Hannover) die Politik in die Pflicht nehmen. Der VDA: Die deutschen Nutzfahrzeughersteller haben geliefert, obwohl die Politik in Europa die Infrastruktur „sträflich vernachlässigt“.
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AvD: Nicht nur Elektromobilität schützt das Klima
20.07.2026 - Während sich die politische Debatte in Europa seit Jahren vor allem auf die Elektromobilität konzentriert, mehren sich aktuell die Zeichen für einen technologieoffenen Ansatz seitens der Autoindustrie. In der vergangenen Woche haben BMW, Toyota, Bosch und Repsol ein gemeinsames Pilotprojekt gestartet, bei dem Serienfahrzeuge erstmals unter Alltagsbedingungen mit dem zu 100 Prozent erneuerbaren Kraftstoff Nexa 95 betrieben werden. Parallel halten führende Hersteller an der Entwicklung von Wasserstofffahrzeugen fest. Hyundai entwickelt den Nexo konsequent weiter, BMW plant gemeinsam mit Toyota den Marktstart eines Brennstoffzellenfahrzeugs ab 2028 und auch im Nutzfahrzeugbereich investieren Hersteller wie Daimler, MAN oder Volvo Truck weiterhin in wasserstoffbasierte Antriebssysteme. Aus Sicht des Automobilclub von Deutschland (AvD) zeigen diese Entwicklungen, dass der Weg zur klimaneutralen Mobilität vielfältiger ist.
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E-Scooter-Unfälle explodieren: TÜV verlangt härtere Eingriffe
17.07.2026 - Die Zahl der E-Scooter-Unfälle mit Personenschaden ist nach Angaben des Statistischen Bundesamts im Vergleich zum Vorjahr um 38 Prozent von 11.944 auf 16.496 Unfälle im Jahr 2025 gestiegen. Im vergangenen Jahr kamen dabei 38 Menschen ums Leben. Seit Beginn der amtlichen Statistik im Jahr 2021 hat sich die Zahl der Unfälle mehr als verdreifacht (2021: 5535 Unfälle mit Personenschaden). Aus Sicht des TÜV-Verbands zeigt die Entwicklung, dass Verkehrssicherheit und Infrastruktur mit der wachsenden Nutzung nicht Schritt halten.
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Automobilindustrie begrüßt Signale für die Erneuerbaren
23.04.2026 - Der Verband der Automobilindustrie (VDA) hält der Gesetzentwurf der Bundesregierung zur Weiterentwicklung der Treibhausgasminderungsquote (THG-Quote) für nicht ausreichend, um das Ziel der Klimaneutralität bis 2045 zu erreichen. Der VDA reagierte mit dieser Kritik auf den Beschluss des Umweltausschuss vom Mittwoch, den Gesetzentwurf zu befürworten, mit dem die THG-Quote bei Kraftstoffen im Straßenverkehr bis 2040 schrittweise auf 65 Prozent angehoben werden sollen.
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Volkswagen gibt E20 auch für PS-Riesen frei
22.02.2026 - Alle Modelle der Marken Volkswagen, Skoda, Seat, Cupra und VW Nutzfahrzeuge sowie Audi ab dem Modelljahr 2016 sind für die Verwendung von des Kraftstoffs Super E20 mit einem Anteil von 20 Prozent Ethanol ausgelegt. Diese Aussage sei umfangreich abgesichert und erprobt, heißt es in einem offiziellen Schreiben des Unternehmens, das der Redaktion vorliegt. Der klimafreundlichere Kraftstoff wird 2027 oder 2028 an die Tankstellen kommen.
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E20: Der nächste Schritt an der Zapfsäule
18.02.2026 - Beim Thema Kraftstoff zeigt sich Deutschland traditionell zögerlich. Obwohl nahezu alle Benzinmotoren Super E10 vertragen, greift nur etwa jeder dritte Autofahrer zur günstigeren und klimafreundlicheren Variante. Mit der absehbaren Einführung von E20 könnte sich diese Zurückhaltung als noch kostspieliger erweisen — sowohl finanziell als auch ökologisch.
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Verbrennerverbot auf dem Prüfstand
11.12.2025 - Die EU-Kommission will das so genante Verbrennerverbot noch einmal auf den Prüfstand stellen. Ursprünglich war vorgesehen, dass de facto ab 2035 nur noch Elektroautos in der EU neu zugelassen werden können, da sie im Fahrbetrieb kein CO2 ausstoßen. Dagegen hatten sich Deutschland und einige andere Länder zuletzt gewehrt. Als Alternative zu Benzin und Diesel aus fossilen Quellen werden Bio- und synthetische Kraftstoffe ins Spiel gebracht. Dabei geht es den Gegnern des EU-Plans auch um den möglichst klimafreundlichen Weiterbetrieb des Altbestandes. Zudem, so das Argument, laufe die Elektromobilität viel schleppender an, als erwartet. Fraglich ist andererseits, ob in absehbarer Zeit ausreichende Mengen alternativer Kraftstoff zur Verfügung stehen.
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Eon setzt 360-Grad-Konzept für Transportunternehmen um
08.12.2025 - Eon setzt für das Transportunternehmen Wessels Logistik in Rhede (Nordrhein-Werstfalen) ein 360-Grad-Energiekonzept zur Dekarbonisierung des Lkw-Warenverkehrs um. Es besteht aus Ladeinfrastruktur, Solaranlage samt Großbatteriespeicher und neuem Trafo. Vier Ladestationen mit insgesamt acht Ladepunkten speziell für das Laden von elektrischen Lkw mit je bis zu 400 Kilowatt Ladeleistung stehen ab sofort am Firmensitz zur Verfügung. Diese sind ohne Rangieraufwand oder das Abkoppeln von Aufliegern zugänglich. Wessels Logistik hat sechs elektrische Lastwagen in der Flotte, drei weitere kommen zum Jahreswechsel hinzu. Die Hälfte der Ladepunkte sind aber auch für andere Unternehmen zugänglich.
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Verbände fordern ambitioniertere Quoten für strombasierte Kraftstoffe
21.11.2025 - Verbände der Verkehrs- und Energiebranche, darunter UNITI, ADAC und ZDK, schlagen Alarm: Der aktuelle Arbeitsstand der Bundesregierung zur Umsetzung der EU-Erneuerbare-Energien-Richtlinie (RED III) in deutsches Recht gehe nicht weit genug, um die Transformation des Kraftstoffmarkts voranzutreiben. In einem gemeinsamen Positionspapier fordern die Organisationen deutlich höhere Quoten für erneuerbare Kraftstoffe nicht-biologischen Ursprungs (RFNBO), als im Entwurf des „Zweiten Gesetzes zur Weiterentwicklung der THG-Minderungsquote“ vorgesehen.
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